#8 30.000 vermeidbare Todesfälle? Let’s talk about Zahlen, Daten, Fakten!
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Flesch, Facharzt für Unfallchirurgie, Orthopädie und Krankenhaushygiene am BG‑Klinikum Tübingen. Er gibt einen offenen Einblick in die Realität der Patientensicherheit – und zeigt, warum unser Gesundheitssystem dringend neue Standards und klare Strukturen braucht.
Dr. Flesch zieht deutliche Vergleiche zur Luftfahrt: Dort sorgen Technologien, klare Prozesse und gelebte Routinen dafür, dass schwere Fehler heute selten geworden sind. In der Medizin hingegen wird Sicherheit häufig über Dokumentation versucht – statt über funktionierende Systeme, verbindliche Regeln und echte Kontrolle.
Besonders eindrücklich wird das im Blick auf die Zahlen: Jährlich gibt es in Deutschland rund 18 Millionen Krankenhausbehandlungen. Dabei entstehen 600.000 bis 800.000 Krankenhausinfektionen, am häufigsten postoperative Wundinfektionen. Etwa 30.000 Menschen sterben jedes Jahr an nosokomialen Infektionen – und laut Dr. Flesch wären ein Drittel dieser Todesfälle vermeidbar, wenn Hygienevorgaben konsequent eingehalten würden.
Wir sprechen darüber, warum kurze Liegezeiten, hoher Zeitdruck und die zunehmende Ambulantisierung die Lage zusätzlich verschärfen. Für Dr. Flesch steht fest: Das aktuelle Setting ist für ambulante Eingriffe in dieser Dimension nicht ausgelegt – weder strukturell noch organisatorisch.
Darüber hinaus berichtet er aus seiner Tätigkeit als Gutachter vor Gericht und mit welchen Fällen er immer wieder konfrontiert ist.
Zum Abschluss werfen wir gemeinsam einen Blick darauf, wie das Gesundheitssystem sich weiterentwickeln müsste: weg von reiner Dokumentation, hin zu gelebten Standards, klaren Prozessen und einem Sicherheitsdenken, das Technik und menschliches Verhalten gleichermaßen berücksichtigt.
Eine Folge voller Klartext, Einordnung und Impulse – für alle, die Gesundheitsversorgung verbessern wollen.
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen
00:00:05: zu einer neuen Folge Clock Talk zwischen Herzhektik und Hygiene.
00:00:09: Und heute freuen wir uns ganz besonders, Sie hier bei uns in Gummersbach begrüßen zu dürfen aus dem fernen Tübingen Herrn Dr.
00:00:15: Flash.
00:00:17: Ich würde sie einfach mal ganz kurz vorstellen – Sie korrigieren mich wenn ich was Falsches sage!
00:00:22: Sie sind Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgies und Orthopädie und spezialisiert auf Unfallchiirurgien intensiv Medizin- und Medizinhygiene Sind Krankenhaushygieniker und ganz viel im Rechts- und Gesundheits- bzw.
00:00:36: Gutachtenmanagement unterwegs?
00:00:38: Und sind jetzt tatsächlich aus Stuttgart gestern direkt zu uns durchgekommen, weil sie da noch beigericht waren?
00:00:46: Das heißt Sie haben den Vorschritt von Stuttgarter einundzwanzig gesehen.
00:00:50: Den nicht vorhanden, ne?
00:00:50: Den gibt's ja nicht!
00:00:54: Ist das eigentlich an Stuttgardt?
00:00:55: einund zwanzig, weil es einundzwanzig fertig werden sollte?
00:00:57: oder war der da angefangen?
00:00:58: Genau
00:00:58: Sollte fertig werden.
00:00:59: Irgendwie so, ne?
00:01:00: Das ist ein bisschen wie mit dem Berliner Flughafen der vor zwanzig Jahren fertig werden sollte.
00:01:04: Ja wir sind abgehört.
00:01:04: Kann
00:01:05: mir nicht hüben!
00:01:07: Wie gesagt schön dass Sie bei uns sind heute.
00:01:10: Wir sind ganz gespannt Heute auch einfach die Patientensicherheit aus dem Blickwinkel eines Arstes mal zu begutachten.
00:01:18: Ganz wichtig ist uns das sagen wir in jeder Folge immer Dass wir nicht hier sitzen weil wer jemandem Angst machen möchten oder weil wir Panik schüren möchten sondern weil wir über das Thema aufklären möchten.
00:01:28: Wir halten Patientensicherheit für einen sehr zentralen Bestandteil der Medizin, wollen weder eine Klinik schlecht machen noch das können irgendeines Arztes einer Ärztin oder sonst jemandem irgendwie in den Dreck ziehen sondern einfach ganz offen über das thema sprechen Aufmerksamkeit schaffen und auf klären über Themen sprechen die schief gehen können die man vielleicht vermeiden kann.
00:01:53: wer weiß wofür es gut ist.
00:01:56: Fangen wir einfach mal an mit der zentralsten Frage eigentlich.
00:01:59: Was bedeutet Patientensicherheit für Sie in Ihrem täglichen Alltag?
00:02:06: Als Patient hat man natürlich einen Anspruch drauf, die bestsichere Behandlung zu erfahren und unser Anspruch sollte sich daran orientieren was beispielsweise in Luftfahrt an Standards heute vorhanden sind.
00:02:23: Wenn man jetzt mal die geschichtete Luftfahrten anguckt wie wenig da passiert mittlerweile.
00:02:28: So sollte das auch unser Anspruch sein, die Risiken, die der Patient zweifelzone hat allein durch die Tatsache dass er krank ist, dass er eine Intervention braucht sei es durch Operation oder sonstige Interventionen, dass in einer anderen Umgebung ist wo er auch da mal hygienisch gefordert ist.
00:02:52: diese Ängste muss man natürlich ernst nehmen.
00:02:56: Dazu sollte man ein System implementieren, was als Anspruch den größtmöglichen Sicherheitsfaktor einfach bietet.
00:03:07: Das sind sicher verschiedene Dinge.
00:03:09: das kann Technologie sein.
00:03:13: wenn sie als Medizinproduktehersteller heute anschauen was allein für bürokratische administrative Hürden in Europa vorhanden sind, um ein Medizinprodukt an den Markt zu bringen.
00:03:26: Dann kann man sich einmal vorstellen was es in anderen Bereichen auch bedarf um einen Sicherheitssystem zu implementieren.
00:03:36: also Technologie ist sicher ein.
00:03:38: dann der Faktor Mensch, der sicher das größte Risiko darstellt.
00:03:43: Das ist ein Dilemma.
00:03:45: Wir haben nun mal alle Arten und Persönlichkeit auch im Gesundheitssystem mit allen Vorzügen und Nachteilen.
00:03:53: Und da müssen natürlich Spielregeln geschaffen werden, an die sich alle rechtsverbindlich halten müssen.
00:04:03: Das sind die beiden großen Bereiche der Technologiebereich als auch der personelle Bereich, der letztendlich einen Ansatzpunkt bietet ein Sicherheitssystem zu etablieren.
00:04:18: Notwendig sind dann natürlich nicht nur dass es quasi geschrieben steht oder hinterlegt ist, sondern das es auch gelebt wird und vor allen Dingen auch kontrolliert wird.
00:04:29: Ohne surveillance wie wir das in der Hygiene sagen und das heißt Überwachung funktioniert das System nicht.
00:04:36: da gibt's natürlich Widerstände.
00:04:38: wer lässt sich schon gern überwachen bei der Ausübung seiner persönlichen Arbeit?
00:04:44: Ist auch unser Betriebsverfassungsgesetz diesbezüglich vielleicht uneigene Patientensicherheit in jedem Fall zu etablierenden, alle Überwachungsmöglichkeiten die ich habe um Patientensichert zu generieren werden ausgebremst möglicherweise durch den Betriebsrat weil sie sagen so weit geht die Freiheit nicht.
00:05:07: Das ist dann eine Rechtsgüterabwägung wo man sagt Die Freiheit des einzelnen Angestellten ist aus meiner Sicht niedriger zu bewerten als die Sicherheit des Patienten, wo es um Leib und Leben geht.
00:05:20: Das ist auch eine tägliche Auseinandersetzung, die ich immer mal wieder führen muss.
00:05:26: Wie sind diese Situationen dann?
00:05:28: Können Sie uns da mal kurz mit hinnehmen?
00:05:30: Wie ist das denn für eine Diskussion, weil irgendwas nicht so ausgeführt wird wie es eigentlich sein sollte?
00:05:36: Also ein wesentlicher Teil meiner Tätigkeit ist Hygienemanagement.
00:05:41: Hygiene-Management heißt übersetzt Infektions... Prävention und aus dem angloamerikanischen Infection Control.
00:05:51: Also die Kontrolle, dass das nicht quasi ausufert.
00:05:57: Und dazu gibt es die Spielregeln.
00:05:59: Das ist eine Unmenge von Leitlinien für Ordnungen im Gesetzes aber auch ein Regelwerk, das man im Krankenhaus Hygieneplan nennt.
00:06:10: Ein wesentlicher Teil der Hygienne ist die Händehygiene da wir ja Handwerker sind und ist nun mal unsere Hand das Werkzeug, was am häufigsten kontaminiert ist.
00:06:23: Und es gibt da durchaus Überwachungsmöglichkeiten zum Beispiel WLAN-Assoziierte Desinfektionsmittelspender die einem sagen ob jetzt der betätigt wurde nachdem man einen Patient Kontakt hatte.
00:06:41: Da könnte ich dann auch Konsequenzen rausziehen.
00:06:45: Wir hatten mal einen zum Testen und wollten mal testen ob der auch benutzt wird, weil das weiß ich ja nicht.
00:06:52: Ich sehe nur den Verbrauch und dazu habe ich ihn in der Umkleide im OP aufgehängt und zwar nachdem man sich bis auf die Unterwäsche ausgezogen hat an wie desinfizierend gewaschene OP-Wäsche rangeht.
00:07:11: Da hängt ein Desinfektionsmittel-Spender.
00:07:13: Oh ja,
00:07:13: den sehen wir oft!
00:07:14: Der hängt direkt neben uns an einen schönen Klox.
00:07:20: Ich sag Ihnen dass dieser Desinfektsonsmittelspender am wenigsten von allen Desinfeksonsmitteln benutzt wird und das ist ja der einzig sinnvolle.
00:07:29: also wenn ich schon in Aufwand betreibe die OP Schuh desinfizieren zu reinigen die OP Wäsche desinfiziert Dann ist es ja letztendlich sinnvoll, dass ich nicht mit meinen Händen jetzt an die OP-Wäsche gehe.
00:07:46: Wo ich mich gerade sonst wo noch gekratzt habe.
00:07:51: Da war ich
00:07:54: schon relativ frustriert und das ging sowohl In der Männer- und Frauenumkleide wurde er relativ wenig betätigt.
00:08:05: Also ich brauche ein Kontrollsystem.
00:08:09: Der Betriebsrat ist dagegen, dass wir sagen... Ich kann erfassen am Patientenbett ob er die vorgeschriebenen Hände des Infektions getätigt hat
00:08:22: oder nicht?
00:08:23: Oder nicht!
00:08:24: Man kann daraus möglicherweise auch Sanktionen ableiten.
00:08:30: Aus meiner Sicht durchaus sinnvoll, denn ein Regelsystem was grundsätzlich von manchen torpedoidiert wird oder nicht eingehalten wird ist sanktionsfähig.
00:08:43: Ohne Sanktsionen funktioniert das nicht.
00:08:48: Also... Ja da bremsen wir auf den Deutschland
00:08:50: wieder aus und
00:08:51: Control ist wichtig.
00:08:53: Das ist wahrscheinlich wenn man mal links und
00:08:54: rechts mit der ganzen Sicherheit durch die Dokumentation zu gewährleisten, also indem man Unmenge in die Papier oder digitale Akte hinterlegt.
00:09:09: In meiner fränkischen Reimann sagt man vom Wiegen wird die Sau nicht fett.
00:09:14: Ich
00:09:15: kann viel dokumentieren und nach Aktenlage ist das auch häufig völlig korrekt.
00:09:24: aber ob es dann letztendlich gemacht wird zeigt letztendlich nur ein Audit und die Begehung vor Ort überprüfen.
00:09:33: Und überwachen?
00:09:35: Ja,
00:09:35: in der Stelle.
00:09:37: Wie gesagt aus meiner Sicht ist das ein absolutes und unerschütteliges Recht eines Patienten dass er die größtmögliche Sicherheit erfährt wenn er ohnehin schon durch Krankheit, Verletzung oder auch Todesbedrohung, sagen wir mal schwer bedroht ist.
00:09:58: Ja da haben sie absolut recht!
00:10:00: Das ist ganz spannend dass Sie das sagen.
00:10:01: Wir sind nämlich gerade auch an so einer neuen Sache dran, OR Blackbox heißt, das kommt tatsächlich aus Amerika wo auch dieses ganze Thema ja mit Persönlichkeitsrecht und generell ein bisschen niedriger ist.
00:10:10: Es ist nur noch dreihundertsechzig Grad Überwachung des OP-Raums während eines Eingriffs und dann auch eine automatische Dokumentation der Interpreter.
00:10:19: Es schaut alles was passiert und dokumentiert es auch.
00:10:22: Eigentlich ein super spannendes Thema, wenn man auch mal so bisschen an den Patienten denkt aber auch total entlastend glaube ich wie groß halt dieser ganze Dokumentationsaufwand halt auch ist.
00:10:31: Aber das kommt dann natürlich auch wieder die Persönlichkeitsrechte des Chirurgs, der CPI-Personal heißt dass sich halt überwacht bin bei dem was
00:10:36: ich tue.
00:10:37: Also in Amerika war das ja mal Gang und Gebe, dass man den Patienten eine Videoaufnahme seiner eigenen Herzchirurgischen Operationen ausgehändigt hat am Ende der Operation oder am Ende des Schatzinnenaufenthalts.
00:10:50: Das hat sich in Deutschland nie durchgesetzt, eben aus Gründen der Persönlichkeitsrechte und auch des Copyrights.
00:11:02: was passiert mit diesen Dingen also das Juristisch nicht so zwanglos zu fordern und rein juristisch gebe ich natürlich einen Beweismittel aus der Hand, wenn es zum Krachen kommt.
00:11:17: Wo ich natürlich Schwierigkeiten habe, mich möglicherweise zu exkulpieren.
00:11:24: Absolut!
00:11:26: Ist ein harter Schritt und weiter Schritt?
00:11:29: Ich glaube, ich sehe den auch in Deutschland noch nicht.
00:11:31: Ja Dokumentation ist bei uns das Thema, glaub' ich, wo wir dann auch dran müssen.
00:11:37: Sie hatten auch wunderbar die Flugzeugindustrie oder sagen wir mal die Flug... Sicherheit, die Arbeit.
00:11:43: Habt ihr
00:11:43: an anderer Stelle auch schon mal?
00:11:44: Genau.
00:11:45: Kommt halt das Zürchsmodell her, dass man sich schaut wo wäre fast was passiert und dann schaut warum war das so.
00:11:53: Dokumentiert wurde aber in der Regel ja nur das was passiert oder auch das was nicht passiert.
00:11:56: Was glauben sie?
00:11:57: wie hoch die Akzeptanz von diesem ganzen?
00:11:59: wir hatten noch zwei drei OP-Fleger tatsächlich da, die hatten das zwar schonmal gehört aber noch nie in Anwendung erlebt.
00:12:06: Wie hoch ist die Akzeptanz denn in deutschen Krankenhäusern?
00:12:09: Ist es gelebt oder ist es nur da?
00:12:12: Also es ist jetzt nicht als wesentliches Mittel zur Qualitätsverbesserung da.
00:12:19: Ganz im Gegenteil, ich erlebe Zürstmeldungen auch um auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen die mein Alltag negativ beeinflussen.
00:12:34: Zürs-Meldung als Teil der Überlastungsanzeige halte für... Halt ich völlig absurd.
00:12:41: Dazu gibt es andere Mechanismen, die Zürs-Meldung sollte wirklich der Beinahe zusammenstutzt sein um dann heraus Konsequenzen abzuleiten in meinem Technologie oder in meinem Sicherheitssystem.
00:12:58: Und wird das gemacht?
00:12:58: Ja,
00:13:00: das erlebe ich.
00:13:01: Die Zürsmeldung als Alternative zur Überlastungsanzeige Das hat da nichts zu suchen.
00:13:10: Die Überlastungsanzeige ist eine Anzeige arbeitsrechtlich gegenüber meinem direkten Vorgesetzten.
00:13:17: Die Überastungsanzeit hat nichts in einem anonymen System zu suchen, wo Beinahe Zusammenschlöße erfasst werden
00:13:25: sollen.".
00:13:27: Wie ist generell der Status quo im Krankenhaus in Deutschland?
00:13:30: Sie sehen ja jetzt schon einiges auch.
00:13:32: wie würden sie das beurteilen?
00:13:33: also ist es wirklich so dramatisch wie es teilweise hingestellt wird oder wird es schon auch sehr gelebt, dass man sich an Checklisten hält.
00:13:40: Dass man in der Regel die Desinfektionsmittelspender eben doch benutzt diese ganzen Sachen?
00:13:46: wie ist da der Stand?
00:13:47: Wie würden Sie das einschätzen?
00:13:50: Also ich habe nicht den Eindruck, dass wir jetzt eine grandiose gelebte Welt im Krankenhaus vorfinden sondern ich erlebe schon alle defizite Menschlichkeiten zwischen menschlichen Probleme, so wie im täglichen Leben.
00:14:09: Man erwischt sich ja auch selber, dass man sagt wird schon nichts passieren oder das ist ja immer schon gut gegangen.
00:14:16: So erlebe ich es natürlich am Krankenhaus auch.
00:14:21: Wir haben natürlich auch schon ein Problem, dass wir in manchen Bereichen unterfinanziert sind und mit personell unterbesetzt sind.
00:14:34: Das eine ist die Folge des anderen Und dann muss ich natürlich akzeptieren, dass dann manches eben nicht passiert und daraus dann auch Probleme entstehen.
00:14:49: Ich habe nicht den Eindruck als wenn jetzt die Fälle nicht gelebter Patienten Sicherheitskultur zunehmen und wir ein Problem haben.
00:14:58: aber es gibt schon Indikatoren, die uns zeigen hier seinen gewissen Handlungsbedarf.
00:15:05: Was sind das für Situationen?
00:15:06: Was ist da besonders fehleranfällig?
00:15:08: Wo sehen Sie die meisten Risiken?
00:15:11: Das wird ja wahrscheinlich... Also wir haben zum Beispiel jetzt viel innerhalb des Podcastes über die Zeit vor der OP.
00:15:17: Der Patient wird eingeschleust und man geht Checklisten durch.
00:15:21: Man stellt offene Fragen Man ist im Dialog irgendwie mit dem Patienten, dann gibt es das Team-Time Hour.
00:15:29: Das sind so Sachen wo wir oftmals drüber gesprochen haben, wo wir sagen okay da kann schon sehr viel vermieten werden irgendwie.
00:15:35: jetzt kommen sie aus der Hygiene.
00:15:36: was sind da typische Situationen?
00:15:40: Wo Sie sagen da is Obacht geboten sonst geht's in die Hose.
00:15:47: Also grundsätzlich haben wir ein Problem durch die Kürze der Verweildauer.
00:15:56: Wir haben gar nicht die Chance, den Patienten so richtig kennenzulernen.
00:16:00: Wir erleben ihn vor der Operation nicht wie ich vor drei Jahren angefangen habe als Arzt.
00:16:05: Dann war es absolut üblich das natürlich der Patient am Tag vor der Operation aufgenommen wurde.
00:16:14: Da hat man natürlich auch nochmal Chance was abzuklären und einen Eindruck zu kriegen.
00:16:20: Da muss ich mich ja heute auf eine Dokumentation verlassen, so wie es quasi die Aktenlage hergibt.
00:16:26: Und jemand anders?
00:16:26: Ja!
00:16:27: Ich gehe dann zum Baycheck-In als Operateur wenn ich überhaupt Zeit habe vor der Operation noch meinen Patienten ausgiebig zu visitieren.
00:16:39: Im extremen Fall muss sich eine Operation machen an einem Patienten den ich nie gesehen hab weil letztendlich das so ... das System hergibt, dann wird er berührt oder behandelt und kaum ist er halbwegs wieder da.
00:16:59: Ist er schon wieder weg?
00:17:02: Also die letztendlich Selbstkontrolle was aus meinem Patienten passiert, ist ja schon eingeschränkt durch diese ultra kurze Verweildauern, die wir heute haben.
00:17:13: Dass der Aufenthalt als solcher einfach nicht mehr so lang ist... Genau!
00:17:16: Das heißt jetzt auch die weiteren Bestrebungen, ambulanten OP-Kataloges, die Aufnahme von viel mehr Eingriffen in tageschirurgischen Setting fördert das ja dann auch noch mal massiv.
00:17:28: Ja
00:17:29: genau da geht leider die Politik von einer falschen Vorstellung aus.
00:17:33: Die geht von einer Idealvorstellung der ambulanten Versorgung aus.
00:17:37: Gehen Sie mal heute als GKV-Patient und wollen einen Facharztamin haben gerade Logie den kriegen sie in acht Monaten.
00:17:48: Da gehen wir von einem System der ambulanten Versorgung aus, die nicht realer davor ist.
00:17:57: Und dann entlassen wir sie oder wir müssen die Patienten aus unser Obhut entlassen und vertrauen darauf, dass sie in irgendeinem wie auch immer gearteten ambulanten System aufgefangen werden.
00:18:08: Da habe ich also meine erheblichen Zweifel zumal wir ja das Phänomen haben, dass unsere Patienten immer älter würden.
00:18:16: damit wären Sie natürlich Kränker, dafür werden sie auch anfälliger intellektuell zu reagieren.
00:18:25: Ich bin da eher pessimistisch.
00:18:27: Man mag vielleicht Geld sparen in dem man quasi die teure stationäre Behandlung vermeidet aber das geht nur wenn ich ein funktionierendes ambulantes Setting aufbaue und da habe.
00:18:47: Und die Zahlen, die uns dann immer aus anderen Ländern vorgestellt haben... ...aus Holland oder Dänemark.
00:18:53: Das ist ein komplett anderes System wo es gar nicht diese ambulante niedergelassene Medizin gibt.
00:19:04: Oder UK ist auch mal ein gutes Beispiel für ambulante Settings und ambulante Eingriff.
00:19:10: Also ich wollte im NHS nicht behandelt werden?
00:19:12: Ja!
00:19:13: Ich nicht.
00:19:14: Okay.
00:19:16: Das stimmt
00:19:18: Ich würde gerne, bevor du vielleicht noch nicht... Oh eine Frage.
00:19:20: Ach so!
00:19:20: Wer willst Du?
00:19:21: Wir
00:19:22: stehen ja auch Lagerungsworkshop-Spons in der Akademie weil Patienten Lagerung und Spons eigentlich ein sehr sehr relevantes Thema und das passt auch super da rein.
00:19:28: Da sagen wir immer in einer ideal typischen Welt hat man vorher nochmal einen Assessment und man beschäftigt sich tatsächlich mit den Patienten.
00:19:34: Man schaut hatte allerginen Hat er vielleicht Bewegungseinschränkungen Weil er ne Prothese hat wenn ich im Stein steht die Beine auslage dass man all das beachten soll und dass man am besten auch den Patienten beobachten soll.
00:19:44: vorher wie krabbelt er auf den OP-Tich?
00:19:47: hat er da vielleicht irgendwelche Besonderheiten.
00:19:50: Dass er dann so wie sie sagen, dass das eigentlich eine schöne Idee ist und noch nice, dass man das machen kann aber entspricht nicht der Realität und wird halt auch immer unwahrscheinlicher.
00:20:01: Dass man so viel Zeit mit den Patienten aufbringen kann.
00:20:03: Ja ganz im Gegenteil.
00:20:04: wir haben ja heute schon Zonen wo Patienten dann quasi abgerufen werden die dann schon mal früh eingeschleust werden und dann in einer Abrufzone auf ihre Operation warten, da habe ich ja noch viel weniger die Chance den Patienten kennenzulernen.
00:20:24: In seinem täglichen Bewegungsausmaß.
00:20:27: oder wie will ich mich von einer kritischen Haut weichtal Situation überzeugen wenn ich fünf Minuten gerade mal Zeit hab um nochmal letzte Dinge vor der Operation zu besprechen?
00:20:40: also das Thema Zeit und immer kürzer werden.
00:20:46: Und der OP auch als Teil einer wie auch immer gearteten Fließbandarbeit, ich meine aus Sicht mancher Geschäftsführer wäre es ja sinnvoll wenn wir Tag und Nacht produzieren oder?
00:21:02: Wie ist der Motor des Krankenhauses?
00:21:03: Macht
00:21:04: Sinn,
00:21:05: gut schafflich macht Sinn!
00:21:07: Nur wir bauen halt keinen kein Auto, sondern wir haben es leider mit Menschen zu tun.
00:21:16: Und ob ich jetzt einen Motor irgendwie einbauen oder einen Organ operieren?
00:21:19: Da gibt's schon qualitative Unterschiede.
00:21:24: Das ist leider manchen Geschäftsführer bisher noch nicht so richtig aufgefallen.
00:21:32: Das heißt, es gibt aus Ihrer Sicht definitiv zahlreiche Situationen in denen Sie das Thema Patientensicherheit im Konflikt mit wirtschaftlichen Vorgaben erleben.
00:21:41: Das höre ich jetzt so ein bisschen raus?
00:21:42: Ist das richtig?
00:21:44: Also ich habe nicht den Eindruck persönlich, dass sich genötigt wurde, Patienten Sicherheit zu vernachlässig zugunsten wirtschaftlichen Fortunen.
00:21:59: Das war
00:22:00: jetzt vielleicht auch ein bisschen übertrieben, aber sie sehen schon den Konflikt in gewisser Weise
00:22:07: und der konflikt ist natürlich die Verweildauer.
00:22:13: Sie muss sich vorstellen wie ich vor drei Jahren angefangen habe, da gab es ja noch den tagesatz Da konnte man die verweildauern der medizinischen Notwendigkeit orientieren.
00:22:31: Deshalb gegangen meist nach Fadenzug, wenn er zurechtkam.
00:22:39: Heute haben wir eine Inekalkulation wo die Grenzverweildauer schon bei Aufnahme festgelegt wird.
00:22:49: und beim Umgang mit meinen jungen Assistenten versuche ich da viel Wert drauf zu legen dass die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung nicht durch das INEC vorgegeben sein muss, sondern durch mein persönliches Ethos was ich mir zurechtgelegt habe oder mitbekommen
00:23:11: hab.
00:23:12: Und da bin auch Teil eines freien Berufs der sich nicht an unbedingt Regularien orientieren muss, die seinen Abrechnungsbenefit bewirken.
00:23:28: Das heißt, Sie entscheiden immer noch... Haben das letzte Wort?
00:23:31: Wenn es heißt, sie entscheiden wann der Patient entlassen wird.
00:23:35: Genau!
00:23:37: Die Entlassung ist ja jetzt nicht ein Wert sondern muss ja das Gesamtsetting passen.
00:23:42: wenn ein Patienten nichts Recht kommt dann kann er nicht entlasten werden.
00:23:45: Wenn kein Pflegeheim aufnimmt, muss ich ihn ja da behalten.
00:23:52: Da gibt's natürlich Konflikte.
00:23:56: den, die sich um die Wirtschaftlichkeit des Krankenhaus kümmern müssen.
00:23:59: Und wenn ich sehe, dass sechzig-sebzig Prozent der Krankenhäuser defizitär sind und die anderen, die vielleicht nicht defizITär sind andere Möglichkeiten der Finanzierung haben dann ist da irgendwie ein gewisser Handlungsbedarf.
00:24:18: Man vermutet immer das noch genug Wirtschaftsreserven in dem System sind den letzten Euro raus zu pressen, eigentlich glaube ich diese.
00:24:27: Diese Reserven sind mittlerweile aufgebraucht und so ein zauber.
00:24:31: Wort ist dann ja auch Digitalisierung.
00:24:35: Also würde man wenn man jetzt eine digitale Patientenakte hat die Versorgung des Patienten verbessern?
00:24:45: Ja aber sehr angenehmer glaube ich Aus Patientensicht, aber ich glaube das macht es jetzt nicht schneller.
00:24:50: Aber ich glaube immer alles direkt
00:24:51: vor Ort und ich
00:24:52: alles noch mal photokopieren muss bevor man den Termin im Krankenhaus sagt.
00:24:55: Ja, das stimmt.
00:24:56: Ich glaube ist
00:24:57: schon was Hilfreiches oder?
00:24:59: Also ich glaube es macht das Ganze auch sicherer.
00:25:00: oder wenn nicht alle Angaben zum Patienten direkt in der Patientenaktor oder Gerüchter.
00:25:08: Dann gehen Sie zu Ihrem Lebensversicherer und dann sagt er also wir gucken doch erst nochmal da rein.
00:25:18: Was steht denn da drin, was wir ausschließen müssen?
00:25:19: Das
00:25:20: ist natürlich die Frage wer hat Zugriff.
00:25:22: Ja das stimmt.
00:25:23: Also wenn man so sieht, was alles gehackt wird habe ich auch etwas Angst, was um die Datensicherheit geht.
00:25:36: Schon mal schon, dass kann man schon weit stimmen.
00:25:39: Und letztendlich
00:25:40: die Patientenakt ist ohne Suchfunktionen.
00:25:42: Es ist ein Sammelsurium von PDR-Falz.
00:25:46: Das muss man sich mal weg tun.
00:25:48: Ich
00:25:50: habe keine Chance, dass ich sage... das ist mal vorgesehen aber jetzt zur Zeit noch nicht.
00:25:57: Das heißt wenn ich als Notfall zu Ihnen komme und eine TV-Affektur hab dann müssten Sie sich fünfhundert PDFs anschauen, ob eventuell... Im extremen
00:26:04: Fall genau.
00:26:06: Dann hilft es natürlich wenig.
00:26:08: Stimmt!
00:26:08: Dann bringt die Digitalisierung
00:26:10: auch nicht mehr?
00:26:10: Das habe ich mir eigentlich schlauer vorgestellt.
00:26:13: Vielleicht ein bisschen sortiertes, ich kann schauen was hat er denn für Vorerkrankungen, hat er irgendwelche Allergien.
00:26:17: Hat er irgendwelsche Behandlungen?
00:26:20: Weil dann wäre es meiner Meinung nach relativ schlau
00:26:24: und man könnte ja.
00:26:26: uns Ärzten wird auch immer mal wieder Abrechnungsbetrug vorgeworfen.
00:26:31: Auch da hat die Patienten die digitale Patientennakte keine Möglichkeit zu verifizieren was letztendlich abgerechnet wurde oder wie wenig Dafür bezahlt wurde von der gesetzlichen Krankenkasse für eine Behandlung.
00:26:48: Das wäre ja auch mal Gegenstand, dass das alles transparent gestaltet werden muss, dass der Patient den Eindruck kriegt wie viel oder wie wenig ein Hausarzt pro Quartal pro Patient wirklich abrechnet.
00:27:02: Auch das suche ich vergeben in einer digitalen Patientenakt und dann habe aktiv zu löschen oder dass Dinge aktiv gelöscht werden wollen.
00:27:17: Das sind vielleicht möglicherweise Dinge, die mir gerade nicht passen.
00:27:22: Die Geschlechtskrankheit?
00:27:24: Ja, das sind auch F-Diagnosen also alle mit psychiatrischen, die vielleicht wichtig wären
00:27:34: absolut spannend.
00:27:37: Ich würde gerne noch mal ganz kurz einen Schritt zurückgehen, das haben wir nämlich eben so ein bisschen übersprungen.
00:27:41: Jetzt haben wir gesagt sie sind Facharzt und sie sind Krankenhaushygieniker und im Gericht unterwegs.
00:27:46: wie sieht denn ihr Alltag aus?
00:27:47: Sind Sie selber auch noch im OP?
00:27:50: Wie verteilt sich das so?
00:27:51: Sind die jetzt eigentlich mehr als Sachverständiger unterwegs oder praktizieren Sie selbst auch noch?
00:27:56: wie ist das bei Ihnen?
00:27:58: Also ich bin sehr selten noch im
00:27:59: OPA.
00:28:01: Das liegt aber auch daran, dass sich die anderen Tätigkeiten so Zeit konsumieren sind.
00:28:07: Dass ich dann nicht vernünftigerweise mich um Patienten noch kümmern kann.
00:28:18: Die Krankenhaushygiene ist ein System wo man halt viele Daten sichtet das sind Infektdaten zum Glück über ein digitales System auch präsentiert krieg, wo ich persönlich dann viel vor Ort bin mit den Betroffenen oder auch den Mitarbeitern reden muss.
00:28:40: Wir haben so ein paar kritische Bereiche in unserer Klinik und wir haben einen Bereich Sceptischechirurgie das heißt es ist ein Kanbereich der BG-Klinik sagen, wenn ihr Infektprobleme habt dann seid ihr herzlich bei uns willkommen.
00:28:57: Diesen Bereich habe ich für um zwanzig Jahre geleitet und wir haben ein Team von Experten die sich um nichts anderes kümmern als ihre Entweckkomplikation.
00:29:08: Dann haben wir den Schwerverbrennungsbereich der natürlich gerade was infektiologisch Tür und Tor geöffnet ist.
00:29:16: Dann einen relativ großen Querschnittsbereich also Patienten die akute Querschnittsverletzungen haben, die uns eigentlich lang live verbunden sind.
00:29:28: Die kommen immer wieder mit ihren Problemen.
00:29:33: und dann halt den Intensivbereich.
00:29:35: gut der ist jetzt bei uns nicht risikobahfteter als andere Intensifpatienten.
00:29:42: wir haben keinen Hemmato-onkologischen Bereich der uns jetzt Sorgen macht Neonatologischen Bereich.
00:29:51: Das sind ja so extreme kritische Reiche.
00:29:55: Und fehlt Ihnen das, dass Sie nicht mehr selber am Tisch stehen?
00:29:58: Sondern ganz platt gesagt jetzt
00:30:00: Daten
00:30:01: anschauen?
00:30:01: Nein, das war dann ein aktiver Prozess.
00:30:05: Das letztendlich ist es gereift auch während der Corona-Zeit.
00:30:12: Ich muss sich vorstellen als Jörg ist man eher vom Typus und von der Persönlichkeit Ungeeignet sich mit
00:30:20: Verordnungen,
00:30:21: Leitlinien und Daten.
00:30:22: Das ist
00:30:22: ganz spannend zu sagen!
00:30:25: Man ist ja eher der Macher und ich war auch der Mache.
00:30:28: Und ich stelle mir das gerade.
00:30:29: also die Orthopäne und Unfälligerung, die willsten Sachen sehen Sie?
00:30:33: Das
00:30:33: sind Bastler und ich habe über Jahrzehnte die schwer verletzten Versorgung am Standort mitgemacht.
00:30:42: Also da hab' ich schon meine Erfahrung gesammelt.
00:30:49: Und dann kam Corona.
00:30:50: Auf einmal war ich der wichtigste Mann in deinem Klinikum und sollte Fragen beantworten, die ich auch nicht beantwortet konnte.
00:31:00: Das ging nicht nebenbei zu machen.
00:31:03: Da waren einfach zu viele geboten an Präsenz.
00:31:10: Wir hatten einen Direktoratswechsel und ich mir gesagt habe ... Nachdem ich dann die Sechzige überschritten hab, kannst du das psychometal jetzt verkraften auch den OP eher selten zu sehen und dich um die anderen Dinge zu kümmern.
00:31:31: Und es war dann auch okay.
00:31:35: Da stelle ich mir ja schon einen Schritt vor, ne?
00:31:37: Ja, aber der war gut gestacht und ich habe ihn bisher nicht bereut.
00:31:41: Ah, das ist gut!
00:31:47: Der hat natürlich, das ist eine Win-win Situation.
00:31:49: Dadurch brauchte ich keine Nachtdienste mehr machen.
00:31:52: Wenn man über dreißig Jahre Tag und Nacht gearbeitet hat dann ist es ein natürlich perfekter Stil.
00:32:01: Ja super spannend!
00:32:02: Und dann sind sie nebenbei auch noch Sachverständiger geworden?
00:32:05: Dann ging's darum... Eine Begegnklinik hat sehr viele Begutachtungen.
00:32:10: Das sind Begotachtung für den Träger, also die deutsche gesetzliche Unfallversicherung.
00:32:16: Unfallfolgen durch einen Arbeitsunfall, die dann bewertet werden müssen.
00:32:20: Dann natürlich sehr viele Versicherungsgutachten für private Unfall und Haftpflichtversicherer.
00:32:26: Und dann bin ich derjenige, der alle Klagen- und Beschwerden auf dem Schreibtisch kriegt.
00:32:33: Das ist so eine gleichbleibende Zahl.
00:32:35: Also etwa ein Promill von Leuten, die so unzufrieden sind, dass sie dann auch den Klageweg einreiten oder eine Prüfung bei der Ärztekammer beantragen.
00:32:56: Dazu muss es natürlich auch Leute geben, die für andere Ärztekammern oder für Gerichte
00:33:02: einen
00:33:02: Gutachten machen und sagen hier handelt sich mal im Behandlungsfehler oder nicht.
00:33:09: Da bin ich insofern natürlich gern gesehen der Gutachter, weil ich einmal den Bereich Krankenhaushygiene abdecke und auf der anderen Seite die operative Medizin.
00:33:20: Also ich bin durchaus auch in Gutachten involviert, die jetzt nicht direkt mit meiner Orthopädie-Unfallchirurgie sondern mit anderen operativen Eingriffen zusammenhängen.
00:33:32: Und das ist dann schon sagen wir mal ein Bereich, der einem schon Befriedigung geben kann wo man natürlich auch sieht, wie möglicherweise nicht gelebte Patientensicherheit dann zu einem justizialen Fehler führen kann.
00:33:54: Und wie lang wäre ich das dann unter Umständen teilweise auch ist?
00:33:57: Genau und wie teuer.
00:33:58: Wie teuer!
00:33:59: Wie teurer genau.
00:34:01: Und das ist okay... vielleicht bin ich so ein verkappter Jurist
00:34:07: der...
00:34:08: Ich habe mir schon mal überlegt, man kann berufsbegleitenden Denn Master of Law machen.
00:34:14: Oh, was man dann so macht nebenbei?
00:34:17: Und zwar auch als Nicht-Jurist.
00:34:21: Aber das werden dann auch noch mal genug nebenbei gemacht.
00:34:26: Ja,
00:34:27: schmeckt so ein bisschen im Rahmen okay.
00:34:28: Vielleicht
00:34:29: da besser die Platzreife zu machen.
00:34:31: Sind sie Käufer oder wollen Käufe werden?
00:34:33: Mal sehen!
00:34:34: Ah ja, können
00:34:36: wir gleich darüber sprechen.
00:34:40: Was sehen Sie denn sowas häufig?
00:34:42: Wenn Sie sie gut achten machen, wenn sie vor Gericht sind.
00:34:44: Gibt es irgendwie Felder wo man sagt hey da passiert wirklich auf was?
00:34:48: Das sollte wirklich jeder wissen und dann ein bisschen mehr drauf aufpassen.
00:34:50: Also das sind drei große Bereiche die immer kritisch sind, wo auch die Juristen mittlerweile wissen wo sie ansetzen müssen.
00:34:59: Das ist einmal der große Bereich Aufklärungsfehler.
00:35:01: Okay.
00:35:04: Der zweite Bereich ist Befunderhebungsfehle Und der dritte ist dann der wirkliche Behandlungsfehler.
00:35:14: Der wird, sagen wir mal durchaus weniger werden durch eine standardisierte Aufklärung die es ja mittlerweile gibt.
00:35:24: Da kann man sich jetzt heute nicht so zwanglos rausreden als Patient.
00:35:28: Es wurde nicht gesagt ein großes Problem sind Patienten mit Migrationshintergrund Sprachbarrieren.
00:35:35: da gibt's einen Urteil Ich meine aus dem Landgericht in Nürnberg wo der Arzt sich davon überzeugen muss, dass der Übersetzer das auch im Wesentlichen übersetzt hat.
00:35:49: Ein Urteil was völlig an der Wirklichkeit vorbei ist.
00:35:52: also wenn ich jetzt einen Übersetzer habe und es sind ja meist Familienangehörigen der jetzt auf albanisch übersetzt kann ich als Nicht-Albana nicht sagen im Großen und Ganzen wird er schon das Übersetzen haben was ich gesagt hab.
00:36:09: Also ich kann das nur vielleicht an der Länge seiner Übersetzung vielleicht abschätzen, aber mir auch nicht.
00:36:16: Das ist völlig daneben so ein... Ich müsste
00:36:18: es theoretisch... Reicht er nicht wenn er am Ende unterscheidet irgendwo oder im
00:36:22: Boden?
00:36:23: Wenn er was unterschreibt, was er nicht lesen kann und verstehen kann, dann ist ja eine rechts- und rechtsumwirksame Unterschrift.
00:36:27: Da muss schon unterschrieben werden übersetzt mit namentlich erwähnt.
00:36:33: Und ich musste den Eindruck haben dass das was übersetzt jetzt auch korrekt ist.
00:36:38: Aber gerade wenn viele Fachbegriffe irgendwie fallen, medizinische Dinge.
00:36:43: Da ist ja schon Gefahrenpotenzial, also dass man da was
00:36:47: nicht... Da ist es schon ein Problem des Muttersprachlers.
00:36:51: Also das ist ja gerade unser Problem, dass wir schon einen Wortschatz haben der für den normalsterblichen nicht zwanglos nachzuvollziehen ist.
00:37:03: Also erwischt ich mich auch immer wieder, dass man einfach Allgemeinverständlich spricht.
00:37:10: Und der Schlimmste sind für mich Abkürzungen, die für jeden im Krankenhaus vielleicht geläufig sind aber für einen, der nicht aus dem Krankenhaus kommt ist das leider nicht geläufig.
00:37:21: Also Aufklärungsfehler werden geringer durch Stand an dieser Aufklärung
00:37:26: und die Sprachbarriere
00:37:27: sehe ich persönlich noch zu einem Problem.
00:37:30: Der Patient muss sich im Großen und Ganzen davon ein Bild machen was mit ihm passiert und was für Risiken vorhanden sind je weniger Zeit zur Verfügung ist, dass du schwierig bist.
00:37:43: Das ist natürlich in der Unfallcheorgie schwierig.
00:37:47: Da fällt mir vielleicht... Pack mal das auch nachher unten in die Show-Notes, da fällt mir Paul Romanzi ein sehr netter Gast auch schon häufig gewesen.
00:37:57: Der hat eine Institution, die nennt sich Mia Video Und er macht halt genau das.
00:38:01: Der hat für Standarddiagnosen diese ganzen Aufklärungsgespräche und die dann in fünf, sechs, sieben Sprachen zertifiziert übersetzt, dass man es einfach den Patienten am Tablet zeigen kann.
00:38:10: Fängt an mit einem kurzen Triage-Video.
00:38:12: tatsächlich wenn man über die Notaufnahme kommt warum muss ich lange warten was passiert welche Farbe bin nicht?
00:38:16: Und dann halt auf die ganzen Fachbereiche aufgeteilt auf die Kerndiagnosen und auch die Kernaufklärungen für Eingriff würde da ja dann eigentlich super reinpassen und da dann auch vermeiden irgendwie eine irgendwelche Fallen zu laufen.
00:38:30: Ja, vor allen Dingen wenn es standardisiert ist und das dann gar nicht im Ermessen des Einzelnen liegt sondern wenn es wirklich zertifiziert ist wie du jetzt gerade sagst dass das dann auch Hand und Fuß hat.
00:38:39: Und mir schießt Roy grade in den Kopf.
00:38:41: ein Fall war auch ein Patient der hier war der Verbrennungen hatte nach einem Eingriff an der Leiste, hat nachts gelegen und hatte eine sehr große Verbrennung.
00:38:48: hinten.
00:38:48: am
00:38:49: Streis
00:38:51: wurde dann auch gesagt sie können uns verklagen das ist falsch gelaufen.
00:38:54: Das hat er tatsächlich getan.
00:38:58: Am Ende wurde aber quasi hat er verloren, sagen wir mal so.
00:39:01: Weil es ja in dem Aufklärungsbogen gestatten hatte.
00:39:06: Gesagt hattest aber keiner.
00:39:08: Heißt das auch irgendwie eine Grauzone dann?
00:39:12: Was muss ich sagen?
00:39:13: was darf nur im Bogen stehen?
00:39:16: Also dass... Es gibt ja das alte Rechtsprinzip was schon die Römer hatten.
00:39:23: Non est in Aktis, non est in Mundo.
00:39:25: Was nicht in der Akte steht, gibt's auf dieser Welt nicht.
00:39:30: Wenn das schriftlich Teil der Aufklärung war, dann kann ich nicht jetzt bemängeln dass es nicht artikuliert wurde.
00:39:39: Also dann müsste sich ja jeden Kaufvertrag selbst das Kauf eines Beförderungstickets der Deutschen Bundesbahn mir artikulerend erklären lassen.
00:39:50: Nein!
00:39:52: Das kann man schon erwarten, dass das was in dem Aufklärungsbogen steht auch verstanden wird, man kann das ja nochmal so ein bisschen highlighten oder herausheben.
00:40:06: Ich muss aber nicht das aufklären was eigentlich trivial ist.
00:40:12: also dass man im Krankenhaus eine Infektion kriegen kann ist gemeingut.
00:40:17: es ist jetzt kein Geheimnis was nur wenigen Insider zur Kenntnis gelangt sondern das ist und wenn man in die Haut reinschneidet es bluten kann, ist auch eine Trivialität.
00:40:30: Und dass man einen Nerv durchschneiden kann der dort im Hautniveau verläuft ist auch trivial und das daraus möglicherweise Gefühldstörungen entstehen können ist kein Geheimnis.
00:40:42: Also letztendlich sagt der Gesetzgeber schon eine gewisse Autonomie des Patienten und ein gewisser Kapazität des Aufzuklärenden darf man voraussetzen
00:40:56: Nur halt sprachliches Schwierigt.
00:40:57: Sprachliches ist schwierig, also ich sehe das Problem.
00:41:00: Sprachtbarriere sind schon ein Problem und da haben wir nun mal zehn oder fünfzehn Prozent unserer Bevölkerung hat eine Sprachbarrieren.
00:41:12: Dann der zweite große Bereich ist der Befunderhebungsfehler.
00:41:17: Das heißt es war geboten vielleicht eine weiterführende Untersuchung durchzuführen.
00:41:23: Klassiker ist Infekt-Problem und ich unterlasse eine notwendige Laboruntersuchung oder ich unterlasst eine notwendig Bildgebung.
00:41:33: Das ist dann schon ein grober Behandlungsfehler, wenn man alle Kennzeichen beispielsweise einer Infektion hat.
00:41:39: und ich vermeide jetzt das Ganze zu verifizieren indem wir eine Laborunversuchung voran lassen und daraus die drächte Konsequenz ziehen.
00:41:49: Und dann gibt es den großen Bereich des Behandelungsfehlers wo Eigentlich die Aufklärung krägt war, wo alle Befunde erhoben wurden.
00:41:57: Aber die falsch gedeutet wurden oder nicht angesehen wurde.
00:42:00: und das ist häufig auch ein Problem der Kommunikation, der Informationsweitergabe.
00:42:06: Das ist ein großes Problem mittlerweile.
00:42:10: Ich erwähnte die kurzen Verweildauern.
00:42:15: Früher habe ich die Patienten zehn Tage, vierzehn Tage auf Stationen gehabt.
00:42:21: War letztendlich ... durchgängig da, weil ich nach dem Dienst ja keinen Freizeitausgleich hatte.
00:42:26: Sondern der Informationsfluss war schon allein dadurch gewährleistet, da er immer da war.
00:42:34: Heute hast du im extremen Fall ein Dreischichtsystem und musst einen System generieren, der sicher den Informations-Fluss weiter leitet.
00:42:44: Da ist sicher ein Problem.
00:42:47: Und das sind so die drei Entitäten, die dann auch zu Behandlungsfehler entführen.
00:42:53: Ein gewisses Ausmaß ist und wenn man letztendlich den Eindruck hat, dass das darf nicht sein.
00:43:01: Und jeder rümpft die Nase und lüttelt den Kopf und wie kann nur?
00:43:05: Dann ist es ein grobe Behandlungsfehler.
00:43:08: Jetzt wollen wir über Behandlungssfehler sprechen.
00:43:10: Wir haben in anderen Folgen auch schon über die sogenannten Never-Events gesprochen also Sachen, die eigentlich unter gar keinen Umständen passieren dürfen.
00:43:17: Falscher Patient, falsche Seite operiert... Wie häufig kommt Ihnen sowas unter?
00:43:24: Also mir ist es untergekommen.
00:43:28: Auch schon zu Zeiten wo es üblich war, also falsche Seite, wo das Kreuz absoluter Pflicht war.
00:43:38: Falschen Patienten gibt es auch.
00:43:42: Das ist bei Namensgleichheit.
00:43:43: Das gibt es manchmal wirklich dass absolute Namens-Gleichheit ist und der kriegt das falsche Identifikationsband.
00:43:56: Und ich habe dann auch schon nicht jetzt persönlich, aber mit Leuten gesprochen die in dem Fall mit involviert waren.
00:44:07: Wo mal der falsche Lungenflügel bei einem Kachzehnung probiert wurde.
00:44:13: Das ist der worst case?
00:44:14: Das ist das worst case aus einer Zeit wo es noch kein digitales Röntgen gab und wo einfach das röntgentorax wird falsch rum aufgehängt worden.
00:44:25: Das sind also eher Sachen, wo sie sagen da könnte die Digitalisierung jetzt wieder helfen und alles was dazu gehört das ist seltener geworden oder dass diese ganz grobverlässig ist es ja gar nicht.
00:44:35: Es
00:44:36: gibt Fälle wo ein falsches Herz transplantiert wurde wegen Blutgruppen Unverträglichkeit Also wo man wirklich einen beim Empfänger oder beim Spender eine falsche oder eine andere Blut Gruppe festgestellt hat nicht wahrgenommen hat, das gibt es.
00:44:58: So wie es ja eigentlich unverständlich ist dass zwei Systeme vereisen können bei einem Flieger und der Feld vom Himmel oder?
00:45:06: Müsste man ja auch meinen, das müsste doch eigentlich technisch heute geklärt sein, dass so ein System eben nicht vereist.
00:45:16: Ich persönlich war mal bei einem Flugzeugabsturz in Zürich involviert wo zwei Sicherheitssysteme versagt hatten, nämlich die Höhenmesser der Digitale und der Analoge.
00:45:31: Und wo man nachweisen konnte dass der Analoge der Zeiger verbogen war und bei einer Höhe von drei tausend Meter nicht weiter abgesungen ist und dem Piloten wurde quasi nicht der Singflug angezeigt beim Anflug auf Kloten in ein Berg rein.
00:45:56: Jetzt haben wir ganz viel über Fehler gesprochen und ich gehe davon aus und unterstelle jetzt einfach mal, dass sie sicherlich auch einige Ärzte bei sich im Freundeskreis haben.
00:46:06: Thema second victim was macht es eigentlich mit einem Arzt?
00:46:08: Was macht das mit einer Krankenschwester wenn ein Fehler passiert?
00:46:12: Wie, wie empfinden Sie das?
00:46:14: Also gibt es da Systeme wo sie sagen wenn jetzt was schiefläuft dann gibts eine Anlaufstelle.
00:46:19: Da wird darüber gesprochen und da wird das aufgearbeitet.
00:46:22: Da bekommt man ein paar Tage frei um einfach so ein bisschen wieder runterzukommen.
00:46:27: Wie ist das
00:46:29: also institutionalisiert?
00:46:31: ist es bisher nicht ehrlicherweise und da haben wir durchaus wahrscheinlich etwas Nachholbedarf.
00:46:39: Wir Ärzte sind natürlich unerschütterlich stark und können mit allen Unzulänglichkeiten und auch eigenen Fehlern problemlos umgehen.
00:46:51: Und haben da, jetzt rede ich mal aus der Generation meiner Vorväter überhaupt keinen Bedarf das uns andere helfen.
00:47:03: Das sehe ich anders.
00:47:06: Da gibt es professionelle Hilfe die man durchaus anbieten sollte.
00:47:13: Peer-Reviews und Peerverfahren ist durchaus eine Möglichkeit, dass wir damit umgehen können.
00:47:25: Es gibt ja die sogenannte Balentgruppe, das ist sicher auch eine Institution, die hilft.
00:47:32: ich persönlich habe den Vorteil, dass sich eine E-Frau habt, die auch Ärztin ist.
00:47:43: Ich hab
00:47:43: meine Ballen, also ich lege nicht nur mit meiner Hausärztin.
00:47:47: Weil sie bei mir rauswohnt und dann habe natürlich auch die Möglichkeit mich auszutauschen.
00:47:55: Und kann voraussetzen dass da wesentliche Teil verstanden werden und nachempfunden werden.
00:48:06: Ansonsten sind es schon das eigene Netzwerk die da helfen können.
00:48:13: Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass da mehr Bedarf ist.
00:48:18: Haben Sie das vielleicht selber schon mal miterlebt?
00:48:20: Irgendein Fehler der gar nicht unbedingt Ihnen selbst vielleicht passiert ist?
00:48:23: aber wo sie sagen, Boah, da kann ich mich jetzt auch noch nach dreißig Jahren dran erinnern?
00:48:29: Ja ja sicher!
00:48:30: Also durch meine Position in der Klinik bin ich ja so ein Senior Consultant und das heißt mir gegenüber wären schon auch Fehler zugegeben und eröffnet, die man sonst vielleicht anderen nicht mitteilt.
00:48:51: Und ... Man will dann von mir so meine Meinung Einschätzung und was, was man jetzt am besten macht.
00:48:59: Diese Position genieße ich auch so der väterliche Kollege, der dann sagt ja komm mit Weil man das schon wie Manager und am besten wir gehen jetzt offen damit um.
00:49:13: Also falsche Seite operiert, klar da muss man direkt kommunikativ mit dem Opfer in Anführungszeichen reden und auch ihm was anbieten.
00:49:24: Da habe ich zum Glück über dreißigjährige Berufserfahrung und eben meine Erfahrung als Rechtsmanager der also auch die Erfahrungen aus den Gerichten hat.
00:49:36: vieles an Klagen und Beschwerden ist ja unterlassene Kommunikation.
00:49:42: Ja, superhaft!
00:49:43: Also nicht nur innerhalb des Kollegiums sondern eben auch innerhalb der Patienten mit dem Patienten.
00:49:49: Manches könnte man im Vorfeld schon aus der Welt schaffen indem man darüber offen redet dass man nicht den Eindruck entstehen lässt man will hier irgendwas vertuschen.
00:49:59: Das
00:50:00: heißt eine proaktive Kommunikationswasser-Auto?
00:50:04: Und da bin ich auch ehrlicherweise froh, dass mein Arbeitgeber schon relativ frühzeitig die Notwendigkeit von Kommunikationsseminaren und Workshop angeboten hat.
00:50:18: Wir wurden verpflichtet.
00:50:19: Denn ärztliches Gespräch und ärztliche Kommunikation ist nicht Teil der Ausbildung im Medizinstudium.
00:50:25: jetzt vielleicht kommt es langsam aber das Arzt-Patientengespräche ein wesentlicher Teil.
00:50:32: Da wurde man ins kalte Wasser gesch-.
00:50:35: also ich kann mich noch erinnern, wie ich den ersten Patienten aufklären musste über seine unheilbare Kripsdiagnose.
00:50:41: Ich meine da muss man ja geschult sein.
00:50:43: das ist ja nicht etwas was man mal so sollte
00:50:45: machen.
00:50:46: Ja was man zwischen Tio und Angel irgendwie macht dann muss man die Worte schon sehr sorgsam wählen.
00:50:50: Wir
00:50:51: haben auch sehr viel über die interprofessionelle Kommunikation gesprochen also quasi zwischendurch in Ärzteschaften und Pflege-, OP-Management und all das.
00:51:01: Gerne oft besprochenes Beispiel und da würde ... fände ich spannend, ob Ihnen das auch schon öfter mal untergekommen ist.
00:51:05: Das ist so.
00:51:05: dieses Thema Prothesen auch... Was halte ich vor?
00:51:08: Also habe ich die passende Prothese für den Patienten, wenn ich
00:51:11: ihn rede...?
00:51:12: Endoprothese!
00:51:12: Ja genau, Entschuldigung.
00:51:13: Endoprotese meine ich.
00:51:15: Ist das auch was, was einem einmal häufig über die Füße läuft?
00:51:18: Dass man irgendwie aus Not, weil die richtigen dich da bei irgendwem die falsche Größe genommen hat oder dass sie im anderen Saal vergriffen waren während man selber operierte?
00:51:28: Das würde ich jetzt nicht nur auf die endoprothesen beschränken sondern dann würde ich auf jegliche Implantate beschränke.
00:51:33: Ja, das gibt's.
00:51:36: Weils nicht nachbestellt wurde, weil es nicht geliefert wurde, weils runtergefallen ist, was aufgerissen wurde... Also da gibts ja alle Varianten.
00:51:44: Dieses System da ist wirklich noch deutlich mehr Digitalisierung und Erfassung.
00:51:49: Da können wir uns professionelle Hilfe bei einem bei der produzierenden Gewerbe holen, wie das laufen könnte.
00:51:57: Also die Materialwirtschaft in einem Krankenhaus ist ja verglichen mit der professionellen Materialwirtschaft des produzierendem Gewerbes sind ja Galaxien dazwischen und nicht nur Welten dazWischen.
00:52:11: Auf der anderen Seite wird uns dann was aufgedrückt Wie zum Beispiel Registergesetze wo man erfassen muss, welche Implantate in die Menschen inkorporiert und zwar jegliche.
00:52:25: Wo man überhaupt sich nicht überlegt hat wie kann ich ein zweimilimeter Schraube überhaupt kodieren?
00:52:32: Da ist ja gar keine Möglichkeit einen Barcode drauf zu lesen.
00:52:36: Schild dran!
00:52:39: Da sind wir wieder jetzt in einem anderen Bereich.
00:52:42: Wir produzieren ja unmenge Müll in diesem Krankenhaus Und dann mache ich ein System, was ja die Müllproduktion noch nur anschürt.
00:52:54: Ja, das stimmt!
00:52:55: Ich glaube auch nicht, dass damit ein Patient besser oder sicher behandelt wird.
00:52:59: Das Ganze basiert auf der verbrecherischen Benutzung von Industrie-Silikon im Mammabereich.
00:53:09: Da fängst du mir an?
00:53:11: Aber
00:53:12: wie gesagt Bevorratung von Implantaten und sicher sein, dass das richtige Implantat zum Zeitpunkt der Operation verhandeln ist.
00:53:21: Da gibt es noch sicher Optimierungsbedarf in deutschen Krankenhäusern.
00:53:26: Vielleicht
00:53:28: bleiben wir gerade mal dabei.
00:53:31: Optimierung bedarf.
00:53:33: Gibt es was, was sie sich von der Politik oder von der Klinikleitung generell wünschen würden?
00:53:38: Wo Sie sagen, das sind Prozesse, die müssen implementiert werden.
00:53:41: Das sind Sachen, die muss einfach integriert werden in den Alltag.
00:53:47: Gibt's da was oder?
00:53:48: Also die Materialwirtschaft, also gerade Umgang Bewirtschaftung, Bevorratung von Implantaten.
00:53:57: Das kann nicht sein dass ich erst mal nachgucken muss und vielleicht ein Sieb aufmachen muss um zu sehen ob es wann
00:54:04: ist
00:54:06: oder wo es ist.
00:54:09: Wir haben wie überall in der Republik einen wahnsinnigen Renovierungsstau So wie die Brücken und die Straßen sind, sind auch die Krankenhäuser.
00:54:23: Und schon sehr alt teilweise noch?
00:54:26: Auch da gibt es ein gewisses Risiko.
00:54:27: also das wer seinem Krankenhaus kein legendellen Problem hat der muss wahrscheinlich gesucht werden dass einfach Renovierung Erneuerung Neubeschaffung einfach einem normalen Modus unterliegt, der auch einklackbar ist letztendlich.
00:54:52: Also gegenüber dem Kostenträger dieses Krankenhauses und den Betreiber des Krankenhauses.
00:54:59: das sind so die Dinge, die ich persönlich fordern würde.
00:55:05: Wie stehen Sie zur Anzahl der Krankenhäuser?
00:55:07: Gehen sie mit dass wir weniger größere Neuere brauchen oder sollte man alle erhalten?
00:55:12: Oder kommt es darauf an wo man gerade ist?
00:55:17: also wenn ich jetzt einen
00:55:18: Sie wären jetzt Gesundheitsminister.
00:55:23: Wenn ich Gesundheitsminister wäre und würde einen Ziertel um die Stadt Essen ziehen, mit einem Umkreis von fünfzig Kilometer und wüsste dann sind mindestens fünfzig Krankenhäuser kann man glaube schon sagen da gibt es zu viel.
00:55:38: unser Abrechnungssystem ist leider so gestrickt dass die Fallzahl der wesentliche Promoter ist.
00:55:50: Auf der anderen Seite habe ich natürlich für die normalen Wald- und Wiesenerkrankungen.
00:55:55: Und das haben wir ja gesehen, wie dringlich auch auf einmal Krankenhaus Kapazitäten fehlen können.
00:56:02: Das haben wir schmerzlich erfahren in der Corona-Pandemie dass wir einfach gewisse Kapaziten vorhalten müssen.
00:56:15: Kein Mensch käme auf die Idee wenn es in Gummersbach nie brennt.
00:56:23: Die
00:56:23: Feuerwehr könnte ja eigentlich jetzt die Friedhöfe und die Grünanlagen gießen.
00:56:27: Sie sollen sich jetzt nicht mehr, die hätten ja die Kapazitäten und vor allen Dingen auch die Devices.
00:56:33: aber aufs Brennen brauche sie sich nie.
00:56:35: Die brauchte es ja nie kümmern weil's in Gummarsbach nie brennt.
00:56:38: wir brauchen keine Feuerwehr.
00:56:39: Notfalls kommt ja die Feuerwehr aus Köln dann angefahren ein Undi denn wir gehen immer von unserer gesunden Mobilität eines gesunden normal mobilen aus.
00:57:02: Wir haben aber auch eine zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft und damit nicht die Mobilität, die notwendig ist um auch weite Strecken zu hinterlegen.
00:57:15: ich glaube schon dass natürlich die Qualität in einem Krankenhaus der Maximalversorgung, wo viele Diagnose häufig behandelt wird.
00:57:26: Die Versorgungsqualität besser ist und nicht fest von überzeugt.
00:57:29: Aber ich brauche keinen Maximalzentrum um eine banale ambulant erworbene Plämonie zu behandeln die eben dann mal stationär behandelt werden muss.
00:57:40: Ich brauche auch kein Maximal Zentrum da um eine simple Außenkröckelfraktur oder ein und komplizierte Unterschenkelfraktur zu behandeln.
00:57:52: Aber um eine schwere Bauchspeilentrisenerkrankung zu behandelen, ist es vielleicht schon sinnvoll einen Zentrum vorzubehalten?
00:58:01: Also ich glaube schon das ist ein gesundes Mix geben muss.
00:58:06: und da sind wir wieder an dem Thema.
00:58:08: Ich kann natürlich die kleinen Krankenhäuser schließen aber ich muss eine Alternative anbieten Und die Alternative gibt's leider in Deutschland nicht mit unserem ambulanten Versicherungssystem.
00:58:21: Da sind uns manche Länder vielleicht etwas voraus, dass ich Pflegehotels habe die dann die pflegebedürftigen Patienten auffangen wenn der akute stationäre Aufenthalt beendet ist.
00:58:39: und kaum ist.
00:58:40: ja mal jetzt in den Wintermonaten.
00:58:42: versuchen sie mal einen kurzen Zeitpflegeplatz vor Weihnachten
00:58:45: Katastrophe
00:58:47: Da werden erst mal die Angehörigen untergebracht, damit man dann in den Weihnachtsurlaub fahren kann.
00:58:54: So sieht es aus?
00:58:55: Ja, das stimmt.
00:58:59: Das heißt ein paar richtige Schritte dabei in der Krankenhausreform.
00:59:01: auf Flächen, da fällt schon einfeuern so ein bisschen.
00:59:06: Es ist ja also ein bisschen schwierig was gerade Krankenhaus reformen ist.
00:59:10: Also das was unter Kalle Lauterbach angestoßen wurde... Und was jetzt übrig geblieben ist, da sind ja auch gewisse Dinge gar nicht mehr nachzuvollziehen.
00:59:23: Also der größte Flop war ja der Bundesklinikatlas.
00:59:26: also den habe ich selber mal überprüft und hab dann eingegeben unser Krankenhaus wir sind zum Zentrum für Beckenverletzungen und wir wurden dann auf einmal als Kontinenzzentrum ... gelistet, weil wir Becken behandeln.
00:59:46: Also... Okay?
00:59:48: Ja.
00:59:48: Scheiße!
00:59:49: Becken-Boden-Therapien machen wir jetzt wenig aber
00:59:54: wir
00:59:54: wurden als Inkontinenzzentrum gelistete wahrscheinlich weil wir auch ein paar Querschnittspatienten haben mit Inkondinenzproblemen ja.
01:00:03: Da frage ich mich dafür werden Millionen ausgegeben um dann sowas
01:00:09: zu
01:00:09: produzieren?
01:00:10: also das fand ich fast eine lächerliche Nummer die da abgezogen wurde.
01:00:17: Auf der anderen Seite muss man sich natürlich schon fragen, woher kriegt überhaupt der Patient ungefilterte Informationen?
01:00:24: wie gut und wie sicher ist ein Krankenhaus?
01:00:27: Das ist ja grundsätzlich schon zu hinterfragen.
01:00:30: Sicher nicht in den Brennmedien die auch immer mal wieder einen Ranking der Krankenhäuser haben weil ich weiß aus eigener Erfahrung wie das läuft.
01:00:40: Meine Frau als Praxisenhaberin wurde gefragt, wie viel ihr das wert ist an erster oder an letzter Stelle genannt zu werden.
01:00:47: Und ich kann Ihnen sagen man empfiehlt sich natürlich gegenseitig für gewisse Rankings.
01:00:55: Dann ist es eigentlich schon wieder
01:00:58: vergettet?
01:00:59: Ja, ja.
01:01:02: Es gab eine sogenannte weiße Liste aber ich glaube die wurde so ein bisschen durch den Klinik etwas ausgetauscht.
01:01:06: Da können wir zumindest mal schauen, wie oft macht die Krankenhaus was?
01:01:09: und ich fand die Zeit einmal nicht relativ plausibel.
01:01:12: Wir erfassen ja relativ viel QM-Daten, sind ja gesetzlich verpflichtet.
01:01:18: Warum werden die nicht zugrunde gelegt um daraus ein sicheres Krankenhaus transparent zu präsentieren?
01:01:29: Wenn ich weiß, die Infektfote in diesem Krankenhaus bezüglich Nosekombialeinfektes kringen dann kann ich ja zumindest, wenn die Valide erfasst sind davon ausgehen dass da offenbar Hygiene eine gewisse Rolle spielt.
01:01:46: Ja absolut!
01:01:49: Was würden Sie jungen Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg geben?
01:01:52: Sie haben eben gesagt sie haben auch viel mit Assistenzärzten zu tun.
01:01:56: was sind Sachen die Sie denn immer wieder an der Hand geben?
01:01:59: Worauf legen Sie da Wert?
01:02:03: Also ich leg Wert darauf das man eine gewisse ärztliche Ethik parat hat, die sich an was auch immer orientiert.
01:02:15: Das kann der Eid des Hypokrates sein, das kann meine persönliche Well-Balance sein und das kann der Grund sein warum ich überhaupt diesen Beruf gewählt habe.
01:02:27: Grundsätzlich ist bei allem Kritik den wir jetzt auch artikulieren als auch erfahren für mich der schönste Beruf der Welt.
01:02:38: denn ich habe durch die Tatsache, dass sich jemand helfen kann oder Leiden nehmen kann.
01:02:48: Oder Perspektiven aufbieten kann schon ein erhebliches persönliches Glücksgefühl.
01:02:55: also der Zufriedenheitsfaktor allein durch die tatsache das ich den Eindruck hab es macht Sinn was tagtäglich macht, gibt mir schon sehr viel Zufriedenheit.
01:03:11: Dazu muss ich allerdings auch bereit sein was zu leisten und auch ein Teil meiner Zeit einfach zu opfern.
01:03:24: Das muss man wissen und das ist nicht unbedingt Monday to Friday.
01:03:35: Wie ich noch selber Ich habe die deceptische Chirurgie lange geleitet.
01:03:41: Da war ich eigentlich, wenn ich vor Ort war, jeden Tag in der Klinik auch Sonntag und Weihnachten klar, wenn nicht da war, war ich in der klinik weil Der war ja auch sonntag krank Und mein Pflegeteam wusste der fläsch kommt bevor er zum bäcker geht um sieben Uhr vorbei und Den kann man mal fragen noch Das war mein persönlicher anspruch.
01:04:08: Da braucht man natürlich Verständnis.
01:04:10: Man muss ein Verständniss von den Kindern erwarten, dann muss man Verständnisse vom Ehepartner erwarten.
01:04:16: aber ich hatte zum Glück da die richtige Wahl getroffen, diesbezüglich.
01:04:25: Schön.
01:04:26: Und das muss ich auch sagen dass versuche ja auch den Assistenten zu vermitteln und ich habe eine gewisse Pflicht nicht auf meinem Wissen stehen zu bleiben Sehen ja vielleicht an meiner Wieter,
01:04:42: dass
01:04:43: ich ein Long-Life-Learner bin und auch noch vorab weiterzumachen.
01:04:49: Marcel Flor haben wir eben drüber gesprochen ne?
01:04:51: Der kostet halt
01:04:54: dreizehntausend Euro!
01:04:55: Da sind sie mit der Platzreife mit ein bisschen weniger dabei.
01:05:00: Ach schön...
01:05:01: Und das muss man halt.. Ich habe da eine gewisse Bringschuld als Arzt gegenüber den Patienten auch, sagen wir immer ab der Date bin.
01:05:14: Ansonsten sollen sie es lieber lassen und dann wenn man das so lebt ist man eigentlich glücklich im Beruf.
01:05:24: Gut gewappnet!
01:05:25: Und ich könnte mir durchaus vorstellen dem Beruf auch länger als jetzt
01:05:32: bis
01:05:34: zum Rentenalter durchzuführen.
01:05:36: warum nicht?
01:05:37: Also Viele Dinge sind dafür zu wertvoll, als dass sich die jetzt für mich behalten sollte.
01:05:43: Ja,
01:05:44: das stimmt!
01:05:46: Man muss bloß den richtigen Zeitpunkt dann finden... So ist natürlich Professor Hönsch derjenige, der als Sanien-Düsentrieb und als Tüftler immer derjenig war, den man immer fragen konnte und nach einer Idee fragen, ja?
01:06:03: Aber auch er hatte sich an die Frage gestellt genau wo ist da in der Zeitpunkt, wo ich Die Absprung schaffe?
01:06:07: oder was kann ich denn noch machen?
01:06:09: Vielleicht wird es ja auch einfach zu reduzieren.
01:06:11: Also das könnte ich mir einfach auf vorstellen, dass man dann wenn das Herz dran hängt, dass Man einfach sagt so jetzt aber dann halt eben nicht mehr vierzehn Stunden pro Woche sondern vielleicht nur noch zwanzig.
01:06:20: Dass man einfach auch ein bisschen was davon hat, dass Mann sein Leben lang hart gearbeitet hat.
01:06:24: Das ist ja etwas für mich berufsübergreifend Einfachen Thema ist, dass wir das Ganze auch noch ein Stück weit genießen können.
01:06:31: Ja vor allen Dingen muss man erkennen, dass er natürlich ersetzbar ist Und dass man jetzt nicht derjenige ist, der allwissend ist.
01:06:39: Sondern das ist glaube ich ein großes Problem für Leute die das ganze Leben an verantwortlicher Position geschafft haben dann zu merken eigentlich ist man ja ersetzbar und jeder kann auch meinen Job erledigen.
01:06:56: Nur anders
01:06:57: vielleicht?
01:06:57: Ja.
01:06:59: Ich fände es nochmal spannend aus ihrer Sicht als Krankenhaushygieniker wenn ich da jetzt einen frischen Ärzte oder frische Pflegekräfte ins Krankenhaus komme.
01:07:07: Gibt es da so was, was erst mal alle falsch machen, wo man besonders darauf aufpassen müsste?
01:07:12: Was ist da so am wichtigsten zu achten.
01:07:16: Abgesehen davon dass sie sich die Hände desinfizieren bevor sie sich den Klotz anziehen und die hygienische Kleidung im OP
01:07:25: also bei uns werden die nochmal eingesporen.
01:07:30: ich halt sogar bei unserem Wochenpraktikum für die unsere Studenten.
01:07:36: Da ist gleich am ersten Tag, sind sie mir erstaunt dass in der Unfallchirurgie auf einmal der Krankenhausegeniker kommt und die noch mal darauf einsperrt.
01:07:47: Und ich nehme ja schon die Freiheit oder wir haben zum Glück eine Unternehmenskultur uns gegenseitig auch fehleraufmerksam zu machen und zwar unabhängig von der Hierarchie, die ich gerade begleite Ohne dass man mit einem erhobenen Zeigefinger auf den anderen zeigt, das ist ja ein wesentlicher Teil der Fehlerkultur.
01:08:11: Sondern dass es zielgerichtet und zweckgebunden erlaubt seid oder gefordert ist sogar.
01:08:19: Und das pflege ich auch in der Krankenhaushygiene.
01:08:24: Ansonsten bin ich präsent indem ich regelmäßig zwei Newsletter im Krankenhaus verschicke.
01:08:34: Neues vom Rechtsmanagement, neues von der Hygiene.
01:08:39: Das wird so wie ich die Rückbildung habe sehr geschätzt weil ich dann natürlich auch jetzt nicht immer nur Bier ernst was empfehle sondern dann auch in der Vorweihnachtszeit bei den Ratgebe wie man den Christbaum am sichesten auf dem Autodach juristisch ... transportiert.
01:09:00: Und so ist es auch mit der Hygiene, und wenn ich Hygieneprobleme sehe... ... und kommen sie dann werden die im Vorfeld schon besprochen, dann muss man einfach auf Präsenz zeigen.
01:09:12: Was ein Never-Ending-Story ist natürlich das nach wie vor gewisse Dinge nicht angenommen werden.
01:09:22: Das sind gegelte Fingernägel, das ist die neue Apple Watch, die ich am Handgelenk habe Das sind Schmuckgegenstände, die ich trage.
01:09:33: Und dass eben die Hände nicht dasinfiziert werden nach den Vorgaben der WHO also in vielen Fällen sogar.
01:09:41: Wir haben zum Beispiel jetzt ein Phänomen, dass wir seit der Corona-Pandemie Unmenge unverhältnismäßig mehr Einmalhandschuhe verbrauchen im Krankenhausbereich zu Ungunsten, dass das Infektionsmittelverbrauch geht zurück und der Verbraucher an Einmalhandschuh nimmt zu.
01:10:04: Das lässt schon den Schluss zu, dass die Einmal-Handschuhe als desinfektionsmittels als
01:10:10: benützt
01:10:11: werden.
01:10:13: Eigentlich müsste mit Zunahmen in der Einmalhandschuhe auch das Infektionsmittel Verbrauch zunehmen denn vor und nach Gebrauch eines Einmal Handschuhe ist die Hände des Infektions zwingend vorgeschrieben.
01:10:27: Das sind so Phänomene, da muss man dann einfach intervenieren und sagen bitte nicht!
01:10:34: Und die dann auch direkt ansprechen warum tragen sie jetzt wenn Sie den Essenswagen von der Küche auf Station fahren?
01:10:42: Warum haben Sie denn den Patienten als Physiotherapeutin auf dem Gang betreuen Handschuhen an?
01:10:53: Das sind so Dinge, die du reist nicht ab.
01:10:56: Sondern das ist eine Wehrendings-Story.
01:10:57: Das muss
01:10:58: man einfach immer wieder aufmerksam machen.
01:11:00: Schmuck im OP finde ich ganz spannend.
01:11:02: Das habe ich tatsächlich in echt schon sehr unterschiedlich
01:11:04: erlebt.
01:11:06: Also dass es auch manchmal vom Krankenhaus geht... also das O-Ringen zum Beispiel.
01:11:11: Wo kann's
01:11:11: sein?
01:11:11: Da kann man ja sagen, die O- Ringe sind okay!
01:11:14: Ja auch persönliche Schützer wie die Maske getragen wird wenn ich Vollbad hab dann ist es nicht korrekt wenn der Bad aus der Maske und dem Mundschutz rausquillt?
01:11:23: Nein, ist nicht okay.
01:11:26: Und wo ich persönlich noch viel luft sehe auch technologisch ist zum Beispiel bei der AMP also Medizinprodukte Aufbereitungen.
01:11:38: da könnte man glaube ich sehr viel mehr Roboter über maschinelle Prozesse erledigen die wahrscheinlich besser arbeiten als jeder, der das manuell erledigt.
01:11:53: Ich bin fest von überzeugt so wie ich auch glaube dass ein Roboter zur Bettenaufbereitung erfolgreicher arbeitet als die Kellerkinder, die da über die Betten wischen.
01:12:08: Das wird vielleicht unterschätzt Als Fokus und Ursache für Infektionen.
01:12:21: Da könnte ich mir durchaus vorstellen, da könnte man mehr Innovationen durchaus fordern.
01:12:30: Denn so eine AIMP ist schon ein kritischer Bereich muss man ehrlicherweise sagen.
01:12:36: Da hat man auch relativ viele Hilfspersonale die angelernet werden.
01:12:42: Auch da sprach bei jedem ein Problem ähnlich wie im Reinigungsbereich.
01:12:48: Man hat relativ viel Ausfall Krankheitsbedingt.
01:12:52: Hohe Inflation würde ich jetzt im Unterstellen wahrscheinlich, nicht Inflationsflugtuersion.
01:12:58: Inflatschung auch.
01:13:01: Genau dass man da einfach immer wieder von vorne anfängt weil jemand der das seit, keine Ahnung, zehn, fünfzehn Jahren macht er weiß wahrscheinlich genau wie es zu machen hat.
01:13:09: aber wenn dann alle drei Wochen jemand Neues steht ist natürlich auch schwierig.
01:13:15: Das sind so die Herausforderungen im Krankenhausbereich sicher noch zu bewältigen sind.
01:13:25: Und das Problem Human Resources ist ein Riesenproblem, und zwar in allen Bereichen.
01:13:40: Das ist dann eine Frage wie gestalte ich auch den Arbeitsplatz vor Ort?
01:13:46: Haben wir wirklich einen Defizit an Leuten?
01:13:48: numerisch fehlen die Nasen Oder sind die eher in anderen Bereichen?
01:13:53: Ich glaube, der zweite Fall ist denn Ausbilden tun wir eigentlich genug.
01:14:03: Nur die erscheinen dann letztendlich nicht dauerhaft auf dem Arbeitsmarkt oder gehen in Länder wo es vermeintlich besser ist, attraktivere Bezahlungen ... in einen Bereich, der dann nur noch am Rande mit Medizin zu tun hat.
01:14:24: Da sind wir schon gefordert auch immer während unserer Arbeitsbedingungen zu überprüfen.
01:14:33: Das ganze Thema attraktiver zugesteilen.
01:14:36: Hätten Sie noch eine Zahl für uns?
01:14:38: Wir haben jetzt relativ viel über Infektion gesprochen.
01:14:39: ist das.
01:14:41: Wissen sie grob wie viele Infektionen so vorkommen nach dem Krankenhausbesuch?
01:14:47: Sechs bis achthunderttausend!
01:14:51: Auch wie viele Patienten?
01:14:53: Also wir haben achtzehn Millionen Krankenhausbehandlungen pro Jahr.
01:14:59: Das sind nicht achtzehnt Millionen Patienten, weil da sehr viele Dreh-Tür Effekte sind.
01:15:03: Da sind ja welche die drei, vier, fünf Mal behandelbar.
01:15:06: Es ist nicht jeder Vierte in unserer Republik mit dem Krankenhaus behandelt.
01:15:10: Das wäre ein Lunding.
01:15:12: Sondern weniger dann auch öfter.
01:15:13: Ja okay.
01:15:17: Von den sechs oder acht in der Tausie... Keiner weiß es ja so richtig, weil wir das auch nicht so lückenlos erfassen.
01:15:27: Ist übrigens nach den neuesten Prävalenzdaten, die sind auch schon ein paar Jahre her also Erhebungsdaten der postoperative Wundinfekt und die häufigste Infektion, die ich mir hole.
01:15:39: Ich persönlich glaube dass das ein Dokumentations-Bias ist Weil Die eitende Wunde fällt natürlich schneller auf als asymptomatischer Rheinwächsinfekt oder ein Hüsteln bei dem Erwerb einer postoperativen oder stationär erworbenen Lungenentzündung.
01:15:59: Also ich glaube nicht, dass die häufigste nosokomiale Infektion also Infektionen, die man im Krankenhaus erwirbt, die postoperative Wundinfektion ist.
01:16:09: Sie ist aber von allen nosokomialen Infektions, in denen man kriegen kann und dazu gehört ja im Extremfall Die Blutstrominfektion.
01:16:18: mit Sepsis und Tod ist die postoperative Wundinfektionen, die ungefährlichste.
01:16:26: Wenn ich jetzt sehe wie viele Opfer an Tod und Invalidität das hinterlässt.
01:16:32: Natürlich haben wir immer so die Extrembeispiele.
01:16:35: Die junge Frau, die ihr Kniegelenk wegen Meniskusproblemen atroskopieren ließen dann ihren Oberschenkel verloren hat.
01:16:44: Das sind natürlich extreme Fälle von den dreißigtausend Toten, die wir zu beklagen haben.
01:16:55: Das ist so viel wie Gummersbach einwohlt hat oder?
01:16:58: Ich habe letztens noch geguckt, naja, wir haben mehr!
01:17:02: Wir haben
01:17:02: mehr.
01:17:03: Ja.
01:17:04: Dreiundfünfzigtausende haben wir glaube ich.
01:17:06: Also jede zweite Gummarspachter wird jedes Jahr statistisch durch eine Nosekombiale-Infektion dahin gerafft.
01:17:14: Oh das sind starkes Pillen wow.
01:17:18: Und ein Drittel kann man wahrscheinlich verhindern, indem man konsequent und adäquat die Hygienevorgaben einhält.
01:17:28: Ich
01:17:28: glaube das sind mehr als es Verkehrstote pro Jahr gibt.
01:17:32: Ja deutlich mehr also wir haben Verkehrstote sind jetzt um die zweitausend
01:17:37: sehr untergegangen.
01:17:38: die Zahlen da
01:17:39: und fünfzehntausend vermeidbare Infektionen, tödliche Infektionen Also das sind siebenmal mehr.
01:17:49: Jetzt muss man mal schauen, wie viel Budget von der Regierung in entsprechender Aufklärungskampagne gesteckt wird.
01:17:57: Ja wir haben jetzt gerade so eine Aufklärungskampagne die auch, sagen wir mal uns ziemlich beschäftigt.
01:18:06: das ist die Erfassung des Selbstes gepusht durch die deutsche Selbstgesellschaft.
01:18:12: Sie haben es geschafft innerhalb der Öffentlichkeit ein gewisses Problembewusstsein diesbezüglich zu schaffen und wir sind jetzt angehalten im Krankenhaus alle Patienten mehr oder weniger auf sepsis fortlaufen zu screenen.
01:18:32: Nicht so ganz trivial, man wird sehen ob jetzt dadurch die Sterblichkeit dergleichen mit anderen Ländern besser wird.
01:18:42: ich weiß es nicht
01:18:44: Aber es passiert ein bisschen
01:18:46: was.
01:18:46: Genau, und das ist ja ... Das ist ja a long-life learner!
01:18:50: Wir müssen uns bewegen... Und ohne Bewegung passiert nix.
01:18:55: Dazu ist auch die Politik berechtigt.
01:18:59: Man muss bloß aufpassen dass man nicht immer mehr aufbildet, sondern alte Bärte abschneiden und vor allen Dingen unsinnige Dinge beseitigen.
01:19:10: Und dazu gehört aus meiner Sicht Die Medical Device Regulation, das was da an Vorgaben für Medizinprodukte gegeben werden muss.
01:19:25: Da haben die Probleme die Sonnischen Produkte herstellen.
01:19:28: also ich persönlich bin auch bei einer Agentur als freier Mitarbeiter tätig die Zertifizierung von Medizin-Produkten machen.
01:19:39: Da bin ich für den chirurgischen Bereich unter anderem.
01:19:42: Das ging mal so weit dass sich sogar zur Zertifizierungsbehörde mal geflogen bin und die davon überzeugt habe, dass dieses Produkt unter keinen Umständvermarkt genommen werden muss.
01:19:55: Weil es alternativlos ist.
01:19:59: Was gibt's?
01:20:01: Wahnsinn!
01:20:01: Das erleben wir auch hier und da ein bisschen.
01:20:04: Und ich hab die Zertifikierung... Wir sind ja in Baden-Württemberg.
01:20:07: Da gibts ja so'n Nest-Tutlingen heißt das.
01:20:10: Hast du sogar schon mal
01:20:11: rumgehört?!
01:20:13: Da sind ja Unmengen von Medizinprodukteherstellern.
01:20:16: Und da hatten wirklich einen Medizinprodukt der Hersteller zertifiziert, ein Schere- und Skalpel.
01:20:27: Dieses Zertifizierungsbabel habe ich sogar gelesen, da hat die Geschichte der chirogischen Schere vom alten Fahrer Ohnentum bis heute lückenlos präsentiert.
01:20:39: Da muss ich mich schon fragen... Ist das La pur la?
01:20:43: muss man da einfach Leute beschäftigen und Geld abzocken, um eine Schere oder ein Messer zu zertifizieren.
01:20:51: Oder einen Meisel, um dann seitenweise aufzulisten, dass man sich damit bei verletzen kann und möglicherweise auch den Patienten verletzten kann.
01:21:04: Da haben wir schon auch noch ein Bürokratie waren, den wir einfach beseitigen müssen.
01:21:12: Und dann haben wir ja schon auch gewisse Dinge die auch mal hinterfragt werden müssen, ob das alles Sinn ist was wir machen.
01:21:19: Da sind wir natürlich im Hygienebereich nicht so ganz frei von gewissen Pflichten.
01:21:26: Denken Sie nur an die Medizinprodukte Verpackungsverordnung.
01:21:31: Wir beklagen dass unser Klima in die Knie geht und verpackt unsere Medizin Produkte noch mehr.
01:21:42: Das ist ja alles Müll.
01:21:43: Und wo Müll entsteht, muss es verbrannt werden und wenn's produziert wird, entsteht ja auch CO².
01:21:50: Dasselbe Dilemma gibt´s doch auch meiner Meinung also als Laie gesprochen was das ganze Thema Mehrweg-Einweg angeht wir die ja beides im Sortiment haben mit den Einwegprodukten die ja ganz klar hygienischer sind aber halt eben auch mehr mehr Müll produzieren Alles andere müsste aufbereitet werden Ist dafür eben Langliebeinger und Nachhaltiger.
01:22:15: Das ist auch so eine Thematik?
01:22:18: Ja, aber das ist immer die Frage was es nachhaltig hat.
01:22:24: Wenn ich eine Schere wegwerft nach dem Einmal gebraucht dann kaufe ich diese Schere wahrscheinlich für billiges Geld aus von irgendwelchen Schwellenländern.
01:22:37: Da frage ich ja nicht, wie unter welchen Umständen diese Schere dort produziert wird.
01:22:43: Das hat man jetzt politisch eliminiert, dass man so ein bisschen mal hinterfragen muss, unter welchem Umstände überhaupt gewisse Produkte hergestellt werden.
01:23:00: Dann schmeiß ich die Schere weg und versuchte... Konsumenten klarzumachen.
01:23:06: Das ist ja kein Wegwerfen, sondern das wird wieder recycelt.
01:23:12: Aber schon dieser Recyclingprozess aus dem Müll zu detektieren und wieder zum Recylingprozess zuzuführen, ist energikonsumierend.
01:23:26: Da muss irgendwo hingefahren werden, da muss es Leute geben.
01:23:31: Letztendlich sind die Waren... globalen Kosten, die ein Einmalprodukt verursacht.
01:23:44: Nicht vorhanden weil uns egal ist ob das Einmal-Produkt in einem Schwellenland in einen Müll der Pony verschwindet.
01:23:57: So sind auch diese Lieferketten natürlich undurchsichtig.
01:24:01: und was da jetzt abgesehen von den politischen Dinge, die da eine Rolle spielen.
01:24:07: Aber auch energietechnisch kann ich das nicht nachvollziehen.
01:24:13: und wir haben ja auch unsere technische Hygiene.
01:24:19: Denken Sie nur mal an die Lufthygien in unseren OPs.
01:24:23: Fünf Prozent des Energiebedarfs verbraucht in der Bundesrepublik das Gesundheitssystem.
01:24:31: Wir haben eine Raumluftechnik wo permanent die Luft ausgewechselt wird, wo die Luft durch drei Filter gejagt wird und wo sie von minus zehn Grad wie letzte Woche auf zwanzig Grad aufgemermt wird.
01:24:49: Ohne zu wissen macht es überhaupt Sinn tun wir damit ein Infekt weniger produzieren?
01:24:55: das ist so denn in der Hygieneszene gibt's diese beiden Pole die sagen Lammenerfler mit dreifach Filter und permanent Luft austauscht.
01:25:06: Und der andere Po sagt, Fensterlüftung mit Schliegenkitter reicht aus?
01:25:12: Da muss man schon hinterfragen dürfen ob das was wir empfehlen und was auch in der Dien vorgegeben wird Ziel führend ist oder ob das einzige Ziel die Ertragssicherung als Hersteller ist.
01:25:34: Das sag ich jetzt mal so.
01:25:35: Ja,
01:25:36: als
01:25:38: Denkern-Spleinhafter
01:25:39: Konsument.
01:25:42: Da haben wir schon auch sowohl Sie als Hersteller und hier als Konsument eine verdammte Wirklichkeit gegenüber dem globalen System.
01:25:55: Ansonsten ist die Welt sicherer geworden im Krankenhaus.
01:25:58: Ich bin fest von überzeugt, sie wird nicht unsicherer.
01:26:06: Um die Jahrhundertwende... Zum zwanzigsten Jahrhundert war das allein einer drittgradig offenen Unterschenkelfraktur mit einer fünfzigprozentigen Sterblichkeit behaftet.
01:26:24: Wir therapieren heute hunderdjährige ohne große Zwischenfälle, also dass wir schaffen es dreihundertsiebzig Grammkinder am Leben zu halten und zu einem lebenswerten Leben.
01:26:40: Die Welt ist insgesamt sicherer geworden und ist auch besser geworden.
01:26:45: Im Gegensatz zu der Stimmung, die uns gelegentlich durch die Medien auch versucht wird aufzuoktoriieren.
01:26:57: es wird alles immer katastrophaler und wir müssen eigentlich uns auf das Ende der Welt gefasst machen.
01:27:06: Kommt einem manchmal so vor?
01:27:07: Insgesamt!
01:27:08: Geht es der Menschheit heute besser als vor hundert Jahren deutlich besser und zwar global betrachtet?
01:27:16: Ist ein schöner Schlusspunkt.
01:27:17: Ich finde, das können wir auch nicht mehr toppen gerade.
01:27:21: Also halt mal fest!
01:27:21: Wir könnten zwei fünfzehntausend Leben retten wenn wir mit der Handyhygiene vor allen Dingen uns aber auch an die Grundregeln halten.
01:27:29: also diese vermeidbaren Infektionen da haben wir noch ein bisschen Luft Da kann man gerne arbeiten dass ist gar kein unerheblicher Punkt.
01:27:36: Digitalisierung kann helfen.
01:27:37: wo Sinn macht haben wir glaube ich rausgearbeitet, kann auch vielleicht noch mal die Ressourcen.
01:27:43: Die Human Resources im Krankenhaus, die ja auch ganz häufig Risikofaktor ist.
01:27:47: Da muss man nochmal mit die Verteilung nachdenken arbeiten.
01:27:50: Die Leute an der richtigen Stelle haben in den richtigen Stellen den Einsatz von Personal.
01:27:55: Ja und sie sagten so schön diese Never-ending Stories da halt immer beibleimt.
01:27:59: und genau das versuchen wir auch.
01:28:01: Mundschutz richtig tragen Endehygiene einhalten keinen Schmuck und was alles dazu gehört Stereles ankleiden und Co.
01:28:10: Da versuchen wir daran zu arbeiten gemeinsam, Sie haben Ihre Passion ja in diesem ganzen Feld gefunden.
01:28:16: Sehen sehr viel.
01:28:17: ich bin total happy dass sie da waren.
01:28:19: Ich glaube es war richtig spannender Input dabei.
01:28:21: Dann nehmen wir ganz viel mit.
01:28:23: Ja dann möchten wir uns bei Ihnen bedanken für diesen sehr sehr spannenden Austausch.
01:28:28: Sehr gerne!
01:28:29: Und willst du die Schlussworte sprechen Charlie?
01:28:36: Ach du ruhig.
01:28:37: Okay, ja dann sehen wir uns beim nächsten Mal wieder.
01:28:39: Danke fürs Zuschauen und da machen wir Feierabend!
01:28:43: Dankeschön.
01:28:44: Vielen Dank.
Neuer Kommentar