#9 Zwischen Schweiz, Oman & Bulgarien und warum Dr. Haug Deutschland verließ
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Steffen Haug, Facharzt für Orthopädie, der seit vielen Jahren nicht mehr in Deutschland praktiziert. Stattdessen arbeitet er in Bulgarien, der Schweiz und im Oman – und bringt damit eine außergewöhnlich internationale Perspektive mit. Wir beginnen mit seinem Werdegang: Seine Auslandskarriere startete, als sein damaliger Chef ihn fragte, ob er beim Aufbau eines deutschen Krankenhauses in Bahrain mitwirken wolle. Die Idee: hochqualitative elektive Orthopädie auf deutschem Niveau im Ausland. Dieser Schritt prägte ihn so sehr, dass er schließlich blieb: 2018 gründete er eine eigene Praxis in der Schweiz und ist gleichzeitig regelmäßig als Trainer in Bulgarien tätig, wo er junge Kolleginnen und Kollegen ausbildet.
Warum blieb er nicht in Deutschland? Für Dr. Hauck war es eine Mischung aus Fernweh, neuen beruflichen Perspektiven und der Möglichkeit, aus verschiedenen Systemen das Beste für sich mitzunehmen. Er bewertet Länder nicht als „gut“ oder „schlecht“ – sondern danach, wo er als Arzt am wirksamsten arbeiten kann.
Im Mittelpunkt dieser Folge steht der systematische Vergleich unterschiedlicher Gesundheitssysteme. Wir sprechen über:
Patientensicherheit im internationalen Vergleich Wie wird Sicherheit verstanden? Welche Prioritäten setzen Länder? Dr. Haug gibt Einblicke in Strukturen, technische Möglichkeiten und kulturelle Unterschiede:
Unterschiedliche Leistungen und Ressourcen Dr. Haug macht deutlich, wie sehr Zeit, Infrastruktur und Material medizinische Entscheidungen beeinflussen. Während in Deutschland praktisch alles operiert werden kann, fehlen in anderen Ländern Implantate, Strukturen oder Kapazitäten. Das wirkt sich direkt auf Behandlungsmöglichkeiten aus.
Teams, Zusammenarbeit und Kommunikation Wir sprechen über die Teamdynamiken in verschiedenen Ländern, hierarchische Strukturen, Entscheidungswege und die Frage, wie gut Informationen zwischen Berufsgruppen fließen.
Und ein zentrales Thema: Sprache
Für Dr. Haug ist klar: Die Sprache der Medizin ist Englisch. Krankheitsbilder, Forschung, Literatur, Kongresse – fast alles findet auf Englisch statt. Deshalb ist er überzeugt, dass bereits das Studium englischsprachig sein sollte. Für ihn wäre das ein entscheidender Schritt, um Missverständnisse zu vermeiden und die Kommunikation – und damit die Patientensicherheit – massiv zu verbessern.
Diese Folge zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich Medizin weltweit funktioniert – und wie ähnlich gleichzeitig die Ziele sind.
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Clock Talk.
00:00:08: Heute mit dem ersten und einzigen Gast, der auch im Clocks hier sitzt.
00:00:11: Ja!
00:00:13: Den blieben wir Herrn Dr.
00:00:14: Stefan Bauch.
00:00:16: Schön dass Sie da sind.
00:00:17: Vielen Dank für die Einladung aus
00:00:18: Remscheid zu uns gefunden haben.
00:00:20: Sehr gerne.
00:00:21: Oder Rehmscheit wie Thorsten Lega sagen würde?
00:00:23: Rehmshein, das klingt nicht falsch.
00:00:26: Regenscheid könnte man auch
00:00:27: sagen.
00:00:27: Das klingt alles sehr falsch.
00:00:30: Ja sie sind Facharzt von Orthopädie
00:00:34: Sind
00:00:34: wohnhaft in Rämscheid, Rägenscheid wie auch immer und arbeiten aber gar nicht mehr in Deutschland sondern sind international unterwegs.
00:00:43: Das ist richtig.
00:00:44: ich habe mit Mitte dieses Jahres aufgehört komplett in Deutschland zu arbeiten und arbeite nur in verschiedenen Ländern sowohl selbstständig in der Schweiz als auch eben als Trainer in Bulgarien oder eben auch als Angestellter im Oman.
00:01:01: Und Sie haben ja eben gesagt, als Sie hergekommen sind, dass sie diesen Monat vier Tage zu Hause waren.
00:01:06: Ja!
00:01:07: Wie viel Applaus gibt das Zuhause?
00:01:09: Also zu Hause ist der Applaus nicht sehr groß weder bei der Ehefrau noch beim Sohn aber es ist tatsächlich so.
00:01:16: natürlich muss man dazu sagen, dass rüber die Reisen leider reinfallen also die Anreise und Abreisetage Und das stresst natürlich gerade auch noch ein bisschen und bin ich auch noch am Auslohn, wie ich das vielleicht besser verbinden kann.
00:01:29: Dass man nicht so viele Reisetage hat und dann dadurch mehr Tage wieder zu Hause sein kann.
00:01:35: Wie lange sind Sie denn immer vor Ort?
00:01:38: Es ist unterschiedlich.
00:01:39: Also normal versuche ich durchschnittlich sieben bis zehn Tage vor Ort zu sein, in der Schweiz sind es derzeit so vier- bis fünf Tage vorort und dann Bulgarien alternieren vier Tage, fünf Tage.
00:01:51: Und dann versucht man über monatlich oder Monatsüberlappend einen Rhythmus zu finden auf die lokalen Feiertage auch noch achten.
00:01:59: Das darf man nicht vergessen.
00:02:00: Jedes Land hat seine speziellen Feiertagen.
00:02:02: Es hat viel mit Koordination zu tun
00:02:05: Kann ich mir gut vorstellen.
00:02:06: Wie kommt es, dass Sie gar nicht mehr in Deutschland praktizieren sondern ausschließlich im Ausland?
00:02:12: Es hat vor langer Zeit mal begonnen.
00:02:15: Ich glaube irgendwann, wenn ich mich richtig entsinne, habe ich durch meinen ehemaligen Chef das Angebot bekommen nach Bach rein auszuwandern.
00:02:26: Damals war ich knapp von meiner Facharztprüfung und die hab' ich dann erst abgeschlossen.
00:02:33: Wo ist denn Bach rein?
00:02:36: Weil zu dem Zeitpunkt... Das sieht so aus wie ein klassischer Auslander.
00:02:39: Das ist nicht der Klassiker im Auswandern und ich hatte diese blauäugige Vorstellung, dass Bach rein südlich von Bayern legt bis er feststellt, das es eine kleine Insel im persischen Golf ist und gehört zum Mittel-Ist!
00:02:52: Und die erste Frage war natürlich Wie muss man sich da verhalten, muslimisches Land?
00:02:57: Frau muss bedeckt sein.
00:02:59: Meine Ehefrau ist eine kleine Dame mit blonden Haaren.
00:03:02: Das geht gar nicht und zwar alles schwierig.
00:03:05: Es war im Jahr zwei Tausend Acht halt dementsprechend Und wir sind dann dahin mal hingeflogen haben uns das angeguckt Absolut überrascht, wie weltoffen diese Leute sind und gastfreundlich.
00:03:17: Und dann habe ich mir das durch den Kopf gehen lassen und habe entschieden, dass ihr das Angebot von meinem ehemaligen Chef aus München wahrnimmt, ihn zusammen in Bachein ein deutsches Krankenhaus zu eröffnen.
00:03:29: Eröffnen sogar?
00:03:30: Genau!
00:03:31: Das gab es vorher nicht und das hat er eröffnet.
00:03:33: Ich bin da mit eingestiegen und haben wir zusammen dieses Krankenhaus strukturell aufgebaut.
00:03:39: Es ist aber jetzt ein kleines Krankenhaus, muss man sagen das reine elektive Orthopädie auf höchst dem deutschen Niveau.
00:03:46: Das war die Idee des Investors und das war auch dann die Tatsache der Umsetzung.
00:03:51: Und es hat doch sehr gut funktioniert.
00:03:53: wie sie alle wissen kamen, dann zweitausendelfte arabische Füllung mit hinein.
00:03:57: Es war da ein bisschen schwierig, aber nicht so schwierig wie eigentlich dass in den Medien dargestellt wurde.
00:04:02: Es lief doch sehr zivilisiert in Bahreien selber ab Und dann habe ich das mit ihm zusammen, bis... Das muss ich gar nicht überlegen.
00:04:10: Ich glaube, im Jahr zwei Tausend Achtzehn hatte ich keine Lust mehr.
00:04:14: Es ist halt doch eine Insel und es gibt irgendwo auch Einschränkungen mit dem Reisen und der täglichen Lebensphase gerade Kinder und für ein europäisches Kind wird dann irgendwann Ausbildungstechnik alles schwieriger.
00:04:30: Und dann sind wir zwei Taussend Aacht bin ich in die Schweiz gezogen Und habe dort mit einem Kollegen eine orthopädische Praxis eröffnet und habe die dann, äh, Achzehn, Entschuldigung.
00:04:42: Zwei Tausend Acht Zehn.
00:04:44: Habe dann diese Praxis mit den Kollegen geführt und dann kam Corona und auch da wurde es dann schwierig.
00:04:51: Dann hatte ich mich nochmal entschieden wieder nach Deutschland zu gehen und habe in der Region im bergischen Land den Radefolter am Remscheid gearbeitet.
00:04:58: aber das war zu intensiv!
00:05:02: Das muss ich ehrlich gestehen und habe einfach auch dann durch dieses Arbeiten im Ausland gesehen, dass es verschiedene Gesundheitssysteme gibt, verschiedene Strukturen gibt.
00:05:12: Verschiedene Approaches zum Patienten.
00:05:16: Das heißt wie gehen die Patienten um?
00:05:17: Wie reagiert der Patient?
00:05:18: Was für ein Respekt ist untereinander?
00:05:20: Welche Verantwortung trägt man?
00:05:22: Welcher bürokratischen Hindernisse gibt es?
00:05:26: Gesellschaftliche Hindernissen, kulturelle Hindernisses, strahliche Barrieren und so weiter.
00:05:30: Und ich habe mich halt eher gesehen ... nicht im reinen deutschen System, sondern tatsächlich gesehen in der Art und Weise wie andere Kulturen funktionieren.
00:05:41: Da muss ich auch dazu sagen es macht mir eh Spaß andere Länder Kulturens zu erforschen noch da wirklich nicht als Tourist zu agieren, sondern als Teil der Gesellschaft.
00:05:50: Und ich glaube das braucht man tatsächlich weil ansonsten haben sie nicht die Möglichkeit ihre Arbeitsqualität in diesem Land umzusetzen.
00:05:58: Das reizt mich eigentlich mehr und so kam bei mir der Drang einfach wieder ins Aushand zu gehen und mittlerweile nur noch Ausland zu machen.
00:06:07: Und
00:06:08: es fehlt Ihnen jetzt auch nicht das...
00:06:10: Das deutsche System?
00:06:12: Das haben Sie jetzt gesagt, ja!
00:06:15: Ich kann nichts sagen fehlen.
00:06:17: Es gibt definitiv Dinge die in Deutschland sie nirgends wohnen der Welt finden.
00:06:23: Das ist das akribische, dass sehr gut dokumentierte Arbeiten.
00:06:26: Das muss man klar sagen.
00:06:28: ich glaube da sind wir wirklich Weltmarktführer wenn ich das so betiteln darf.
00:06:34: Es gibt natürlich in Deutschland viele Dinge im täglichen Alltag, im Arztleben wo sie sagen bitte nicht Dokumentationswarnsinn Bürokratiewarnsimm Schreibwarnssinn und das ist ja auch das was wir Ärzte so salopp immer beklagen.
00:06:50: Natürlich viel Einschränkung den Art und Weise wie Sie arbeiten dürfen in Limitierung von den Gesundheitsbehörden in dem Gegenkontrollieren von verschiedenen Institutionen.
00:07:01: Auf der anderen Seite haben sie natürlich die Möglichkeit, dass jeder Patient das Recht hat in Deutschland in jede Himmelsrichtung mit allen möglichen Varianten behandelt zu werden.
00:07:12: Das muss ich Ihnen auch ehrlich sagen gibt es nirgends Wunderwelt!
00:07:15: Das vermisst man und das tut doch oft weh.
00:07:19: Beispiel Es ist egal welchem Gehält, Galsklasse sie in Deutschland angehören.
00:07:26: Wie gut ihr finanzielles Status ist wäre soziales Status Sie haben?
00:07:29: Sie kriegen die gleiche hoch kollektive Behandlung wie der superreiche, der sich alles leisten kann in seinem Leben.
00:07:36: da ist kein Unterschied.
00:07:37: In anderen Ländern ist es nicht so.
00:07:39: Haben sie kein Geld haben sie keine Versicherung haben sie eine versicherung haben Sie keine behandelung Und dann kommt er trotz allem hin und legt ein paar dollar hin in der hoffnung dass sie ihn behandeln können.
00:07:48: Sie können aber nicht, obwohl sie wüssten sie könnten es.
00:07:50: Aber er kann's nicht bezahlen.
00:07:52: und schon merken die das.
00:07:53: andere Systeme auch ganz klare unmenschliche Grenzen haben irgendwie.
00:07:58: Das haben sie in Deutschland nicht und das ist fantastisch an Deutschland.
00:08:03: also man kann nicht sagen dass das hier schlechter oder besser ist.
00:08:07: alle Systeme sind anders und sie werden nirgendwo das perfekte System finden.
00:08:12: Sie müssten nur für sich oder so habe ich das bei mich entschieden Wo funktioniere ich persönlich am besten aus dem Blick des Arztes?
00:08:20: Und das war für mich halt die Tatsache eher im Ausland als in Deutschland.
00:08:27: Wenn wir jetzt über das Thema Patientensicherheit sprechen, da muss ich übrigens noch kurz hinzufügen.
00:08:32: Das ist uns immer ganz wichtig dass wir hier sitzen um aufzuklären und nicht um irgendwie schlecht zu machen weder das deutsche Gesundheitssystem noch irgend jemand anderen kein Arzt keinen Klinikum kein Nichts sondern wirklich einfach weil wir sagen es ist eine herzensangelegenheit Es ist ein unheimlich wichtiges thema Und wir möchten dem ganzen thema einfach mehr Aufmerksamkeit schenken.
00:08:51: das nur kurz nochmal vorab.
00:08:52: das ist uns Immer Ganz Wichtig auch für alle die Jetzt Vielleicht gerade neu dazu gekommen sind in den der Hörerschaft.
00:08:58: Patienten-Sicherheit, darüber wollen wir sprechen und jetzt kennen sie ja sowohl die deutsche Sicht als auch die internationale Sicht.
00:09:05: was bedeutet das ganz generell für Sie in Ihrem täglichen Arbeiten?
00:09:09: Was ist Patientensicherheit für Sie persönlich?
00:09:14: Zunächst mal ich würde das nicht immer Patienten Sicherheit nennen sondern es ist für mich eine Service-Dienstleistung, wo wir natürlich auch dem jedem menschlichen Wesen das Maximale an Gesundheit zusprechen können.
00:09:30: Es ist ja heutzutage nicht, weil der Patient es ist fast ein Kunde und wie ernst sind hier eher einen Dienstleister als irgendein Herr Gott in Weiß was man von früher noch kennt?
00:09:40: Das ist eine Dienstleistung die wir machen und die Dienstleistungen sollten sie oder müssen sie im hypocratischen Eid, der übrigens in der Welt überall gleich ist nach besten Wissen und Gewissen diesen Menschen alles zuzubringen, was eben in unserer Kraft Macht steht und das Gesundheitssystem das Land bietet.
00:10:01: Die Sicherheit des Klientens oder wie Sie sagen, des Patienten ist tatsächlich in der Welt sehr unterschiedlich und dahinter steckt natürlich immer das Gesundheitsystem des einzelnen Landes.
00:10:12: ich glaube Die beste Patientensicherheit, zumindest aus meiner Erfahrung die wir derzeit bieten können ist das deutsche Unterschweizer Gesundheitssystem.
00:10:22: Auf der anderen Seite sind es auch die beiden teuersten Gesundheitssysteme aus dem sozial-ethischen Bereich heraus.
00:10:28: Sie haben natürlich ein noch teureres System was in Amerika fungiert aber da ist vor allem das privatesystem extrem teuer und da ist die Patienten Sicherheit vielleicht auch auf dem gleichen Niveau.
00:10:37: Da kann ich aber nicht mitreden.
00:10:39: Bleiben wir bei Deutschland und der Schweiz.
00:10:41: Wir bieten hier tatsächlich auf sozial- moralischer Ebene alle Facetten und Möglichkeiten, die Patienten in je gleicher Hinsicht die maximale Sicherheit zu geben.
00:10:50: Ob es eine Behandlung ist?
00:10:51: In der Modernität der Behandlungen, in der Akribität, in den Autoritäten, in die Sicherheit, in Hygiene – Sie können es in allen Facetten benennen!
00:11:00: Ich denke, diese beiden Gesundheitssysteme sind tatsächlich dort am intensivsten
00:11:06: ausgearbeitet.".
00:11:09: Wenn ich von anderen Ländern rede, vor allem von zwei doch extremen Ländern einerseits Middle East.
00:11:15: Ich darf jetzt nicht nur das Land nennen sondern die ganze Region.
00:11:18: Das ist ein sehr schnell sich hoch entwickelnde region Die unglaublich viel Geld haben unglaublich Viel Geld haben und die kaufen sich alles ein.
00:11:29: Sie können sich aber nicht einfach Sicherheit kaufen.
00:11:32: Das stelle ich auch fest, sie brauchen die Menschen, die in diesem Gebiet arbeiten und über Jahre, Jahrzehnte ausgebildet sind, die Sicherheit umzusetzen.
00:11:43: Es
00:11:44: muss gelebt werden?
00:11:45: Es ist ein Teamwürger, es ist eine Studie letztendlich, wo nicht eine einzige Person durchgeht, sondern ein ganzes System durchläuft.
00:11:54: Und das braucht Zeit!
00:11:56: In dem Land Bulgarien, in dem ich eben auch junge Kollegen anweise.
00:12:01: Da fehlt sowohl noch grundlegende Strukturen, da fehlt aber auch das massive Geld um sich eben Tools einzukaufen und die Strukture schneller zu etablieren aufzubauen.
00:12:13: Sie haben also zwei Missstände.
00:12:16: Aber auch da bin ich überzeugt mit den Jahren durch die Gemeinschaft der EU kommt dass auch nur langsamer nicht so zielgerichtet.
00:12:25: Das heißt auch meine Erfahrung, die ich gerade habe egal in welchem Land sie arbeiten überall sehen Sie die positive Entwicklung aber in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und unterschiedliche Intensitäten.
00:12:36: der Fokus ist aber überall zu sehen.
00:12:40: Und es ist so dass wir Sachen die mir jetzt einfallen Wenn wir jetzt über Geld natürlich sprechen, Sachen wie Checklisten.
00:12:47: Wie interne Abläufe, proaktive Kommunikation hatten wir schon ganz häufig.
00:12:52: Das sind ja so Sachen die in erster Linie nichts kosten.
00:12:54: das ist natürlich zeitintensiver etc.
00:12:56: Bürokratisch vielleicht auch.
00:12:58: aber sind das Sachen die Länderübergreifend funktionieren also ein Team-Timeout vor einer Operation zum Beispiel oder solche Sachen sie lachen schon okay das heißt es wird nicht so gelebt
00:13:07: Nein!
00:13:08: Also interessant ist tatsächlich es hängt sehr davon ab in welchem Land sie arbeiten.
00:13:14: Deutschland darf ich jetzt mal als Referenzpunkt nehmen, weil ich glaube wir haben die meisten Ideen umgesetzt ob sie gut oder nicht gut sind.
00:13:21: das war da hingestellt.
00:13:22: aber wir nehmen es als referenzpunkt.
00:13:25: Das Wort Team Time Out finde eine fantastische Idee.
00:13:30: Es ist tatsächlich vom Inhalt noch zu wenig und Team Time out gibt es in Middle East überall Standard aus dem amerikanischen englischen deutschen übernommen.
00:13:42: Also wirklich interessant wird eins zu eins transferiert und zum Beispiel noch extremer gelebt.
00:13:50: Die machen nicht nur Team Time Out am Anfang, die machen auch ein Team Time out nach Beendigung der Operation.
00:13:56: da wird nochmal nachgeprüft ob die Operation von allen Parteien So gelaufen ist, wir haben am Anfang geplant.
00:14:02: Das heißt die machen direkt einen Check-out!
00:14:04: Wir machen nicht nur einen Check in, wir machen auch ein Check out.
00:14:07: Kenne ich in Deutschland nicht.
00:14:08: Also wir machen eine Zeltkontrolle oder sowas am Ende.
00:14:12: Ja das ist aber nicht nur die Zeltkonrolle die wir machen tatsächlich von den Kompressen zum Beispiel gerade bei Off-Lenschirungen sehr wichtig oder Instrumente irgendwas vergessen oder so sondern tatsächlich da wird der Operateur gefragt Haben sie das operiert?
00:14:24: Was sie tatsächlich auch im Konsens... in der Patientenvereinbarung niedergeschrieben haben, was sie am Anfang gesagt haben.
00:14:31: Haben Sie tatsächlich die Implantate eingebaut?
00:14:33: Die Sie am Anfang aversiert haben?
00:14:35: Haben Sie andere Plantate eingebaute?
00:14:37: Hat der Anästhesist tatsächlich die Narkose durchgeführt, die es gab?
00:14:41: Gab es während der Operation irgendwelche Komplikationen, die vorher nicht erwartet waren?
00:14:44: Das wird alles nochmal nachgeprüft!
00:14:46: Auch die Schwester bestätigt noch mal, dass alle Instrumente tatsächlich vorhanden sind... Vorher verlässt keiner den OP.
00:14:57: Das ist ganz interessant,
00:14:58: d.h.,
00:14:59: da könnte man fast sagen, die ist schon nochmal einen Schritt weiter als wir hier wieder.
00:15:04: Gehe ich nach Bulgarien in dem Gebiet, in dem ich arbeite?
00:15:10: Die kennen das Wort Team Time Out gar nicht!
00:15:15: Jetzt ist die Frage, die mir jetzt so direkt einfällt.
00:15:18: Ist es so dass in der in Bulgarien auch mehr in die Hose geht?
00:15:20: ganz platt gesagt?
00:15:21: Es passiert da auch mehr weil sie sich halt eben nicht gewährleisten.
00:15:25: Die Hose gibt's ja nur wenn Sie nachzählen.
00:15:27: Wenn Sie nicht
00:15:28: nachzählten gehts ja nicht in die Hause weil Sie wissen es ja nicht.
00:15:34: Den Überblick habe ich nicht kann ich nichts sagen.
00:15:36: Ich denke Bulgarien ist noch eine eine ganz andere Strategie.
00:15:40: Sie haben ja viele jahrelang einen komplett anderen Einfluss gehabt aus dem eher östlichen Bereich, aus dem damals UNSSR-Bereich wo auch eine andere Medizin betrieben wurde.
00:15:52: Sie haben dann an der eigene Medizin entwickelt und jetzt langsam nähern sich da europäische Medizin.
00:15:57: Ich glaube dass da noch viel Arbeit ist.
00:15:59: ich kann aber nicht sagen das es in die Hose geht.
00:16:01: ganz im Gegenteil habe hervorragende Kollegen wohl kennengelernt in allen Fachgebieten mittlerweile wo ich sage Fantastisch!
00:16:09: Man merkt aber, das sind offene Kollegen die dann auch in der Welt rumreisen und sich dieses Wissen aneignen.
00:16:16: Und immer wieder was in ihr eigenes Land zurückbringen.
00:16:18: Ich glaube, dass ist die Voraussetzung, dass überhaupt eine Struktur sich entwickelt.
00:16:23: Das ist so wichtig, dass dieses Wissens aus allen Ländern zusammenkommt im eigenen Land So wie das dann funktioniert, wie das Gesundheitssystem funktioniert.
00:16:35: Strukturen
00:16:36: sich entwickeln!
00:16:37: Ich kann nicht das deutsche System nach Bulgarien kopieren oder nach Gratien kopierend.
00:16:41: Das geht nicht.
00:16:41: Die Voraussetzungen sind nicht da aber ich kann Ideen mitnehmen und die Ideen in mein System integrieren so dass um unterm Strich auch diese positiven Analysen herauskommen wie wir an Deutschland haben.
00:16:53: Okay verstehe.
00:16:54: Dann können wir wahrscheinlich auch nicht über länderübergreifende Risiken sprechen.
00:16:57: wenn wir ja wir haben andere Voraussetzungen.
00:17:00: Das würde mich jetzt auch interessieren.
00:17:01: Was sind Situationen, die Sie für besonders fehleranfällig halten?
00:17:05: Was sind Risiken?
00:17:06: Wo passiert immer wieder was?
00:17:10: Was ist denn so?
00:17:10: potenzielle Gefahrenherde?
00:17:13: Es gibt einerseits diese mechanische Problematik das tatsächlich links und rechts vertauscht wird.
00:17:19: Das kennen wir in Deutschland trotzdem out.
00:17:25: Wie soll man sagen, vermeidbare Fehler?
00:17:27: Weil eigentlich der Patient hier auch im Vorfeld das bewertet.
00:17:31: Das Bein wird im Wachzustand des Patienten oder die Region, die zu operieren ist, wird im wachzustande unter der Kontrolle des Patienten markiert und vom Patienten bestätigt und das auch dokumentiert.
00:17:43: Trotz allem gibt es immer noch Fälle in Deutschland, dass es passiert.
00:17:46: Aber wir sind sehr selten zum Glück.
00:17:48: In anderen Ländern wird es nicht markiert.
00:17:52: Es wird einfach irgendwo in der Dokumentation lest man Links, oder der Operateur weiß links.
00:17:57: Oder oben und unten.
00:18:00: Aber das Team weiß es eigentlich nicht Und trotz allem muss er nachher feststellen Stimmte Das heißt also Weißens.
00:18:08: Nein man kann schon sagen Stimmten ist es korrekt?
00:18:11: Man kann also Nichts sagen dass nur das team timeout oder nur die Dokumentation schützt einen Patienten oder ein Klienten davor, dass nichts Schief geht.
00:18:22: Das stimmt nicht!
00:18:23: Es ist auch das korrekte Arbeit der hauptverandlichen wörtlichem Person also der Operateur dem vom Patient die Verantwortung übergeben wird.
00:18:32: Sie ihn vertraue ich sie dürfen an meinem Körper mich behandeln und wir haben das besprochen Und der Kollege übernimmt auch die Verantwortung.
00:18:42: ist die auf Anfang auch bewusst?
00:18:44: Das sollte in allen Ländern gleich sein.
00:18:50: Die Kernidee, dass etwas akkurat funktioniert.
00:18:55: Dass man die Akkurelität noch mehr prüft, das macht dann das Teen-Time Out.
00:18:59: Aber die Voraussetzung, dass es überhaupt passiert Das ist das Vertrauen zwischen Arzt und Patient, die korrekte Absprache Und der Arzt wirklich genau weiß um was es geht und was zu tun ist.
00:19:12: Das andere sind einfach nur Tools die nochmal eine passive Sicherheit geben und das alle involviert sind.
00:19:19: Aber der Anfang muss stimmen, sonst geht's hinten raus sowieso schief.
00:19:23: Und das ist aber tatsächlich was, wo wir jetzt auch mit dem Herrn Dr.
00:19:26: Flash drüber gesprochen
00:19:27: haben?
00:19:28: Der uns zum Beispiel gesagt hat, dass es heute ganz anders ist als vor dreißig Jahren, er hat vor dreientreißig jahren angefangen und er sagte da war das so... Da hab ich den Patienten kennengelernt!
00:19:37: Da hatten wir ne Basis irgendwie zueinander, den habe ich vor der Operation noch mal, hab' ich den besucht, wir haben über alles mögliche gesprochen.
00:19:44: Das is ja heute nicht mehr so weil die Aufenthaltszeiten werden immer kürzer.
00:19:48: Ist es denn so, dass das in anderen Ländern anders ist?
00:19:50: Also gibt es da noch eine andere Beziehung zwischen Arzt zu Patient?
00:19:54: Weil das ist genau das was Sie jetzt gerade sagten.
00:19:56: Ja, ist interessant, dass Sie das ansprechen.
00:19:58: oder kann ich dem Kollegen nur beiflichten?
00:20:00: Ich bin jetzt nicht über dreiß Jahre, wenn ich über zwanzig Jahre dabei und ich kenne... auch nicht mehr die Situation ohne DRG.
00:20:07: Da steckt ja dahinter diese Fallpauschalen, die wurden dann irgendwann, ich glaube Anfang zweitausend bin ich ganz sicher etabliert und ich bin eigentlich mit den Fallpausschalen schon groß geworden.
00:20:18: Die wurden immer intensiver.
00:20:19: das fing an damals wo ich angefangen habe und dann wurden die Immensiva auf alles übertragen Und die Fallpauchschalen haben uns dazu gezwungen dass wir mehr Patienten in weniger Zeit machen müssen, um das gleiche Geld für das Unternehmen zu wirtschaften.
00:20:34: Damit das Unternehmen überhaupt funktioniert.
00:20:36: Weil Betriebskosten, laufende Kosten, die werden nicht weniger.
00:20:41: Das ist nicht... Ich darf das Thema Schweiz einmal ansprechen!
00:20:45: In der Schweiz ist es so wenn ich dort Sprechstunde halte werde ich auf der einen Seite pro Minute in der Konzentration bezahlt oder kann pro Minute abrechnen?
00:20:56: die Diagnostik abrechnen, ich kann die Behandlung abrechnien.
00:21:02: Das heißt also dich begrüßen den Patienten.
00:21:04: dann diskutiere ich mit Patienten über viele Minute Dann hat er MRT CT Röntgen dabei oder sonst was?
00:21:09: Ich analysiere das.
00:21:10: das heißt das kann nicht alles abrechnern!
00:21:12: Ich kann sogar abbrechen wenn der Unterlagen mir vorher zukommen lassen.
00:21:16: Die kann ich auch abrechnen.
00:21:18: in bestimmten Minutenrhythmen bekommt dafür auch Geld.
00:21:22: Röntge ich ihnen meine Behandlung oder das mein Praxisteam, die diesen Patienten röhren wird auch abgerechnet.
00:21:29: Dass sich diese Daten dann analysieren wird auch aufgerechnet.
00:21:32: dass ich dann sage sie brauchen jetzt eine Spritze oder Sie brauchen vielleicht einen Verband oder irgendetwas.
00:21:39: Das wird auch alles spezifisch was Ich mache wird abgerechnen so dass natürlich nach jeder Sprechstundenkonsultation Eine gewisse Summe x y entsteht ganz individuell darauf fokussiert was dem Patient zusteht.
00:21:53: Von Behandlungen, Befragungen über Entlassung und auch gleichzeitig.
00:21:57: der Patient nimmt es sehr gerne an dass ich ihn in einem gewissen Zeitraum wieder sehe um zu kontrollieren das er so wirklich funktioniert hat was ich gemacht habe.
00:22:06: Habe ich in Deutschland nicht?
00:22:08: Ich habe eine im gesetzlichen Bereich eine kranke eine Pauschale die bezahlt wird keine Quartalspauschale.
00:22:16: Im privaten Bereich kann ich natürlich gewisse Strukturen abrechnen Nicht alles so detailliert wie in der Schweiz, aber ich kann es.
00:22:22: Und dadurch sind sie gerade im niedergelassenen Bereich und auch im Krankenhausbereich eben in Deutschland mehr gezwungen, mehr Patienten in kürzerer Zeit und blügt es nicht zwei-drei Mal zu sehen weil es wird nicht mehr Geld.
00:22:34: In der Schweiz besteht die Freiheit das was Sie arbeiten, dass wird bezahlt.
00:22:39: Oh Mann!
00:22:41: Also Maske hat.
00:22:42: wo ich auch tätig bin ist es ähnlich da so ein bisschen zusammen gezogen.
00:22:48: Da wird die Konsultation, egal wie lang sie dauert ist ein fester Betrag.
00:22:53: also das begrüßen Patienten, Quadranten und das Einfässerbetrag.
00:22:57: wenn ich dann eine zusätzliche Untersuchung anführe es einen weiteren Betrag Wenn ich eine zusätzlich Behandlung anfühle, ist ein weiterer Betrag aber es geht nicht nach Minuten sondern fester betrag.
00:23:07: Im Moment oder im Middle East ist aber ganz wichtig die persönlichen Beziehungen zum Patient und seiner Familie.
00:23:12: Das heißt also, dort sind sie eher darauf fokussiert ein enges Verhältnis.
00:23:16: Ein vertrautes Verhältsein aufzubauen.
00:23:19: Sie beschäftigen sich auch in solchen Ländern sehr viel mit den privaten Umfeldespazien.
00:23:23: Ich weiß also da gibt es Oma, Opa Kinder fünf Enkelt-Kinder zehn Enkeltkinder und dann kriegt alles mit.
00:23:29: man redet auch darüber.
00:23:30: Auch die Berührung ist erst ein bisschen distanziert und von Treffen zu treffen wird immer persönlicher Und so entsteht ein ganz intensives Vertrauen bis es zur Operation kommt.
00:23:41: ein anderer Weg Wir in Deutschland haben eher diesen mechanischen Weg.
00:23:44: Ich hab ein Problem, bitte lösen Sie
00:23:46: es.".
00:23:46: So wird's auch gerne in den Medien dargestellt?
00:23:48: Es ist nicht ganz so, das stimmt nicht!
00:23:50: Das ist schon ein Vertrauen der Arztvertrauens, wie man sagt... Aber es geht eh an die Richtung des Mein-Problem-Bitte-Lösen damit ich weitermachen kann.
00:24:00: im Middle East Bereich also dort unten im Umaren da ist es tatsächlich so dass sie über mehrere Gesprächs treffen einen Vertrauen aufbauen und dann letzten Endes der Patient sich bereit erklärt, das auch operieren zu lassen.
00:24:16: Ich rede vom elektiven Bereich nicht vom Akku vom Notfallbereich ist was anderes.
00:24:22: Ähm ich glaube Unterschied ist auch noch in Deutschland.
00:24:25: wir haben diese Facharztüberweisungsphilosophie.
00:24:29: Haben sie im Oman zum Beispiel nicht.
00:24:33: In Bulgarien gibt es da keine Hausärzte.
00:24:36: Es gibt kleine Behandlungszentren.
00:24:37: Das heißt der Patient muss wissen wo gibt jetzt ein Facharzer Wirbelsäule?
00:24:41: Und dann sucht er halt einfach oder hört es irgendwo ein Kita hin.
00:24:44: Das fährt ja einmal das halbe Land und geht da nachher hin?
00:24:46: Zum Beispiel, ähnlich ist es auch im Mittel-East.
00:24:48: Da gibt es kein Hausarztsystem.
00:24:50: in der Schweiz haben wir ein perfektes Hausarzsystem wo auch alle Daten gespeichert sind.
00:24:56: nicht als Facharzt den Haushaltsfrage was hat der Patient?
00:24:58: Der hat die Kompletate von dem Patienten vom Geburt an!
00:25:01: Der hat alles!
00:25:02: Alle Laborbefunde, alle Diagnosen, alle Behandlungen... Alles!
00:25:06: Da gibt man schon mal nichts durchs Maschenetz gar nichts.
00:25:09: ich weiß alles mit den Patienten da stellt er mir auch zu.
00:25:13: Da kommen wir zur Thematik Datenschutz.
00:25:16: Je mehr ich mit den Patienten weiß, desto sicher kann ich ihm behandeln.
00:25:20: und wir haben in Deutschland leider das Problem.
00:25:22: Wir haben einen perfekten Datenschuss, den schätze ich auch sehr aber er ist in einigen Situationen Hinderlich, weil der Hausarzt tatsächlich nicht alle Befunde immer haben kann.
00:25:32: Viele Befunden vom Patienten sind irgendwo anders katalogistiert in bestimmten Unternehmen und der Hausarzts hat es nicht.
00:25:38: Weil der Patient den Hausarz gewechselt hat, weil verzogen ist oder sonst was.
00:25:43: Das ist ein bisschen Schade in Deutschland habe ich in der Schweiz nicht, weil die Akte mit dem Patienten immer weiterläuft.
00:25:49: Es ist sehr interessant!
00:25:52: Ist das nachteil normal?
00:25:55: Ja, die sind es tatsächlich nicht dran.
00:25:57: Also, das ist ganz interessant.
00:25:58: Die Schweiz ist wirklich auf einem Trip.
00:26:02: Das finde ich faszinierend.
00:26:03: auf der einen Seite aber dass tatsächlich ihre Akte elektronisch läuft und wir als Arzt auch durch bestimmte Passwortkombinationen auf die elektronische Akte von Aus- und Zugreifen können.
00:26:13: Ist wie eine Datenschutzenthebung meiner Ansicht nach.
00:26:16: Aber natürlich für mich als behandlerter Arzt fantastisch!
00:26:19: Wie funktioniert es?
00:26:21: Achso, ne Erzähl.
00:26:22: Der Arzt
00:26:22: kommt drauf aber die Lebensversicherung nicht?
00:26:24: Ja so genau!
00:26:25: Ja weil auch das Thema hatten wir jetzt also dass wir gelernt haben dass die... Dass es auch da nicht unbedingt eine Suchfunktion gibt.
00:26:30: Also es gibt jetzt keinen Reiter wo drauf steht.
00:26:32: Allergien Da geh ich drauf und ich weiß ja der hat X-Allergien.
00:26:34: Ist er in der Schweiz oder ist es trotzdem... Wie gesagt
00:26:38: das ist in der Schweizer noch nicht interbliert.
00:26:39: Das sind sie gerade im Aufbau Aber es kommt in die Richtung.
00:26:42: Und wie weit wird das natürlich machen werden?
00:26:44: das kann ich hier nichts sagen.
00:26:45: Es gibt so ein paar.
00:26:47: Anhaltspunkt ist schon, dass tatsächlich ... Es gibt Rubriken von Operationsrubriken.
00:26:52: Es gibt Diagnosenrubriken, es gibt Allergy-Rubricken und es gibt Medikamentn-Ruprike.
00:26:58: Weitere Behandlungen sind mit sich bekannt.
00:27:00: Aber das sind halt die Rupriken, die wichtig sind.
00:27:01: Gerade Unverträglichkeiten sind extrem wichtig.
00:27:04: Und Vorerkrankungen sind sehr wichtig.
00:27:06: Das müssen Sie als weiterbehandelter Arzt unbedingt wissen.
00:27:09: Weil sehr schnell tritt man da leider ins Fettnäpfchen.
00:27:16: Das sind für mich Dinge, die sollten eigentlich nicht unter Datenschutz fallen im Sinne so wie wir das interpretieren.
00:27:24: In der Medizin sind wir immer ein bisschen grenzwertig mit dem Datenschutzt.
00:27:27: Wir Ärzten müssten alles wissen und können nicht alles wissen.
00:27:29: Wir sollten auch nicht alles wüssten aber eigentlich müssten wir alles
00:27:31: wissen!
00:27:32: Es ist schon ... Nicht Fisch oder Fleisch weil es machen will.
00:27:35: Auf der einen Seite sollte ich nicht alles Wissen was der Patient durchlaufen hat Manchmal persönlich unangenehme Diagnosen.
00:27:43: Verstehe ich auch voll und ganz, auf der anderen Seite wäre bei die Diagnose vielleicht für mich gar nicht so abweckig gewesen wenn ich sie vorher gewusst hätte als hinterher.
00:27:52: Es ist so etwas.
00:27:53: Da ist der Schweizer wie ich es so mitbekommen habe ein bisschen offener.
00:27:58: Nein!
00:27:59: Das ist mein Leben.
00:28:00: Ich stehe dazu.
00:28:00: das ist so.
00:28:03: Hat Vorteile.
00:28:05: ob das Nachteil hat weiß ich nicht Das ist eine Einstellungssache, denke ich.
00:28:08: Der Gesellschaft wie die Gesellschaft mit gewissen Diagnosen einfach umgeht.
00:28:13: Wir können alles verheimlichen weil es vielleicht ein Schamgefühl berührt oder weil's unangenehm ist oder weil das enttäuschend ist.
00:28:20: aber es ist das Leben des Patienten und ich bin als Arzt im Sinne des Hypokratischen da dieses Patientenleben nach bestem Wissen und Gewissen ja dass es nach Bestem Wisten und Gewissens zu schützen und zu fördern.
00:28:32: nur wenn ich nicht weiß ist das schade.
00:28:35: Ich denke auch seine Sicherheit wäre es verdienlich, wenn man in der Harz gerade so schnell in einem Notfall kommt und vielleicht mal das eine oder andere Bild zieht.
00:28:43: Also ich glaube, ich habe zwar irgendwelche CDs irgendwo rumfliegen wo
00:28:46: MRT oder
00:28:47: CTV rauskommt... Ein Traum wäre natürlich alles Future!
00:28:51: Wir kennen das hier aus vielen... Fantasiefilmen, dass der Patient wie so einen Chip eingebaut hat irgendwo.
00:28:59: Und da sind alle seine Daten drauf gelesen und will.
00:29:01: jetzt ein Patient komatös im Unfall liegt und der Notarzt kommt und sagt oh was mache ich jetzt?
00:29:07: Und er scannt und sagt Oh der hat das das das und der notarzt ist natürlich damit auch direkt.
00:29:11: dann super!
00:29:11: Dann kann ich ja so und so reagieren.
00:29:13: Das ist in gewissen Dingen von Vorteil Technisch machbar.
00:29:18: Datenschutz nicht übertragen war
00:29:20: nicht
00:29:21: noch nicht.
00:29:22: aber glaube Wir warten mal, wie uns man sich sagt.
00:29:26: Dass ein bisschen Wasser dem rein runterlaufen und
00:29:28: dann passt das schon.
00:29:30: Wie ist es mit dem Thema Fehlerkultur?
00:29:32: Erleben Sie da auch Unterschiede?
00:29:34: Ja.
00:29:34: Wie damit umgegangen wird, wird das offen kommuniziert?
00:29:38: Wie wird das aufgearbeitet?
00:29:39: Also Fehlerkulturen.
00:29:42: in Deutschland haben sie zwei Kategorien oder sehr mehrere Kategorie, aber es gibt in Deutschland zwei simple Kategoren entweder sie haben gutes Vertrauensverhältnis zum Patienten und die.
00:29:51: man kann Fehler Fehlsituationen mit den Patienten offen und fair kommunizieren, eine Lösung finden.
00:30:00: Das ist die eine.
00:30:01: Die andere Kultur, die wir in Deutschland haben, die nennt sich Justiz oder letzten Endes Gutachten.
00:30:12: Ein Gutachten erstellt Behandlungsfeder nach weiß ja nein und der Arzt in der Beweisflecht.
00:30:17: das war vor vielen Jahren mal andersrum.
00:30:19: da wusste Seit Patienten bewiesen werden, dass ein Behandlungsfehler vorliegt.
00:30:22: Heute müssen wir Ärzte beweisen, dass wir keinen Behandelungsfehler hab gemacht
00:30:26: haben.".
00:30:26: Das ist den Deutschlandsohn.
00:30:31: Sobald das natürlich passiert ... Ein Patient, der glaubt, dass einen Behandlungsfehle vorliegen, ist natürlich das Vertrauensverhältnis kaputt zwischen Arzt und Patient.
00:30:45: Und das kriegt man leider als Arzt immer ... etwas später mit, dass eigentlich gegen einen Arzt ermittelt wird.
00:30:52: Alte Mittel ist das falsche Druck, dass die Krankenakte überprüft wird mit der Idee ob ein Behandlungsfehler vorliegen könnte und dafür gibt es zum Glück bei uns Gutachter-Kommissionen, die das sehr genau analysieren und es gibt Stellungsnahmen dazu vom Patienten von allen Parteien und die Gutachtern mit sehr akribischer Arbeit analysieren, ob sich hier um ein Be Handlungsfehl er handelt oder nicht, und ob dem Patienten am letzten Endes ein weiteres Verfahren zusteht bzw.
00:31:21: einen finanziellen Ausgleich.
00:31:23: Viele Patientenfehler, die dann als Patientenfühler deklariert werden können außergerichtlich auch korrigiert werden durch finanzielle Kompensationen – das machen unsere Haftpflicht versicherer beziehungsweise wenn es dann ganz eklatrant ist und nichts schön weiter geht, dann gibt's vor Gericht was für den Patienten wie wir heute wissen oft sehr anstrengend ist auch dem Patienten überaufklären muss, das nicht einfach blind zu machen.
00:31:49: So ein paar gute Beistande.
00:31:52: Das ist Deutschland in der Schweiz.
00:31:54: Ist das finde ich persönlich ein bisschen schade?
00:31:57: Da ist die Ärzteschaft in einer unglaublichen Machtposition so dass eigentlich der Patient kaum Chance hat wirklich weder selbst noch juristisch noch über Aurelition einen Behandlungsfehler dem Arzt vorzuweisen.
00:32:12: Der Schweizer selber ist auch nicht derjenige, der das aus seiner Emotion herausmacht.
00:32:19: Sondern hier geht es wirklich darum dass er dann auch nicht mehr sein Leben so intensiv beeinträchtigt fühlt, dass er anfangt zu klagen aber die Klagen in den meisten Fällen ins Nirwana laufen.
00:32:30: Die Schweiz ist tatsächlich noch mit dem Stadion wo man sagt der Patient hat relativ wenig Rechte bekommt wenig Rechte, wenn es sich um Patientenfehler handelt.
00:32:43: Die arabische Welt ist ganz anders.
00:32:46: Die hat erst mal komplett andere Voraussetzungen.
00:32:48: Da geht bis dieses wunderschöne Wort Inshallah.
00:32:52: übersetzt würde das heißen So Gott will.
00:32:55: Dem arabischen Patienten isst von Tag an Null bewusst Ich bin nicht Allah und ich bin nicht Gott.
00:33:03: Ich bin Mensch Und ein Mensch ist fehlbar und er macht Fehler.
00:33:08: Das heißt also, das erste guten Tag mit meinem arabischen Patient ist jetzt schon voraus.
00:33:12: Ich mache Fehler!
00:33:14: Das weiß er und wenn ich mit den Patienten dann über alles rede und diskutiere beendet der Patient auch unsere Gespräche damit in Schalaar.
00:33:23: Er weiß auch dass was ich alles ihm gesagt habe es alles richtig.
00:33:26: aber es gibt immer einen Anteil Den weist der Arzt nicht und den wird er auch nicht wissen und ihn kann er mir auch nicht transportieren.
00:33:33: Und das ist für ihn absolut okay.
00:33:36: Und wenn dann etwas passiert, ist es für Patienten nur wichtig zu wissen.
00:33:40: Ist das wirklich aus Dusselligkeit oder Ausunfallung?
00:33:44: passiert da sonst irgendwas?
00:33:46: Aber wenn man den Patienten im Vorfeld sagt, dass und das sind Kritiken die passieren können oder wir müssen damit rechnen, dass natürlich Infektion passiert, dass eine Fehlage implantiert hat.
00:33:55: Das, das, das... Und der Patient weiß das im Vorfeld!
00:33:59: Da habe ich noch nicht erlebt, dass der Patient dem Nachhinein den Arzt verklagt.
00:34:05: Auch nicht schimpft.
00:34:06: Er ist dann enttäuscht, aber wenn man als Arzt sagt das können wir korrigieren bleibt der Patient bei ihm.
00:34:12: Das ist eine ganz andere Basis auf der man arbeitet.
00:34:15: Natürlich gibt es auch in der arabischen Welt die Fälle, Und das sind dann die Fälle, die man auch ganz gerne mal hört.
00:34:22: Dass der Arzt ins Gefängnis muss oder sonstige Dinge.
00:34:24: Die sind aber sehr wenig zum Glück.
00:34:27: Sie haben ein ganz anderes Verhältnis in der arabischen Welt zu den Patienten.
00:34:31: Die gehen mit einem anderen Bewusstsein in die ganze Materie hinein.
00:34:35: Das haben wir in Deutschland nicht mehr und auch in der Schweiz nicht.
00:34:38: Und wie ist das innerhalb des Teams?
00:34:40: Also wenn jetzt Fehler passieren, das ist uns allen klar.
00:34:44: Wir sind alle nur Menschen und auch im Arzt darf mal ein Fehler passieren Wie erleben Sie das dann innerhalb der Teams in den Kliniken?
00:34:51: Wie wird das aufgefangen, wie wird das kommuniziert vielleicht aus?
00:34:56: Sie stoßen da ein sehr heikles Thema.
00:34:59: Das Wort Team.
00:35:02: Erst mal die Frage stellen, existiert überhaupt ein Team im Krankenhaus?
00:35:06: Hätte ich jetzt einfach mal unterstellt tatsächlich!
00:35:14: Es ist schwierig.
00:35:15: Wir haben natürlich an das Wort Team eine gewisse Erwartungshaltung.
00:35:19: Jeder kann mit jedem, jeder akzeptiert jeden so wie er ist und zusammen sind wir stark.
00:35:23: Das ist ja die Idee dahinter.
00:35:25: Jeder trägt den Teil dazu bei dem eben den Erfolg des Patienten maximal darstellt, wie der spielt.
00:35:32: Da setzt man voraus dass erst mal die Teammitglieder miteinander können.
00:35:35: Und sie sehen es eigentlich im Fußball am besten.
00:35:37: Sie können elf perfekte Individualisten haben Die beste, teuersten Spieler in der Welt!
00:35:42: Sie schießen kein Tor weil sie nicht zusammenspielen.
00:35:44: Und Sie haben eine Mannschaft, die jeden Tag saufen und was weiß ich nicht alles und sind die besten Kumpels der Welt!
00:35:50: Und die funktionieren eins A auf dem Platz.
00:35:53: Und so ist es auch in unserem Alltag.
00:35:55: Je besser Sie miteinander auskommen – nicht im Privaten das ist etwas anderes aber beruflich – je mehr respektieren Sie Ihren Kollegen akzeptierend ihren Kollegen, je erfrucht damit man umgeht Die Dichte, die man umgeblieft, wortloser man ineinander arbeitet.
00:36:11: Miteinanderarbeitet.
00:36:12: Das zu höre ist die Teamleistung.
00:36:14: Und es zu einfacher... das zu einfache ist auch nachher solche Probleme, solche Fehler zu diskutieren weil sie werden einfach jeden Tag auf den Tisch gelegt.
00:36:23: Es wird der Tagesproblem gemacht.
00:36:25: Es wird über die Probleme gesprochen und über die Erfolge gesprochen.
00:36:28: Man weiß es!
00:36:29: Haben Sie bei einem Zerstrittenes-Team?
00:36:32: Sie reden immer davon Team Aber sie haben ein anderes Attektiv.
00:36:35: Ein Zerstrittnisteam, eine Nicht-Gutfunktionierendesteam wird genau das was Sie gerade ansprechen schwierig.
00:36:42: Es fehlen Informationen es fehlen Gedanken ginge es fehle Lösungen es werden Fremdparteien reingebracht und dann wird es schwierig.
00:36:49: Das heißt also auch für einen Abteilungsleiter ist es unglaublich wichtig sein Team so zu formulieren dass eine Sicherheit entsteht Und je enger man zusammenarbeitet, die öfter man miteinander im Vertrauen arbeiten kann, desto besser werden Fälle berichtet.
00:37:04: Desto weniger Fehler passieren und desto besser werden auch Fehler korrigiert wenn sie überhaupt passieren oder desto einfacher können wir über schmerzhafte Situationen diskutieren ohne die Angst zu haben dass man der Demel im Team ist weil die Akzeptanz vorhanden ist das Vertrauen vorhandenes Das richtig was Sie sagen Jeder ist Mensch, jeder ist fehlbar.
00:37:29: Jeder macht Fehler.
00:37:29: und nochmal wir sind nicht Herr Gott in Weiß!
00:37:32: Wir werden es auch nie sein.
00:37:35: Aber ich glaube das ist wichtig dass man das Wort Team wirklich versteht.
00:37:40: und ich glaube auch in einem heutigen Betrieb Krankenhausbetrieb in einer heutigen Abteilung ist es wichtig das Team wirklich als Team zu bekommen.
00:37:49: Das ist eine der größten Herausforderungen.
00:37:52: wahrscheinlich die wir haben Hängt auch damit zusammen.
00:37:56: Sie haben ja in so einem Krankenhaus, das sind ja nicht fünf Freunde, die zusammen angefangen haben zu studieren und dann ihre Karriere zusammen
00:38:04: machen von
00:38:04: Anfang bis Ende.
00:38:05: Das haben sie ja nicht!
00:38:07: Sie haben unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedlich im Bildungsstand, unterschiedliche Kulturen... Heute haben wir auch unterschiedliche Sprachen, unterschiedlichen Sprachfähigkeiten.
00:38:17: D.h.,
00:38:17: die Teambildung heute wird hier auch ein Krankenhäuser immer komplexer und schwieriger, weil so viele Menschen verschiedenster Kultur- und Sprachen ethnische Herkünfte in Deutschland zusammenarbeiten.
00:38:28: Und sie müssen auf alles Rücksicht nehmen und alle müssten mit Einspielen, mit Einbringen!
00:38:33: Das Team bilden wird immer schwieriger im Krankenhaus.
00:38:37: Da sieht man auch dass tatsächlich gewisse Abläufe nicht mehr optimal sind.
00:38:41: das geht aber nicht ohne Teamleistung.
00:38:44: Wir freuen uns.
00:38:44: die Kommunikation ist glaube ich ein ganz großes Thema Interprofessionelle jetzt zwischen Erzschaf, Pflege.
00:38:49: Genau!
00:38:50: Und war auch zwischen Anastasis und Chiron?
00:38:54: Das kommt auch hinzu genau.
00:38:55: Dass eben auch die Kommunikation... Also nicht nur das eine ist das Operationsteam, es sind auch die anderen.
00:39:00: Die lieben Schwestern auf der Station, die alles vorbereiten, alles korrekt vorbereiten.
00:39:04: Die richtigen Medizin vor Operation geben.
00:39:06: Bisschen im Bandhater da sind Die richtigen Implantare sind, also die Zuarbeiter im OP.
00:39:09: Dass hier man da ist, rechtzeitig bestellt worden, genügend da sind und nicht abgelaufen.
00:39:14: Gut das passiert heute eigentlich nicht mehr in Deutschland aber ständig kontrollieren auch von den Firmen dass der eine Sysist auch genauso mitarbeitet agiert im Team.
00:39:24: Das ist nicht nur das OP-Team, das sind viele Teams und diese viele Teams spielten dann wieder ein Team um den Patient drum herum.
00:39:32: große Leistung, die heute gebracht werden muss um einen Patienten wirklich optimal in seinem Krankheitsbild zu begleiten.
00:39:39: Wie erleben Sie das im Alltag?
00:39:41: Ist es funktioniert im Großteil aller Fälle oder sagen sie schon, da ist das Nachholbedarf?
00:39:49: Da kann man mal ran!
00:39:51: Ja also ich glaube, Sie werden in allen Ländern – das ist manchmal eine Erfahrung – sehen dass es Häuser gibt wo das toll funktioniert und Sie werden Häuser sehen wo das nicht funktioniert Und das ist nicht was Haus.
00:40:03: Das sind Epochen, weil ein Team es heute auch nicht statisch mehr wechseln die Ärzte relativ häufig, die Krankenhäuser und somit auch die Teams.
00:40:13: Es ist eine Herausforderung.
00:40:14: Und es ist egal ob ich im mittleren Osten drüber rede oder in Ost-Europa bin oder in Zentral Europa bin.
00:40:21: Sie sehen überall, dass es funktioniert, aber es funktioniert nicht.
00:40:24: Man geht in den Krankenhaus so sagen boah tolle Teamleistungen.
00:40:27: Drei Jahre später treffen sie Leute wieder anderes Team-Teamleistung nicht bei vorhandenen.
00:40:31: Also man kann es gar nicht darauf unterbrechen, das geht nicht.
00:40:34: Es ist eine unglaublich menschliche Herausforderung immer ein gut funktionierendes Team zu haben in der Komplexität der Medizin heute.
00:40:42: Auf der einen Seite wächst die Medizin immer weiter, immer komplexe, immer schwieriger und auf der anderen Seite haben sie einen hohen Durchfluss von Ärzte vom Mitarbeitern.
00:40:52: Das ist schwierig, die Teamleistungen auf einem hohen Niveau kontinuiert zu haben.
00:40:56: Aus dem Aspekt muss ich ehrlich sagen ... glaube ich sogar fast, dass die AI KI in Deutschland also Künstliche Intelligenz wahrscheinlich uns in der Teamleistung irgendwann fantastisch unterstützt wird.
00:41:10: Ja bin ich sehr gespannt drauf!
00:41:11: Ich glaube das die KI gerade im medizinischen Bereich großes Großunterstützung leisten kann.
00:41:18: wenn ich davon überzeugt ja
00:41:21: Spannend, da bin ich mal gespannt was dann passiert.
00:41:22: Also
00:41:22: nicht nur am mürrischen deutschen?
00:41:24: Nein, nein, nein!
00:41:25: Das ist ja schon meine gute Nachricht.
00:41:26: Nein das hat nichts mit deutsch oder sonst irgendwas überhaupt nichts gar nichts.
00:41:30: Ich glaube sogar fast dass der deutsche Team sehr gut interpretiert hat und auch das er verstanden hat.
00:41:37: Und sie wissen ja heute in Krankenhäusern sind nicht so dass wir unsere täglichen Frühbesprechung und Armbesprechungen haben, sondern das ist ja eine Teamsitzung.
00:41:45: Wir haben auch außerordentliche Teamsitzungen.
00:41:46: wir haben hier auch Kommunikationssetzungen, wir haben mit der Geschäftsführung Team-Sitzung.
00:41:50: es gibt heute viel zu viele Sitzungen mittlerweile.
00:41:52: Das ist auch etwas was wir klagen aber sie brauchen die weil es so komplex geworden ist.
00:41:57: Es ist soviel Information wenn Sie dreißig Jahre zurückdenken.
00:42:00: Die Informationen vor dreißiger Jahren waren klein gegen uns heute.
00:42:05: Das sind wahnsinnig viele Informationen, die wir im Patienten haben.
00:42:08: Die über den Patienten erhoben werden.
00:42:10: ja das geht nicht einfach so.
00:42:12: sie müssen ständig darüber kommunizieren auf allen Ebenen
00:42:17: dass man es auch innerhalb des Teams einfach weiter gibt weil es gibt ja dann auch die Schichtwechsel etc.
00:42:22: und das ist glaube ich auch so ein Punkt dass da einfach auch viel an Information verloren gehen kann.
00:42:27: potenziell was jetzt schon gelaufen was muss noch gemacht werden?
00:42:32: Ja auch die Übergaben, wie wir sie nennen zwischen den Schichten.
00:42:35: Früher war das halt oft kurz eine Übergabe und dann ging es weiter.
00:42:39: Heute sind viele Punkte Aspekte, die noch mit dem Zug kommen, die auch übergeben werden müssen.
00:42:45: Dass die Übergaben selber dauern heute länger weil viel mehr Information transportiert wird.
00:42:54: ob die wichtig nicht wichtig ist... kann man so überhaupt nicht klassifizieren.
00:43:00: Ich denke jede Information hat irgendwo seine Wichtigkeit, ja?
00:43:03: Ob sie wichtig oder nicht wichtig ist das ist ja oft im Betrachterfeld zu definieren.
00:43:10: aber es ist wichtig und ohne Informationen funktioniert gar nichts.
00:43:15: muss man auch wissen
00:43:16: sprechen Menschen können geholfen werden.
00:43:19: Ja was ich noch mal ganz spannend ich gehe jetzt mal so zwei drei Schritte zurück dass wir auch kennen Patienten kennen oder Klienten kennen und auch die Lebensgeschichte.
00:43:28: Und auch die Unterschiede zwischen dem System.
00:43:30: Deutschland wird jetzt immer mehr ambulantisiert.
00:43:33: Das heißt, ich habe wahrscheinlich auch sehr viele oder das könnten Sie mal schauen.
00:43:37: in wieviel Prozent der Fälle kennen sie den Patienten wirklich unabgedeckt?
00:43:42: Wie unabgedeckt ist mein quasi also was ich so erlebe oder was man halt oft hört was die Pflege gesagt hat der Chirurg kommt er mir erst an den Saal wenn schon alles abgedecktes und schneidet und legt los Wenn jetzt vielleicht noch ein anderer Arzt vorher die Untersuchung gemacht hat dann kennt man quasi nur den Fall oder den Case.
00:44:00: Ich glaube, dass das also so vermutlich es kann sich nicht wirklich beweisen in Deutschland.
00:44:05: ich glaube, das ist wirklich abteilungsabhängig.
00:44:08: Das hängt auch wieder mit der Abteilungstruktur zusammen, mit der Größe-Abteilung und mit der Identität-Abteilung.
00:44:13: Es hängt mit der Apteilungsart zusammen.
00:44:15: was sind die primären Fälle, die bearbeitet werden?
00:44:20: Ein Arzt, nicht alle Fälle selber voruntersucht haben und alle kennen.
00:44:24: Er muss aber gut informiert worden sein von seinen Kollegen.
00:44:27: Das ist die Teamleistung wieder!
00:44:31: Ich denke das geht gar nicht anders.
00:44:34: Wir haben viel mehr Fälle in kürzerer Zeit... Arbeitsaufwand.
00:44:41: Wir haben einen viel höheren Dokumationsauffand, aber wir haben immer noch vierundzwanzig Stunden am Tag.
00:44:45: Das hat sich nicht geändert und wir haben unsere strengen Arbeitszeitgesetz mittlerweile.
00:44:49: das war früher auch alles ein bisschen Kaugummi sag ich immer, jeder ging und kam wann er wollte alle kam um sieben alle gingen irgendwann gegen elf zwölf Uhr nachts nach Hause.
00:44:57: ja?
00:44:58: Das geht heute alles nicht mehr!
00:44:59: Heute haben Sie Arbeitszeitgesetze müssen Sie einhalten so gut es geht und sonst müssen Sie begründen.
00:45:04: das heißt aber in der Zeit dieser diesen acht Stunden Sollten sich das Gleiche leisten wie damals oder am besten noch mehr, aber die Arbeit ist mehr geworden.
00:45:14: Das heißt also es wird schwieriger und sofern müssen Sie ein Team um sich herum haben den die wichtigsten Informationen geben damit sie dem Patienten auch auf einem bestem Wissen gewissen auf höchstem Niveau behandeln können.
00:45:24: Das heisst aber nicht gleichzeitig.
00:45:25: Sie kennen jeden Patienten persönlich und jede Krankengeschichte persönlich.
00:45:29: Das ist heute in vielen Situationen nicht mehr leistbar.
00:45:33: Es ist schade Aber es ist so Und es geht ja auch nicht darum, dass ich jeden Patienten persönlich kenne.
00:45:40: Es geht eher darum, das sich eben den Patienten perfekt behandeln kann und da brauche ich halt wichtige Daten und die muss mein Team überreichen!
00:45:51: Es ist in anderen Ländern tatsächlich auch anders.
00:45:55: Das hängt damit zusammen, dass einfach vielleicht gar nicht so viel operiert wird... Ich komme aus dem operativen Fach also vielleicht gar nichts operiert wurde.
00:46:02: dann hat man automatisch mehr Zeit für den Patienten vorher nachher.
00:46:07: In Deutschland sind wir natürlich hoch entwickelt und weiterentwickelt.
00:46:10: Wir können fast mittlerweile alles operieren, in anderen Ländern können sie das nicht.
00:46:14: Sie können nicht alles berühren weil auch nicht alle Implantate vorhanden sind oder weil einfach die moderne Medizin nicht vorhandene ist.
00:46:21: Das heißt viele Dinge werden gar nicht mal so hochwertig behandelt wie wir das in deutschland leisten können Und schon haben sie eine ganz andere Leistungskapazität in anderen länder.
00:46:33: Es ist so Es ist unterschiedlich, definitiv.
00:46:36: Ja, spannend zu hören!
00:46:40: Gehen wir mal in den OP, dass ja auch so ein bisschen Patientensicherheit im OP ist unser Kern.
00:46:44: Wir kommen mit unseren Clogs aus dem OP.
00:46:46: Ich persönlich habe einen Steckenpferd in Sachen Patientenlagerung und das ist mir sehr wichtig gerade Würbelsäule, auch Lage die Königsdisziplin.
00:46:56: Wir haben jetzt die Chance ganz viel aufzuklären.
00:46:58: Was sind da so die größten Hürden?
00:47:00: die man überschreiten muss.
00:47:01: Also Patienten-Lagungen.
00:47:03: sprechen sie mir aus dem Herzen, es gibt zwei Dinge in der OP, die sind absolut wichtig bevor Sie überhaupt über den Erfolg und Überbruch sprechen können.
00:47:11: das ist die Lagerung oder ist die Hygiene?
00:47:14: Das ist die Basis!
00:47:15: Wenn Sie die im OP gar nicht leisten können müssen Sie sterile Instrumente nicht aufmachen weil es geht nicht funktioniert nicht.
00:47:21: Patienten lagern bleiben aber dabei.
00:47:23: Es ist wichtig.
00:47:23: wir haben viel über Patienten lagerung glaube ich den letzten zwanzig Jahren gelernt und es gibt ja auch nicht umsonst mittlerweile das Wort Lagerungsschaden.
00:47:32: Und der kommt ja auch gar nicht so selten vorinteressanter Weise, ne?
00:47:35: Der kommt immer erst nur später zum Vorschein aber er passiert und er passiert nicht selten.
00:47:42: Und ob das die Stütze ist oder der Arm falsch gelagert oder der Kopf verdreht oder der Tubus zu lange auf der Lippe liegt oder... Die Lagerschäden, dass die Liste ist unendlich lang!
00:47:52: Viele werden gar nicht wirklich als Lagerschaden erkannt und interpretiert.
00:47:56: Die tut man ab Die vergisst man.
00:48:00: Das ist normal so.
00:48:02: Also ich glaube da ist auch tatsächlich noch Nachholbedarf in der Forschung, in der Aufarbeitung, auch im Deutschland.
00:48:11: Aber ich bin jemand der erstens... Ich habe es mir angemündet.
00:48:13: oder wie wurde das antrainiert?
00:48:14: So muss ich sagen von meinen alten Lehrern antrainieren Du als Operateur bist für den Patienten und für seine Grundsätze verantwortlich.
00:48:22: Und das beginnt genau in dem Augenblick, wo der Patient intubiert ist und seine Verantwortung nicht mehr ausüben kann – weil er schläft!
00:48:29: Das heißt alles was du mit den Patienten tust, das tust du in seinem Vertrauen.
00:48:34: Und dass fängt bei der Lagerung an und hört beim Aufwachen auf.
00:48:39: Diese Verantwortung habe ich mir immer sehr zu Herzen genommen und ich lage alle Patienten selber.
00:48:44: Jetzt kommt es wieder nach Besten, Wissen und Gewissen.
00:48:47: Ich bin Mensch.
00:48:48: auch ich mache Fehler oder Übersehe etwas.
00:48:52: Trotz allem man hat so seine eigene innere Checkliste.
00:48:56: Es gibt für die Lagerung keine offizielle Checklist.
00:48:59: Sie sollte es eigentlich geben Aber sie gibt es nicht!
00:49:02: Ich habe mir meine Checklist gemacht wo ich halt alle Körperstrukturen einmal selber abchecke ob sie eben nach meinem Wissen am besten gelagert sind.
00:49:12: Ich mache es auch so, dass ich mit einem Sist spreche gerade bei langen Wirbelsohnberation, dass er bitte die Arme bewegen soll, das er mal den Kopf bewegen und gucken soll.
00:49:22: Und Nordiskrat darf ich jetzt vielleicht gerade mal suchen hat ein tolles Tool dafür für die langen wirbelsäulen mit dem Spiegel.
00:49:28: Das ist wirklich toll!
00:49:29: Das ist auch ein Feedback, was ich von Ansatzin bekomme.
00:49:33: Sie gucken eben auf den Spiegel und sehen das Gesicht und können auch mal ein bisschen an dieser Schaumstoffmaske rupfummeln, ein bisschen Hubschrauben und mal die Schaufmasse wegnehmen und sehen dann ob da schon rote Flecken sind oder so.
00:49:43: Also sie haben tatsächlich durch dieses Spiegelsystem eine andere Überprüfung.
00:49:48: Und sie können das Feedback auch an den Operateur geben.
00:49:51: Armlagerungen, Beinlagerung, Zehnlagering... Was weiß ich, es gibt so viele Lagerungen.
00:49:57: Kontakt zum ... Dass der Arm doch dummerweise Kontakt zu Metall hat und nach einer Brandblase entstanden sind.
00:50:03: Patient lag im Nassen unten.
00:50:04: Das ist alles Dinge die ich vor nach besten Wissen überprüfe.
00:50:09: Hundertprozentige Sicherheit gibt das auch im OP nicht wäre schön aber leider nicht.
00:50:14: also lagerung ist für mich wichtig.
00:50:19: Das muss der Arzt selber überprüfen.
00:50:21: Es gibt in der Check-Ausliste tatsächlich einen Punkt in Deutschland, wo auch gefragt wird ist die Lagerung vom Operateur prüft wurde.
00:50:29: Der Operateur muss es bestätigen.
00:50:31: Sehe ich nicht in allen Ländern aber hier in Deutschland in einem Krankenhäuser habe ich es erlebt.
00:50:35: Wird nicht immer abgefragt, aber es gehört eigentlich dazu.
00:50:40: Es ist ein allgemeiner Punkt und nicht ein indivisierter Punkt.
00:50:46: Aber es gehört dazu Muss man schon sagen.
00:50:52: Was haben Sie, wie viele da aussorticken?
00:50:56: Oh nein!
00:50:58: Ich habe eher ein Gefühl dafür dass viele das gar nicht so ernst nehmen muss ich leider sagen.
00:51:03: Ich trete jetzt keinen Kollegen zu nahe aber ich stelle immer wieder fest... Sie sprachen gerade das Thema an.
00:51:10: der Operateur kommt erst rein wenn schon abgewaschen ist.
00:51:13: Das heißt der Operatür der eigentlich die Verantwortung Sieht gar nicht, wie gelagert ist.
00:51:17: Ist abgewaschen und abgedeckt!
00:51:19: Ist toll.
00:51:19: man spart Zeit.
00:51:21: genial für das Krankenhaus weil der Operateur von OP zu OP hoppen kann.
00:51:25: Aber der Operatör hat keine Ahnung, wie gelagert ist aber er unterschreibt.
00:51:30: Und das ist etwas wo ich sage schade aber eine Lösung sehe ich gerade nichts.
00:51:35: sie sind hier in dem Konflikt zwischen korrekter Lagerung die vor dem Abdecken passiert vor dem Sterelenabwaschen passiert Kostet Zeit.
00:51:47: Der Operateur kann nicht da sein, weil er gerade noch auf der anderen Seite die letzte Klammer setzt, die letzte Schraube reinträgt und er dann
00:51:53: kommt.".
00:51:53: Das heißt also sie haben ja auf der einen Seite dieses Problemen der absurden Sicherheit, die der Operateur überprüft und auf der andern Seite die maximale finanzielle Ausbeute, die ein Krankenhausmanager gerne sehen möchte pro Tag.
00:52:05: Und da muss man irgendwie so den Mittelweg finden dass das immer noch akzeptabel korrekt ist.
00:52:10: Und jetzt kommt wieder Teamleistung.
00:52:13: Sie müssen ihrem Team vertrauen, dass die das genauso lagern wie der Operateur ist, ihn hoffentlich irgendwann mal beigebracht hat.
00:52:20: Dass sie es genau so machen, wie er es denen antrainiert hat.
00:52:24: Wieder die Teamleistung wieder das Vertrauen und ich komme mir wieder auf Druck.
00:52:27: Das ist das A und O was wir heute im operativen Geschäft haben.
00:52:32: Sollen wir da mal in die Schweiz gucken?
00:52:34: Ja!
00:52:37: In der Schweiz ist das ähnlich.
00:52:41: So wie ich die Schweiz kennengelernt habe.
00:52:43: Die Schweiz ist ja in verschiedene Rubriken eingeteilt und auch die Kantone funktionieren anders, auch die Leistungsträger funktionieren ein bisschen anders.
00:52:49: aber in der Schweiz sehe ich schon noch dass der Operateur das meiste macht.
00:52:55: Interessant ist in der Schweiz was anderes.
00:52:56: Sie haben ausgebildete Lagerungsassistenten.
00:53:00: Das gab es bei uns in Deutschland auch, weil ich habe unter Lagern gelernt.
00:53:05: In den mitten zweitausender war das noch.
00:53:07: Dann wurden diese Kollegen eingestellt.
00:53:09: leider die waren ausgebilde die wussten ganz genau wie sie etwas lagern
00:53:13: müssen.
00:53:14: Die haben den ganzen
00:53:15: Tag nichts anderes gemacht als den Patienten aufgebetet und vom OP-Tisch abgebetet Und die Patienten immer so gelagert dass ein Patient nichts passieren konnte.
00:53:24: Ervorragend.
00:53:25: Haben sie in der Schweiz, heute in vielen Häusern immer noch ... Man sieht Spinden aber leider auch.
00:53:30: Leider auch!
00:53:30: Ich dachte mir auf den Vormarsch.
00:53:33: Also ich hab so viel Positives über die Lagerungspflege an
00:53:35: der Schweiz.
00:53:36: Fantastisch
00:53:37: Idee, fantastisch!
00:53:38: Aber warum stampft man es ein?
00:53:39: Will es keiner mehr machen
00:53:41: oder ah... Aber ist ja eigentlich die Lösung des Problems was wir gerade diskutiert haben.
00:53:45: Die Chirurg kann solange wie möglich im anderen Saal.
00:53:48: Irgendwann braucht der arme Chirurg auch mal eine Pause, aber theoretisch könnt ihr So spät wie möglich dazukommen und so viel der Wirtschaften, wie es geht.
00:53:56: Der Lagenungsassistent wird durch den operativen Assistenten eigentlich ersetzt bei uns.
00:54:00: Deswegen sage ich wieder in Deutschland muss der Assistent sehr früh lernen, wie man korrekt lagert.
00:54:05: Der Lagunus-Assistent, der individuelle OP zu tun, der muss nur korreakt lagern aber ist eine zusätzliche Stelle Und Sie wissen ja, wie das in Deutschland ist mit zusätzlichen Stellen.
00:54:14: In der Schweiz geht es noch in vieler Region muss ich ehrlich sagen.
00:54:17: Ich kann auch in den Häusern, denen ich arbeite haben wir noch Lagenungsassistenten aber sie werden weniger.
00:54:23: Auch Schweiz hat verstanden dass Schweizer Gesundheitssystem steht sowieso gerade auf einer Messerschneide wie wir sagen.
00:54:29: im nächsten Jahr wird ein neuer Abrechtungskatalog veröffentlicht und dem wir arbeiten.
00:54:33: da wird der Finanzgürtel für uns Ärzte eher geschnallt und gleichzeitig die Krankenkassenbeiträge werden auch ein bisschen höher gehen.
00:54:42: Das heißt, auf der einen Seite knappen sie ein bisschen ab.
00:54:45: Auf der anderen Seite erhöhen Sie ein bisschen die windspannende Größe um eben Finanzlöcher zu decken.
00:54:50: Alles hat seine Grenze weil Sie alles abrechen dürfen wie Sie haben erklärt haben.
00:54:54: das möchten wir aber auch nicht ändern weil der Patient möchte diese Fairness bereiten dem Patienten möchte das Recht bereiten.
00:55:00: ich möchte so behandelt werden wie es mir zusteht Und dass geht nur über den zeitaktivitätsfaktor.
00:55:06: Und das geht nicht wie in Deutschland mit einer Pauschale.
00:55:09: In Pauschalen können sie eiskalt aussuchen, aber eine korrekte Abrechnung können Sie nicht aussuchen.
00:55:15: Sie muss korrekt sein!
00:55:16: Es wird sogar in der Schweiz, ich weiß noch nicht ob es stimmt, aber es wird überall gemunkelt... Es wird nur nach einer Abrechtungsstoppuhr eingeführt.
00:55:23: Was heißt?
00:55:24: Der Patient kommt rein, löpelt einen Fall und gleichzeitig im Hintergrund läuft ein Stoppuhr.
00:55:27: Wie lange ich den Patienten sehe und wenn ich den Fall schließe und ich muss ihn schließen bevor der nächste Patient reinkommt Dann hält die Stop-Uhr an und dann kann man sehen tatsächlich, ob ich auch nur das abgerechnet habe.
00:55:38: Was die Stopuhr zeitlich widerspiegelt!
00:55:40: Ja?
00:55:41: Das
00:55:41: ist aber auch
00:55:42: passive Kontrollen
00:55:43: oder?!
00:55:43: Also ich könnte mir vorstellen... Wird es
00:55:44: nicht wohin der Hasel auslöschen?
00:55:47: In Leben
00:55:47: würde das in Deutschland nicht funktionieren.
00:55:49: Aber die
00:55:49: Schweizer haben sich hiemit uren.
00:55:50: Ja, das sind die
00:55:51: Schweizurnahmen.
00:55:52: Begratiswatching, sag' ich nur noch.
00:55:54: Aber es ist akzeptiert.
00:55:56: Es ist auch okay finde ich.
00:55:57: Warum nicht?
00:55:59: Warum nicht?
00:56:00: Ja, es muss irgendwo... Damit etwas funktioniert, muss es fair bleiben für alle Parteien.
00:56:05: Es ist auf jeden Fall fairer als jemanden drei Minuten Zeit zu geben um Krankheitsbild zu beurteilen und wo ich eigentlich zehn verbrauche, ne?
00:56:12: Genau!
00:56:13: Und das wäre schön wenn Deutschland wieder auf den alten Weg zurückgehen könnte dass man nicht über Fallpauschalen alles macht oder sondern dass man's wirklich individualisieren kann.
00:56:22: vielleicht nicht alles, man muss nicht alles individualisierend auch extrem in der Schweiz.
00:56:26: Schweiz muss ja ehrlich gestehen wir haben natürlich unglaublich viele Abrechnungsfaktoren.
00:56:30: Und es ist auch manchmal ein Gesuche, dass sich die richtigen Abrechungsfektoren dann wirklich abrechnen.
00:56:34: und sie haben auch viel Kommunikation mit der Krankenkasse weil jede Rechnung einzeln gegen kontrolliert wird und Sie müssen jede Rehnung wieder korrigieren oder argumentieren.
00:56:42: Sie haben diesen bürgatischen Anteil dabei, das dürfen Sie nicht vergessen.
00:56:46: Kriege ich aber wieder bezahlt in der Schweiz!
00:56:50: Das kommt wieder hinzu.
00:56:51: Ich bin gar nicht böse, dass ich das kommuniziere kann ich ja wieder abrechnen mit den Patienten, ist ja sein Fall.
00:57:02: Also irgendwo ist es fair, irgendwo zu teuer, irgendwo muss man was ändern, denke ich.
00:57:08: Deutschland habe ich den Eindruck... Es ist so sehr auf der Seite des Nutzen des Krankensystems.
00:57:16: nicht die Leute das Krankenssystem bedienen ob das die Ärzte sind oder die Patienten.
00:57:20: Das System verdient das Geld hier.
00:57:23: Das System hat leider das Loch im Augenblick, wie wir ja wissen.
00:57:25: Und das hängt eher mit anderen Faktoren zusammen.
00:57:29: Ja, sehr spannend!
00:57:30: Aber gehen wir wieder zurück in den OP?
00:57:31: Genau!
00:57:32: Entschuldigung der Lagerung ist spannend.
00:57:33: Von Hölzgen auf Stetsk.
00:57:33: Ja genau aber es ist auch schön mal nach links und rechts zu gucken.
00:57:36: also ich finde persönlich diese Idee des Lagerungspläger oder lagerungsassistenten sehr sehr spannend.
00:57:39: Fantastisch!
00:57:41: Ich muss ehrlich sagen nochmal zurück.
00:57:44: ich habe damals in München angefangen bei einer Fahrradausbildung und da hatten wir zwei Lagenaustenten um das lagern habe ich von denen gelernt, ganz klar.
00:57:52: Und damals hatten wir noch nicht die tollen Ladungskisten, weil
00:57:54: da
00:57:55: haben wir noch mit Rollen und Decken gearbeitet.
00:57:57: Da gab es nicht so ein schönes Torachslagungskisten, dass sie dann auch verändern können, Höhe, Fächtsigkeit und was es heute alles gibt.
00:58:05: Carbon-Tisch!
00:58:07: Hatte kein Mensch.
00:58:09: Die Tische waren alle noch einfach, zwar verstellbar aber einfach.
00:58:14: Ja die waren nicht nachgebend und das heißt also es war schon so interessant wie sie das gemacht haben.
00:58:20: Stützen, wie bringen Sie stützenden Patienten an?
00:58:23: Dass sie durch die Haut schützen müssen.
00:58:24: Der Druck darf nicht so stark sein, der Patient muss aber stabil liegen!
00:58:27: Er darf nicht rutschen wenn er in der OP und... Das sind alles Dinge.
00:58:30: das muss man meiner Ansicht nach lernen Und da beginnt der Erfolg der OP.
00:58:34: Wenn ein Patient die Position Die Ausgangslage Durch das operative Fahren verlässt Haben sie als Chirurg irgendwann Schwierigkeiten In der Wirbelsäule vielleicht nicht Aber einen gewissen anderen Operation Allen voran die Seitendage Kopf tief lagen Ja, in die Seitenlage.
00:58:50: Wenn sie von der Seitlage ist und der Patient fängt an zu rotieren, zu kippen nach innen, nach vorne, nach hinten dann haben Sie auf einmal ein Problem als Operateur!
00:58:57: Sie haben einen ganz anderen Blickwinkel, ganz anderem Argumentationswinkel Eintrittswinkel Und und und Deswegen die Lagerung ist nach wie vor das A&O.
00:59:07: Ja spannend auch super dass Sie mitmachen.
00:59:10: trotzdem Haben Sie links und rechts vielleicht schon mal auch Sie werden wahrscheinlich sehr viel Bauchlange machen wenn sich viele an der Würbe so unterwegs sind.
00:59:17: Tipps und Tricks für Kollegen, die vielleicht zuhören, wo man auf jeden Fall darauf aufpassen müsste.
00:59:20: Vielleicht haben sie auch schon mal was gesehen, dass irgendetwas schiefgegangen ist irgendwo.
00:59:25: Also in der Wirbel soll.
00:59:26: ich glaube, die meisten Leute kämpfen mit wird wirklich den Patienten so zu lagern das wir sagen eine harmonische Lagerung hat?
00:59:34: Im Moment muss man die Wirbelsäule sagen, es hängt schon davon ab was sie operieren und wie was ihre erwartete Operationszeit ist.
00:59:41: Es gibt Operationen.
00:59:43: da muss man wirklich sagen ist es gut wenn man den Wirbel praktisch die Wirbelsäule richtig wie aufspreizt um besseren schnellen einfachen Zugang zu haben hat dann wieder ein Effekt auf einen schnellen Operationsweg.
00:59:53: aber Sie haben natürlich eine falsche Position der Wirbels säule.
00:59:58: Die können Sie nicht nehmen, wenn Sie eine Wirbelsäule versteifen wollen.
01:00:01: Da muss der Patient in einer korrekten Kyphose-Lordiusierung über die ganzen Strecke liegen und haben sie nachher eine Verschiebung verschiedener Winkel unter dem Becken-, Hüfte-, Bein-, Rückenachse.
01:00:13: Das heißt also ich muss mit unterschiedlichen Lagerungen, nicht Lagerungskissen sondern Lagerungsideen an die einzelnen individuellen Krankheitsbilder herangehen.
01:00:21: oder ich habe zumindest die Möglichkeit ja das muss man auch wissen.
01:00:25: Das ist glaube ich eine Wirbelsollenchiologie mehr ausgeprägt als in anderen chirurgischen Feldern im orthopädischen Sektor.
01:00:33: Wenn ich dann auch eine längere Strecke der Fusionierung zum Beispiel mache, achte ich sehr darauf dass der Bauch keinen Druck hat.
01:00:42: einer erhöhten Brauchtucht macht immer irgendwann Blutungsprobleme oder der Anasystvent einzumeckern.
01:00:47: Das sind die beiden Hauptthemen, deswegen ... Der Bauchdruck sollte nicht weg sein!
01:00:51: Aber Bauch-Druck weg heißt auch Wirbelsäule hängt durch und dann müssen Sie jetzt das Mittelmaß wieder finden?
01:00:56: Sie haben eine korrekte Lagerung der Wirbels säule aber kein Bauchtruck muss man überprüfen vor, aber sie haben die Möglichkeit es zu machen.
01:01:04: Knielagerung Fuß lagerung.
01:01:06: Die Fuse sollt natürlich nicht irgendwie spitz in die Matte reinstecken weil irgendwann wird diese dünne Haut vorne am Nagelbett wird dann zu sehr gedrückt und sie haben dann Druckstellen.
01:01:16: Die Füße sollten frei sein, die Knie sollten nicht auf der Matratze legen, die sollten gut abgepolstert sein.
01:01:21: Es sollte natürlich nicht irgendwie Elemente unter der Haut oder zwischen Haut- und Kissen liegen, die Druckstellen vorsachen.
01:01:27: Auch das muss kontrolliert werden.
01:01:29: Wärme ist wichtig an den Beinen Das würde Anasysist aber drum kümmern weil Sie Lager mit dem Anasystem zusammen.
01:01:34: Armlagerung Die Arme können sie gestrecktauslegern, seitauslegert nach unten auslegert.
01:01:40: Es gibt verschiedene Positionen.
01:01:41: Ich glaube wichtig ist immer im Hinterkopf zu haben wie lange braucht bei einer OP.
01:01:46: und ich muss an die Sisten sagen bitte die Arm-Lagung ändern.
01:01:49: All eine Lagerung kontinuierlich in einem Gelenk einzunehmen was nicht unserer Natur entspricht.
01:01:58: also die Arme ständig über Kopf halten macht keiner.
01:02:01: Die Armes ständig nach vorne halten macht keine.
01:02:03: Unsere Arme hängen.
01:02:04: Aber wenn die arme Hänge und an der Seite des Patienten amopetisch angebracht sind, dann stören sie beim Operieren irgendwann.
01:02:12: Und das braucht nur mal oft die Arme um irgendwelche Zugänge zu machen.
01:02:16: Das heißt also ich bringe den Patienten in Bauchlage für seine Armposition, Schulterposition in eine nicht ganz so anatomische Position.
01:02:25: Da muss ich darauf achten dass die immer wieder bewegt wird verändert wird damit nicht irgendwie ein Schaden entsteht.
01:02:31: Plexus-Schaden Das ist der Hauptdruckschad.
01:02:35: Eine weitere Lagerung, die für mich als Operateur eigentlich erst mal gar nicht so ausschlaggebend ist, das ist die Kopflagerung.
01:02:42: und die Kopflagerung ist dann erst Ausschlaggebende, wenn ein anderer Patient aufwacht und ganz böse Druck stellen, weil der erste, den er anspricht, ist der Operateur.
01:02:53: was haben sie mit meinem Gesicht gemacht?
01:02:55: Und da muss man natürlich auch drauf achten!
01:02:57: Klar ist eigentlich der Analyst für die Kopflagerung während Operation verantwortlich, aber unterm Strich fällt es auf den Operator zurück.
01:03:04: Und auch hier ist es wichtig dass man einerseits gute Lagerungskisten hat.
01:03:09: Die hohe Sicherheit bieten von vornherein egal wie der Kopf fliegt.
01:03:13: das gibt nur Situationen da können sie den Kopf nicht perfekt lagern auch anatomische, sie haben ja lange Hälze, kurze Hälte, dicke Hälse.
01:03:21: Sie können oftmals gar nicht perfekt lagern weil einfach die körperliche Struktur des Patienten die Physiognomie dagegen arbeitet.
01:03:30: das heißt sie können so eine irgendwie Lagerung machen und hoffen dass es dann gut geht übertrieben darzustellen.
01:03:38: Das Wahrungsmaterial ist wichtig.
01:03:39: wie gesagt schon die Beschaffenheit des Materials oder eben dass den Anististen oder dem Anistis die Schwester mal darauf hinweisen Bitte die Kopfposition mal ändern, damit nicht der Druck immer auf den gleichen Stellen ist.
01:03:52: Das sind immer Dinge wo ich halt wirklich auch meinem Assistenten dem Team, ich will dir sagen achtet alle darauf das es korrekt gelagert ist und wenn ihr was seht dass die Lagerung nicht stimmt meldet es im Operateur, dass wir es korrigieren können.
01:04:05: hoffentlich ja?
01:04:07: Das ist für mich immer das Grundlegende und ich hoffe dass auch das mein Team immer macht.
01:04:12: Ich weiß es zumindest und das ist auch eines der ersten Dinge, die ich meinen Auszubildenden Assistenten beibringe.
01:04:17: Egal in welchem Land.
01:04:18: Das ist super zu hören!
01:04:20: Ja Lagerungsschaden sind allen Ländern.
01:04:22: Es gibt keinen Unterschied.
01:04:25: Klar sehr gut.
01:04:27: Was mich definitiv noch interessieren würde, sei denn du...ich würde jetzt wieder aushalte so Peß.
01:04:31: Möchtest du noch drin bleiben oder?
01:04:33: Wir hatten
01:04:33: die Hygiene.
01:04:33: noch zum zweiten großen wichtigen Punkt.
01:04:35: aber mach ne kurze Exkursion
01:04:38: Ja klar.
01:04:40: Weil was für mich zur Patientensicherheit dazugehört, das ist natürlich auf der einen Seite der Patient und auf der anderen Seite ist es aber auch der Arzt.
01:04:48: Der OTA, die OTA oder die Pfleger wäre auch immer das ärztliche Personal oder das medizinische Personal weil wenn ein Fehler passiert und wir hatten jetzt heute mehrfach Fehler passieren uns allen.
01:04:58: Was macht es denn eigentlich mit dem Arzt, der sich verschnitten hat?
01:05:03: Wer nervt durch Trend hat, der nicht durch Trend werden sollte... weiß ich nicht.
01:05:07: Eine Krankenschwester hat ein falsches Medikament verabreicht, das ist so.
01:05:11: dieses Thema Second Victim wo wir mit dem Herrn Professor Dr.
01:05:15: Strahm jetzt drüber gesprochen haben der sich diesem Thema widmet und was für ihn auch eine Herzensangelegenheit ist wie handhaben Sie sowas?
01:05:23: Haben sie es ihnen mal einen Fehler unterlaufen oder waren sie mal dabei ist irgendwas wo sie heute noch nach zwanzig Jahren auch noch sagen boah das werde ich wahrscheinlich nie vergessen etwas was sie wirklich geprägt hat.
01:05:37: Sie sehen schon, ich brauche ein kurz Bedenkzeit weil Fehler ist etwas Schwieriges.
01:05:43: Es hat Konsequenzen und diese Konseqenzen können sie vorher gar nicht abschätzen.
01:05:49: Sie wissen nicht wie weit tragend solche Konsequenten eines banalen Fehler sein kann.
01:05:55: Mir selber als aktiver Arzt ist kein Fehler bislang unterlaufen.
01:06:02: der weit tragende Konse quenzen hat zum glück nicht.
01:06:06: Ich weiß nicht, ob das was mit Glück, mit Vernunft, mit Verstand, mit Achtsamkeit zu tun hat.
01:06:12: Ich weiß es nicht in welche Kategorie das zählt.
01:06:14: Und ich denke... Es ist immer wieder wichtig, wiederzuspiegeln, in welcher Situation man ist und ob man sich seinem Reinen gewissen machen kann.
01:06:23: Ich habe alles facharztgerecht durchgeführt!
01:06:28: Das ist ja auch das worum es dann später in den Klageschriften, Gutachterschriften geht wurde auch wenn ein Fehler passiert ist.
01:06:38: Wurde im Vorfeld und auch während der Phase alles facharztgerecht durchgeführt.
01:06:45: Das besagt nicht dass alles hundert Prozent korrekt ist.
01:06:48: das heißt also immer wieder nach besten Wissen und Gewissen was wir derzeit Verfügung haben.
01:06:54: Ist es richtig gelaufen?
01:06:58: Ich habe zum Glück noch nicht links und rechts oder oben unten verwechselt Das nicht, aber ich kann auch sagen.
01:07:04: Ich habe tatsächlich mal eine Etage dekomprimiert weil in der interpretiven Röntgenanalyse tatsächlich mich um einen Wirbel verzählt habe.
01:07:18: Das hat jetzt keine großen Konsequenzen, weil ich zum Operationsende immer ein Team-Timeout am Ende mache und das Röntenbild mir nochmal anguckt was ich interpretiv mache.
01:07:28: und da ist mir aufgefallen Moment!
01:07:31: die Anatomie der Wirbelsäule ist ein bisschen anders bei den Patienten.
01:07:34: Ich habe mich introportiv erzählt und habe dann nochmal den Patienten aufgemacht, und die andere Tage auch noch dekomprimiert.
01:07:40: Das hatte jetzt für den Patienten gesunderlich keine Konsequenz, außer die Nabe war länger.
01:07:46: Und ich hab einfach zwei Etagen dekompromiert, eine kleine Operationstechnik.
01:07:51: Natürlich hab' ich das den Patienten sofort erzählt... ...und eben sofort berichtet was das für medizinische Konsequenzen hat, also in dem Fall waren das keine Konseqenzen.
01:08:08: Sein Gesundheitszustand ist genau so erreicht worden wie der Patient, dass auch mit mir vorbesprochen hat.
01:08:15: Hätte ich die andere Etage nicht korrigiert?
01:08:19: Dann wäre der Patienten wahrscheinlich bei den gleichen Beschwerden aufgewacht, wir eingeschlafen.
01:08:24: Wenn ich noch mal patrilen müssen, auch das ist möglich!
01:08:27: Auch das muss man mit den Patienten offen ganz kommunizieren ist mir noch nicht unterlaufen.
01:08:34: Aber hier ein kleines, eine kleine Methode die sie immer anwenden hat da quasi vor den... Genau das ist dieses Checkout ja wo ich wirklich nochmal sage bevor ich den OP-Seil verlasse das Röntgenbild nochmal zeigen und ich nochmal draufgucke.
01:08:48: Ich mag hiermit dass immer in der OP mit einem Metallstab Hier gehe ich rein und stelle fest Moment!
01:08:55: Das ist gar nicht die Etage die ich eigentlich operieren wollte.
01:08:59: Interoperativ ist mir gar nicht aufgefallen, weil die Etage mich auch nicht so gut aussah.
01:09:04: Oder ich war nicht so konzentriert?
01:09:06: Kann ich schwer sagen!
01:09:08: Auf jeden Fall ist es mir aufgefallen und ich habe interoperativ korrigiert.
01:09:12: Und das ist das was ich sagen muss... Die Kontrolle ist immer so wichtig aber trotz allem können Ihnen etwas unterlaufen.
01:09:18: Absolut Es kann immer was passieren.
01:09:20: wie geht man mit solchen Fehlern um?
01:09:22: Ich glaube wenn ein operative Fehler heftigste Konsequenzen hat dann ist das, glaube ich für den Arzt und für alle Beteiligten schwierig damit umzugeben.
01:09:34: Und es gibt kein Patentrezept damit um zu gehen.
01:09:37: Das hängt natürlich von der psychischen Verfassung eines Arzes ab was für ein Charakter ist, weil eine Persönlichkeit ist eher... ...das hängt nicht davon ab wie hoch der Schaden ist, das hängt davon ab, wie gehe ich damit um?
01:09:49: Wie betrifft mich dasselbe?
01:09:51: Wie schwierig ist das?
01:09:53: Natürlich hängen sie auch von Ab.
01:09:54: Was ist das für ein Fehler?
01:09:56: Es ist ein Fehler, den ich eigentlich im Hinterkopf kalkulieren konnte.
01:09:59: Oder es ist einen Fehler der vermeidbar ist und ich glaube dass es die größere Schwierigkeiten dieser vermeidbare Fehler wirklich zu vermeiden und da hilft mir nur die Kontrolle was ich da tue.
01:10:09: Es gibt Operationsgebiete wo man natürlich sagen muss es kann etwas passieren es kann ein Fehler passieren Und das ist dabei ein Fehler Den konnten sie gar nicht vermeiden Der passiert.
01:10:20: Fehler können Sie nicht immer nur darstellen als Der Operateur hat etwas unbewusst oder bewusst falsch gemacht, wie auch immer.
01:10:29: Fehler kann auch einfach passieren weil irgendeine Situationen während einer Operation entstehen wo sie dann dementsprechend falsch darauf reagieren weil Sie das wahre Bild nicht erkennen oder nicht erkennen konnten.
01:10:44: dafür führen viele Faktoren zu und ich glaube dass ist sehr wichtig zu wissen je nachdem wie es zu dem Fehler kam wie die Entstehung des Fehlers ist Und was für ein Fehler Typ das ist, kann man diesen Fehler aufarbeiten alleine mit dem Team und den Patienten.
01:11:01: Wenn es ein absolut vermeidbarer Fehler ist – mit schweren Konsequenzen – dann ist das meiner Erfahrung nach in der Kommunikation mit Kollegen, die das mal erlebt haben sehr schwierig.
01:11:14: Es kann auch einen Arzt dazu bewegen, aufzuhören.
01:11:17: Das ist ja der Worst
01:11:19: Case Szenario!
01:11:21: Ich persönlich kenne keinen Kollegen, der es unterlaufen ist.
01:11:24: Aber ich weiß aus Berichten diese Fälle gibt es und es hängt sehr davon ab in welchem Land das passiert?
01:11:31: Das muss ich auch sagen.
01:11:33: Das heißt also was für eine Bedeutung hat der Patient in dem System?
01:11:37: Und es hinkt ja von Ab wie mit solchen Fehler in der Justiz umgegangen wird.
01:11:42: Und das ist sehr schwierig.
01:11:43: Ich glaube wir in Deutschland haben eine fantastische Fehleraufarbeitung.
01:11:47: Das muss sich ganz klar rausheben.
01:11:50: Hier werden wirklich auf neutraler Ebene oder weitestgehend, wir bleiben dabei.
01:11:55: Auf neutraler Ebene von allen Seiten der Fehler analysiert.
01:12:00: Von externen Gutachtern, von internen Aufarbeiten, von Justiz wenn sie mit eingreifen muss, von Pathologie, von Dokumentations-Recherschen und und und da sind viele Leute daran letztens beteiligt, wenn Sie mal gravieren an Fehler arbeiten Und so kommen sie relativ zügig oder nach einer Raumzeit zu einer guten Beurteilung der Fehlerentstehungen und auch der Konsequenzen des Fehlers.
01:12:29: Und je nachdem wie der Ausgang ist, hilft das dem Kollegen das zu verarbeiten oder eben auch im schlimmsten Fall daran zugrunde zu gehen.
01:12:40: Es tragen beide Parteien nachher diese schwere Last der Patient mit dem Schaden und die Operateur, der das Gewissen nicht mehr.
01:12:47: Genau das
01:12:47: handeln kann.
01:12:49: Es ist, glaube ich die schwierigste Phase des Operateurs.
01:12:52: bin so etwas passiert oder jedem Patient, jedem Arzt.
01:12:55: Das ist die schwierigsten Phase.
01:12:58: es hat weitreichende Konsequenzen in ein oder anderen Fällen ja aber wie gesagt es gibt halt auch Fehler die kommen und sie haben kaum Chance selber darauf zu reagieren.
01:13:10: Auch dass passiert Wie schon eben gesagt der vermeidbare Fehler und der Klassiker ist links-und rechts vertauschen.
01:13:19: Und da muss man sagen, warum vermeidbar?
01:13:22: Weil das eigentlich von so vielen Parteien im Vorfeld kontrolliert wird, bestätigt wird, schriftlich niedergelegt wird und immer wieder kontrolliert.
01:13:35: Wenn dann links und rechts vertauscht wird, muss man klar sagen, dass ist ein vermeidbares Fehler für meiner nach, in meinem Fachgebiet das Schlimmste was einem Stilungen passieren kann.
01:13:49: Wenn er die Knieprothese links einbaut obwohl rechts unterschrieben wurde bejaht wurde oder sonst was.
01:13:56: Es ist sehr schwierig.
01:13:58: es gibt immer so ein bisschen dann die kleine Flucht dass man sagt zum Glück sind beide Knie voll kaputt und man hätte beide irgendwann operieren müssen.
01:14:09: Das halte ich aber für eine unprofessionelle Argumentation.
01:14:16: Was kann man mit Patienten gerne so diskutieren?
01:14:19: Aber ob das wirklich eine gute Entschuldigung für einen selber ist oder für die Situation selbst, das bewahre ich zu bezweifeln.
01:14:28: Ich denke kein Arzt ist mir zumindest nicht bewusst.
01:14:34: Kein Arzt hat weder im Studium noch in seiner Karriere die Thematik Fehler aufarbeiten gelernt, Fehler zu akzeptieren gelernt Fehler zu analysieren gelernt, darauf sind wir alle nicht vorbereitet.
01:14:50: Wir haben immer nur das Perfekte gelernt.
01:14:54: so soll es sein, so muss es sein und wir wissen selber gerade im Aufklärungsgespräch mit den Patienten wenn wir das dokumentieren wie gerne wir es dann doch auch ein bisschen runterspielen Das wird schon alles gut werden.
01:15:06: Das sind nur wenige prozente die schief gehen aber bei mir nicht.
01:15:09: Das ist unsere Floskeln leider Und davon können wir uns alle nicht freistellen.
01:15:14: Das ist ein Selbstschutz, weil ich mich selbst nicht unsicher machen möchte?
01:15:18: Das ist aber auch ein Schutz des Patienten gegenüber.
01:15:20: keine Angst.
01:15:21: Alles wird gut werden.
01:15:22: wie beruhigen sie.
01:15:23: Es ist der unangenehmste Teil in der Aufklärung dass wir eben auch tatsächlich darüber reden müssen eigentlich.
01:15:29: Dass so was passiert!
01:15:30: Wir reden da von Komplikationen vor allem und nicht von Fehlern.
01:15:34: Aber zwischen Kompliktion und Fehler gibt es oft eine sehr, sehr enge Zusammenarbeit.
01:15:40: Das eine ist noch die Komplikation das andere ist schon der Fehler oder es kann auch.
01:15:46: da entsteht eine Kompliktion und daraufhin entsteht ein Fehler aber sie haben einen Fehler und dann entsteht die Komplication.
01:15:52: das heißt dass es auch ein bisschen eng bei Samen in einigen Fällen.
01:15:56: Es ist das schwierigste Teil mit dem wir mit Patienten sprechen müssen.
01:15:59: ja Aber Sie müssen mit den Patienten sprechen Sie kommen nicht drumherum.
01:16:04: Das ist die Ehrlichkeit im unserem Beruf.
01:16:06: Ja,
01:16:08: das ist wenn Fehler passieren.
01:16:09: Jetzt gibt es aber ja auch Fehler die zum Glück nur bei nah passieren wofür wir dann in Deutschland ja das Ziersystem haben oder wo man diese Meldungen machen kann.
01:16:18: jetzt haben wir auch schon Leute hier gehabt die haben darüber gegrimelt.
01:16:21: andere haben gesagt ja super oder Andere nutzen's gar nicht.
01:16:24: Gibt es so was in anderen Ländern auch?
01:16:26: Nein, diese noten beinahe Fehler.
01:16:29: ich bin selber in der Kommission hier in Rade von Wald teil gewesen bei dem ZIRS und Es ist interessant, muss ich wirklich sagen.
01:16:41: Auch ich, obwohl ich schon so lange dabei bin habe in den Cils in meiner Karriere noch mal unglaublich dazugelernt weil sie einfach mit Dingen im Berührung kommen wo sie sagen Wo ist denn da der Beinachfehler oder vermeidbar wäre und erst einmal den Fall dann aufarbeitet.
01:16:58: Dann wird es einem klar was hätte alles das für Konsequenzen haben kann.
01:17:02: ja?
01:17:03: Es ist wirklich etwas Das geht an uns vorbei.
01:17:07: Ähm, ich sag auch heutzutage vielleicht bewusst.
01:17:11: Weil wenn sie immer auf der negativen Seite arbeiten und immer hoffentlich, wenn das nicht ... Sie kommen nicht zum Ziel in ihre Operationen.
01:17:18: als ein Operateur muss auch ein bisschen der Mutige sein.
01:17:22: Ich kann mich nur gut aneinander sind.
01:17:23: wie mein Operateur, mein ursprünglicher Ausbilder gesagt hat so jetzt schneid da mal beherzt
01:17:29: rein!
01:17:30: Ja Das kann ich heute
01:17:32: keinem mehr sagen.
01:17:33: Beherzt reinsteigen, was soll das denn bedeuten?
01:17:37: Aber es ist so!
01:17:38: Habe ich auch schon oft gehört, wenn man dann zu oder gerade die Jungen, die noch ganz vorsichtig brauchen, halt ewig lang.
01:17:44: Ja, ich meine nehmen Sie mal die ganze Maske weg von Kriminalität und Aggressionen und Operationen.
01:17:51: Links alle beiseite.
01:17:54: Alles bei Seite.
01:17:55: Und es einfach nur sie nehmen ein Messer und schneiden eine Haut auf.
01:17:59: Der eine sagt... dass es kriminell sie werden dafür verurteilt.
01:18:03: Der andere sagt, das ist bewusst um eben einem Helb zu helfen.
01:18:07: Bei beiden haben Sie die Haut aufgeschnitten und ich mache eine bewusste Verletzung zunächst mal.
01:18:14: Der eine wird bestraft, Schnittwunde irgendwie in einer Messerkampfen der Kneipe...
01:18:19: Ja?
01:18:20: Und es ist nur der Hautschnitt aber er wird bestraft!
01:18:23: Ich kriege die Legitimation des Patienten unterschriftlich sogar tatsächlich reinzuschneiden und werde nicht bestraft, sondern noch gelobt wenn sie Patient nachher besser geht.
01:18:33: Das ist jetzt zunächst mal von der Sache her witzig.
01:18:37: Wie gesagt deswegen sagt ich lassen Sie mal all die Kriterien außen rum nur der Schlitt der Haut und Sie sehen wie unterschiedlich wir das interpretieren.
01:18:46: All die Situation ist sehr verantwortlich.
01:18:48: Und das sehen Sie auch im Zürs natürlich, ne?
01:18:50: Die Situation ist so ausschlaggebend!
01:18:52: Warum ein Medikament falsch gegeben
01:18:53: ist?!
01:18:54: Was hat dazu geführt?
01:18:55: und genau das arbeiten wir auf!
01:18:57: Was hat
01:18:57: dazugeführt!?
01:18:59: Und da gab es banale Dinge... Entschuldigen sie bitte!
01:19:02: Banale Dinge!
01:19:03: Der Patientennamen am Bett wurde vertauscht.
01:19:06: Und da kommt ein Neuer rein.
01:19:08: der kennt ihn noch nicht.
01:19:09: Die Oma hört nicht richtig.
01:19:10: Ach, sie sind die Frau Müller?
01:19:12: Nein ist die Frau Egon.
01:19:13: und dann ... Die Frau Mülla sagt ja weil sie gar nicht verstanden hat dass die Frau egon ist und Sie geben das Und schon haben sie das Problem und der Patient steht nicht im Zimmer am Fenster sondern auf einmal an der Tür und schon ist alles vertauscht und Der Hase läuft und er weiß es in dem Augenblick gar nicht.
01:19:31: Ja jetzt muss ich überlegen Wo ist diese Kontrolle ausm Ruder gelaufen?
01:19:37: An welchem Zeitpunkt muss man sagen und hier hätte eigentlich reagiert werden müssen.
01:19:44: Es ist sehr interessant, dass man solche Fälle aufarbeitet und sich dessen dann erst bewusst wird was für Konsequenzen das hat.
01:19:50: Aber es wird aufgearbeitet?
01:19:52: Das ist jetzt nicht nur ein System wo man was reinschreibt weil man's muss!
01:19:55: Es wird durchgelesen, es wird aufgearbeitet.
01:19:57: Ja, es gibt ja dann die sogenannte Momo-Konferenz, wo eben auch dann die Fälle, die dann bisschen schiefer laufen, auch richtig aufgehören.
01:20:04: mit der Modellitätskonferenz habe ich auch lange mitgearbeitet.
01:20:08: Auch das ist sehr interessant und Sie merken auf einmal, viele Dinge haben eine Eigendynamik entwickelt ja?
01:20:14: Und dann muss man sich auch fragen... Schade!
01:20:17: Warum gibt es kein Zwischenkontrollsystem wieder?
01:20:22: Das sagt stopp hier läuft was schief.
01:20:24: Nein, das haben wir nicht außer einer als hell und sagt das kommt mir aber komisch vor die muss man immer intervenieren.
01:20:31: Ich glaube dass ist eine sehr spannende Phase die wieder gerade laufen und sie haben vielleicht selber gehört, dass das Zirs-und-Momo grad immer mehr Aufwind bekommt.
01:20:41: Diese vermeidbaren Fehler, die ja bei uns in Deutschland auf hunderttausende geschätzt werden so wie ich gehört habe.
01:20:48: Und das fängt von banalen Dingen an bis wirklich trafierender Ausgänge.
01:20:54: Ich glaube, dass wir da noch viel Arbeit leisten müssen um zu verstehen, wie geht man mit solchen Sachen um?
01:21:01: Wir analysieren das, wir haben da noch nicht die richtigen Tools.
01:21:04: Und auch da wieder der Aspekt... Ich bin mir sicher dass uns KI hilft.
01:21:08: Ja definitiv!
01:21:10: Je mehr wir das KI, wer immer dahinter steckt, ich hab's mir so heute doch nicht verstanden.
01:21:17: Wer aber dahintersteckt?
01:21:18: Je mehr wird das füttern, desto besser können wir analysieren und verstehen.
01:21:23: warum ist es in diese Richtung gelaufen?
01:21:27: Dinge, die unser Gehirn nicht analysieren kann, weil wir alle manipuliert sind.
01:21:32: Ich glaube das ist sehr wichtig.
01:21:35: Okay jetzt ist die Zeit schon fast rum würde ich was sagen.
01:21:39: aber ich hätte eine letzte Frage habe mich noch sehr
01:21:41: gerne
01:21:42: mit sehr viel über internationale Sachen gesprochen.
01:21:46: Was würden sie sich für Deutschland wünschen?
01:21:48: Was können wir uns Von vom Oman, von Bulgarien.
01:21:53: Von weiß ich nicht von der Schweiz?
01:21:55: was können wir uns abgucken?
01:21:56: Wo würden Sie sagen wenn wir auf Patientensicherheit gucken das machen die besser?
01:22:02: Ich hätte ganz am Eingang gesagt es ist sehr schwer die lendebau zu vergleichen.
01:22:05: Das ist sehr unterschiedlich.
01:22:06: Ja
01:22:07: ich glaube abgücken wird schwierig.
01:22:11: Ich glaube nach wie vor und das darf ich auch ganz offen und stolz sagen, viele Länder gucken nach wie vorher auf Deutschland.
01:22:17: Auch wenn wir mittlerweile in den Meckermodus gefallen sind und viele schlecht reden.
01:22:23: aber wir sind immer noch in den meisten Aspekten die Vorreiter und diejenigen, die in der Welt hoch angesehen werden.
01:22:30: Das darf ich also sagen und darauf bin ich auch stolz dass sich in diesem System ausgebildet wurde und dieses System auch weiter transferieren darf.
01:22:39: Trotz allem, es gibt bestimmt den einen oder anderen Punkt wo wir vielleicht sagen können wäre schön wenn das in Deutschland anders ist.
01:22:47: Das eine ist es wäre schön, wenn wir in Deutschland nicht mehr diesen Zeitdruck hätten wie man den ändert.
01:22:54: das habe ich keine Patente wirklich.
01:22:56: nicht nur Es wäre schön wie in der Schweiz.
01:22:59: Ich habe wirklich die zeit für den Patienten und werde nach der zeit bezahlt.
01:23:03: Die schweiz ist der ist das andere extrem.
01:23:06: ich habe die zeit die ich brauche, um den Patienten in der Praxis oder im Krankenhaus zu behandeln.
01:23:12: Die nehme ich mir... Ich muss natürlich mein Zeitkalender dafür dann auch planen.
01:23:17: Das ist meine Sache!
01:23:19: In Deutschland ist es eher so, dass alles zu schnell und hektisch geht wird in dieser Sache.
01:23:26: Da ein gesundes Mischverhältnis rauszufinden wäre schön Täter.
01:23:29: Jetzt muss ich auch ehrlich sein.
01:23:30: Beiden Nationen gut.
01:23:32: So dass die Kosten der Schweiz senken
01:23:34: definitiv
01:23:35: ja?
01:23:36: Und ich darf komplett so lang brauchen wie ich will?
01:23:38: Nein, nein.
01:23:42: Ich muss gerade sagen, ich habe die Grenze nie in meinem Leben erreicht, aber ich glaube, ich hab die Grenzen nicht bei hundertzwanzig Minuten soweit ich mich ins Zimmer erinnere und dann wird schon nachgefragt ist.
01:23:51: Aber ich habe zum Beispiel in der Schweiz die Möglichkeit eine Diagnose auf zwei Tage zu spitten.
01:23:54: Ich sage, kommen Sie morgen wieder!
01:23:56: Wir machen weiter.
01:23:57: Es gibt es also auch.
01:23:59: Also wie gesagt... Der gesunde Mittelweg von beiden wäre bestimmt für beide Systeme fruchtbar.
01:24:03: Wir hätten ein bisschen mehr Zeit für den Patienten, wir haben etwas verabgerechnet.
01:24:07: Die Schweiz würde nicht so teuer sein für die Patienten selber und für das gesamte System selbst.
01:24:11: Also da ist ein Gimel neben Oman oder Middle East.
01:24:16: ich möchte nicht um Oman sparten.
01:24:17: Middle East ist bestimmt die Geschichte interessant.
01:24:20: es wäre schön weil auch in diesen Ländern Middle East sie haben halt nur eine internationale Kultur vom Patienten und von allen Arbeitsrichtungen.
01:24:32: Und diese internationale Kultur läuft sehr gut, respektvoll.
01:24:39: Es wird... Ich kenne es nicht das mit Vorwürfen innerhalb meiner Branche.
01:24:45: Es gibt andere Branchen, läuft das nicht schön, da muss ich auch dazu sagen Aber in Minard-Meinerbranche läuft es respektful untereinander.
01:24:51: Ob dass Kollegen aus Indien sind, Kollegen aus Europa sind, aus Amerika oder sonstigen Ländern Es läuft fäh untereinander ab und es gibt keine kulturellen Probleme.
01:25:03: Es ist eine sehr offene Gesellschaft, die Middle East-Gesellschaft.
01:25:06: Sie haben eine freie Kultur des Diskutierens Und die Patienten sind oft auch entspannter.
01:25:14: Es gibt nicht sofort dass sich Beschweren blamieren Die gibt das auch aber nicht in der Intensität.
01:25:22: Das bringt über das System und die Lebenskultur mit muss ich auch sagen sie haben mal für einen spannende Lebenskultur einen entspannteren Blick auf das Leben.
01:25:31: Ob das ihr Glaube ist, der dahinter steckt oder die Familienkultur, das kann ich nicht beurteilen.
01:25:37: Aber das wäre etwas was ich mir auch in Deutschland wünsche dass wir einfach wieder ein bisschen entspannen mit dem Materie umgehen generell und nicht nur unter Zeitdruck und Leistungsdruck arbeiten sondern auch hier wieder mehr in sich kehren bewusster arbeiten und ich bin mir sicher dass wir auch dadurch dann die vermeidbaren Fehler definitiv besser kontrollieren und reduzieren können.
01:26:00: Die Frage, die sich mir jetzt auftränkt international und in den Europäern.
01:26:03: Das ist ja auch ein großes potenzielles Risiko in Deutschland, dass wir viele unterschiedliche Sprachen nationalitätlich haben.
01:26:10: Was für eine Sprache sprechen Sie da im Oman?
01:26:13: Englisch!
01:26:15: Jetzt legen sie mir was in den Mund.
01:26:17: Ich hoffe, Sie fragen mich das Licht.
01:26:27: Es verstanden und kennengelernt und lebe es.
01:26:30: Meiner Ansicht nach, die Sprache der Medizin ist Englisch.
01:26:35: Das ist meine klare absolute Persönlich-Überzeugung.
01:26:39: Es sollte alles in Englische ablaufen egal in welcher Ecke dieser Welt.
01:26:44: Die Medizin is'n ein internationales Business.
01:26:47: Es i'st auch von den Kongressen so aufgestellt.
01:26:50: I'ss also von den Recherchen so offgesteldet.
01:26:53: In Literaturen so offesteldet Bücher, Fachwissen Kommunikation Krankheitsbilder.
01:26:58: Ein Krankheitsbild gibt es nicht nur in Deutschland, deswegen muss es Deutsch sein!
01:27:00: Ein Krankheitbild gibt das nicht nur indisch, deswegen gibt's so in Indien das.
01:27:03: Krankheits Bilder gibt es überlnder Welt.
01:27:05: Die Frage stellt sich Warum können wir uns nicht in einer Sprache einigen?
01:27:10: Es gibt eine Branche mit der uns immer vergleichen Immer und immer wieder vergleiche Luftfahrt Und wir machen es nicht wie die Luftfahrt.
01:27:18: Die Luftfahrte ist einfacher als die Medizin, das muss ich auch sagen.
01:27:21: Es ist alles elektronisch klar kontrolliert und reguliert.
01:27:24: Sie haben nicht zufällige Einflüsse oder nicht so viele zufähige Einlüsse wie wir.
01:27:30: Aber die Voraussetzung der Luftfahrts ist dass alle die in der Luft Fahrt arbeiten sprechen Englisch und zwar egal wo.
01:27:38: Und nur deswegen funktioniert die Luft-Fahrt und nur deswegen können sie diese Checkliste so perfekt ausarbeiten Und deswegen können sie so hohe Standards in der Luftfahrt-Kommunikation haben.
01:27:48: Ich glaube, das ist ein Manko in unserer Medizin weltweit, dass wir nicht endlich verstehen, dass die Medizin komplett in Englisch läuft!
01:27:56: Wir müssen uns in einer Sprache einigen und nur dann ist es möglich auch tatsächlich auf absoluter internationaler, nationaler, kommunaler oder eben stattes Landesdörflicher Ebene eine bessere Medizin zu betreiben weil alles einheitlich diskutiert wird in der gleichen Sprache.
01:28:15: Und da kommen wieder zum Thema, Sie haben das vorhin angesprochen.
01:28:17: die Sprache ist so essentiell, die Informationen weitergeben.
01:28:21: wenn sie das immer in der gleichen Sprache machen dann versteht immer jeder das Gleiche.
01:28:25: Es ist egal woher kommt er?
01:28:27: Deswegen auch ich gehe noch ein Schritt weiter.
01:28:29: Das Studium soll schon auf Englisch sein.
01:28:32: klar können wir Patienten dass ihm die Sprach übersetzen aber die Kommunikation zwischen den Fachgebieten zwischen dem Fachpersonal sollte englisch.
01:28:41: Ich kann das gerne dann übersetzen für den deutschen Patienten, Bulgarien und Patienten.
01:28:46: Das ist gut!
01:28:47: Aber wie untereinander sollten uns auf einer Ebene bewegen?
01:28:50: Und je mehr wir uns auf eine Ebene wegen, ich bin davon überzeugt es zu weniger Fehler passieren, zu weniger Misskommunikation passiert.
01:28:58: Das istschade.
01:28:59: Das was ich zum Beispiel im Oman sehe... Es ist alles Englisch Studium, tägliches Arbeitsleben die Kommunikation zwischen den Ärzten Selbst mit den Patienten ist es fast ausschließlich Englisch.
01:29:14: In wenigen Fällen habe ich tatsächlich einen Translator dabei, der das halt ihr Arabische besetzt.
01:29:20: Problem im Arabischen ist, es gibt nicht alle Worte die wir im Englischen benutzen oder international benutzen können sie nicht alles arabisch übersetzen.
01:29:28: Das ist leider die Situation so und deswegen haben das arabische Bild wie auch das deutsche Bild viele Begriffe aus dem englischen übernommen einfach.
01:29:37: Aber die Sprache Wichtig.
01:29:40: Sehe ich zum Beispiel eine kleine Schwierigkeit in dem Land und den wir sonst auch noch arbeiten, Bulgarien?
01:29:45: Da ist das mit dem Englischen noch nicht so weit ausgetrieben und da sieht man schon dass da auch gewisse Barrieren sind.
01:29:53: Deswegen kommt doch Information nicht aktiv genug in das Land rein weil die Information nur englisch ist.
01:29:59: Das setzt zwar voraus dass die Kollegen alle Englisch sprechen lesen denken können.
01:30:04: Ich glaube die Sprache ist ein großer Schlüssel zum Erfolg.
01:30:10: Vielleicht auch besser für die KI, wenn es alles futtert in einer am Ende.
01:30:14: Definitiv, ja.
01:30:17: Spannende Ansätze.
01:30:18: Möchtest du noch zusammenpassen?
01:30:20: Ich versuch's!
01:30:22: Also nicht alle Scheiße in Deutschland... Nein, nein, überhaupt nicht.
01:30:26: Ein sehr gutes und teures Gesundheitssystem.
01:30:29: Aber fantastisch.
01:30:30: Fantastisches.
01:30:31: Wir haben eine hochklassige Medizin hier.
01:30:33: Definetiv.
01:30:35: Kommunikation haben wir auch schon mit vielen anderen Gesprächen tatsächlich gelernt.
01:30:39: Es ist key.
01:30:41: Interprofession der Mitpatienten, aber auch untereinander.
01:30:44: Informationsbeschaffung... ...ist sehr wichtig.
01:30:48: Lagerung finde ich sehr schön, dass sich die auch so wichtig finden und das Ding in den Händen des Chirurgen gehört oder zumindest am Ende verantwortlich sind.
01:30:54: Auch wenn der Anderses ist, den Kopf zum Beispiel in der Regel betreut.
01:30:58: Sehr, sehr spannende Aspekte.
01:30:59: Ich fand die Einblicke in den anderen Ländern total spannend wie es in der Schweiz passiert.
01:31:03: Den Lagerungspfleger in der Schweizer leider wieder verschwindet.
01:31:06: Das ist sehr schade.
01:31:07: ja ich hoffe... Ich muss grad mal nach oben schauen!
01:31:12: Ich hoffe dass so eine fantastische Beruf nicht weggeht.
01:31:15: Es ist eine wirkliche tolle Hilfe und Zusätzlichheit von dem Patientin und der Barteuer.
01:31:20: Er hat nicht die Verantwortung.
01:31:22: alles gut aber es ist Fantastisch, muss ich wirklich sagen.
01:31:26: Eine war eine tolle Erfindung.
01:31:27: Es wäre schade wenn er verschwindet.
01:31:30: Lagerungsschäden kommen vor.
01:31:31: sie sind in der Regel vermeidbar tatsächlich oder zumindest deutlich reduzierbar.
01:31:36: es ist kein kleiner Anteil.
01:31:37: viel kommt nicht zu Papier.
01:31:39: Leider nicht leider nicht nur.
01:31:41: es gibt halt diesen Aspekt lagern geprüft ja fertig Schade Ja hat mir sehr gut gefallen.
01:31:50: danke vielen vielen Dank für ihre Zeit.
01:31:52: Schön,
01:31:53: dass Sie hier waren.
01:31:54: Schicken
01:31:54: Sie was von der Sonne rüber wenn sie das nächste Mal im Middle East sind?
01:31:58: Das ist natürlich schön.
01:31:59: Im Moment haben Sie nur Sonne.
01:32:00: Hätte
01:32:01: ich auch nichts gegen einen Sonne machen.
01:32:02: Aber
01:32:02: man soll mal auch nur Hitze oder Kleberwax.
01:32:08: Aber es ist auch etwas, was zum Gemüte gut tut und der Sonnenschein.
01:32:12: Glaub' ich ja auch.
01:32:15: Ja, hat Spaß gemacht!
01:32:16: Vielen Dank!
01:32:17: Danke schön!
01:32:17: Tschau da draußen!
01:32:18: Tja zusammen.
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